Neue Leiterin Zivilstandsamt gewählt

 

Neue Leiterin Zivilstandsamt gewählt

 
Melanie Bucher tritt am 1. Oktober die Nachfolge von Monika Heiniger als Leiterin des Regionalen Zivilstandsamtes Wolhusen an. Weitere vakante Arbeitsstellen konnten ebenfalls besetzt und die neuen Schulzahnärzte gewählt werden. An seiner ordentlichen Klausurtagung setzte sich der Gemeinderat eingehend mit diversen strategischen Geschäften auseinander.
 

Regionales Zivilstandsamt

Über die Mutterschaft und anschliessende Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit Monika Heiniger, Leiterin Regionales Zivilstandsamt, wurde bereits berichtet. Aufgrund der eingegangenen Bewerbungen und der durchgeführten Evaluation wird Melanie Bucher, Hasle, auf 1. Oktober als neue Leiterin Regionales Zivilstandsamt (100 %) angestellt. Melanie Bucher ist 26-jährig und absolvierte die Ausbildung zur Kauffrau bei der Gemeinde Udligenswil. Nach einer Anstellung bei der Gemeinde Littau und Weiterbildung zur Sachbearbeiterin Sozialversicherungen ist sie zurzeit als Teamleiterin Administration für das Regionale Alterswohnheim Bodenmatt, Entlebuch, tätig. Gemeinderat und Mitarbeitende heissen Melanie Bucher herzlich willkommen, wünschen ihr im neuen Betätigungsfeld mit entsprechender Führungsverantwortung viel Freude, Erfolg und Durchsetzungsvermögen und freuen sich auf eine kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit.

 
 
 

Lisbeth Röösli-Wüest, Sachbearbeiterin Regionales Zivilstandsamt (50 %), geht auf 31. August vorzeitig in die wohlverdiente Pension. Für die kompetente und kollegiale Zusammenarbeit während rund 9 ½ Jahren wird ihr herzlich gedankt und für den kommenden Lebensabschnitt alles Gute und Wohlergehen gewünscht.

 
 
 

Klausurtagung

An seiner jährlichen Klausurtagung widmete sich der Gemeinderat wieder intensiv strategischen Themen, für die sonst oft zu wenig Zeit bleibt. Hauptthema waren erneut die Gemeindefinanzen. Im Sinne der Auflagen zum Sonderbeitrag soll nun ein neues Entlastungspaket erarbeitet werden, das die von der Gemeinde erbrachten freibestimmbaren Leistungen und deren Sparpotenzial durch Verzicht, Reduzierung, Verrechnung und Auslagerung aufzeigt. Zur Prüfung von Aufwandminderungen und Ertragssteigerungen gehören u. a. Unterhalts- und Reinigungsarbeiten, Genossenschafts- und Vereinsbeiträge sowie die Erhöhung von Gebühren und Steuern. Nach Vorliegen des Budgets 2014 soll schliesslich beim Kanton ein weiteres Sonderbeitragsgesuch eingereicht werden.

Gestützt auf das revidierte Gesetz über die Volksschulbildung (VBG) haben die Gemeinden bis spätestens Schuljahr 2016/2017 die Schuleingangsstufe an die geänderten Bestimmungen anzupassen (Basisstufe, 2-jähriger Kindergarten). In Kenntnis des Schlussberichts der eingesetzten Spezialkommission „Umsetzung VBG“ fällte der Gemeinderat folgende Grundsatzentscheide: An der Schule Wolhusen sind bis Schuljahr 2016/2017 der 2-jährige Kindergarten und in der Folge Mischklassen für die 1. – 4. Primarklasse einzuführen. Die Weiterführung der Mischklassen für die oberen Primarklassen wird als Option offen gelassen und später entschieden. Das in die Zuständigkeit des Kantons fallende Schulische Brückenangebot (SBA) ist in Wolhusen weiterzuführen. Für den nötigen Um-/Anbau der Schulanlage Rainheim soll eine Planungs- und Baukommission eingesetzt werden. Die weiteren Schritte werden nun mit der Bildungskommission festgelegt. Weiter nahm der Gemeinderat Kenntnis von der Detailanalyse des Benchmarks im Bereich Bildung. Im Vergleich zum Median (Zentralwert) ergibt sich ein Sparpotenzial von rund 150‘000 Franken. Entsprechende Massnahmen werden nun geprüft.

Schliesslich befasste sich der Gemeinderat intensiv mit der Raumplanung. Ortsplaner Roger Michelon erläuterte das Argumentarium „Siedlungsentwicklung“. Damit wird aufgezeigt, ob und wie gross der Bedarf an zusätzlichem Bauland für die Gemeinde Wolhusen in den kommenden 15 Jahren sein wird. Das Hauptgewicht für Neubauten und ggf. Neueinzonungen liegt künftig bei Geschosswohnungen von mittlerer und gehobener Wohnqualität. Bei der Standortwahl wird auch die Beanspruchung von Fruchtfolgeflächen (FFF) geprüft. Dabei muss eine raumplanerische Interessenabwägung, welche die Beanspruchung von FFF rechtfertigt, stattfinden. Weiter ist abzuklären – falls FFF für neue Bauzonen beansprucht werden –, ob die raumplanerische Interessenabwägung von der kantonalen Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation (rawi) akzeptiert wird. Falls rawi der Interessenabwägung zustimmt, sind in einem nächsten Schritt Kompensationsprojekte für FFF auszuarbeiten. Das Argumentarium wird noch vor den Sommerferien mit rawi besprochen.

 
 

Betreuungsgutscheine

Betreuungsgutscheine sind eine finanzielle Unterstützung für die familienergänzende Betreuung von Kindern im Vorschulalter mit dem Ziel, Familie und Beruf besser zu vereinen. Die Höhe des monatlich ausbezahlten Betrags ist abhängig vom Betreuungspensum des Kindes sowie dem Erwerbspensum und Einkommen der Eltern. Das freiwillige Angebot von Betreuungsgutscheinen ist grundsätzlich begrüssenswert. Aufgrund der angespannten Finanzsituation ist der Gemeinderat jedoch gezwungen, weiterhin eine konsequente und restriktive Ausgabenpolitik zu betreiben. Auf das Angebot von Betreuungsgutscheinen wird vorerst verzichtet.

 
 

Schul- und Sportanlagen

Im September 2011 erliess der Gemeinderat die neue Benutzungsordnung und den Gebührentarif für die gemeineeigenen Schul- und Sportanlagen und setzte diese auf 1. Januar 2012 in Kraft. Aufgrund der Anregung von Vereinen wird die Benutzungsordnung nun soweit angepasst, damit die Sport- und Turnhallen künftig auch in der 5. und 6. Sommerferienwoche unter Auflagen genutzt werden können. Die geänderten Bestimmungen gelten bereits ab den kommenden Sommerferien und können nach deren Anpassung unter www.wolhusen.ch/gemeindeverwaltung/rechtssammlung eingesehen werden.

 
 

Kindergarten

Unlängst musste aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen die Eröffnung einer zusätzlichen Kindergartenabteilung ab Schuljahr 2013/2014 bewilligt werden. In der Zwischenzeit ist die Standortabklärung abgeschlossen und die neue Kindergartenabteilung kann als Übergangslösung in Räumen des Andreasheims realisiert werden. Für die Beschaffung von Mobiliar, Spiel- und Bewegungsmaterialen sowie die jährlichen Mietkosten wurde ein Nachtragskredit von 36‘800 Franken bewilligt.

 
 

Schulzahnarzt

Infolge Praxisübergabe reichte Dr. Hans Zemp seinen Rücktritt als Schulzahnarzt auf Ende des laufenden Schuljahres ein. Für das langjährige, kompetente Engagement im Dienst der Schulzahnpflege wird ihm herzlich gedankt. Der Gemeinderat wählte Dr. med. dent. Vincenzo Carollo, Bahnhofstrasse 7, und med. dent. Christoph Leser, Entlebucherstrasse 21, als neue Schulzahnärzte der Schulkreise Wolhusen ab dem kommenden Schuljahr 2013/2014.

 
 

Kontaktpflege

Bekanntlich hat sich der Gemeinderat zum Ziel gesetzt, einen engeren Kontakt mit ausgewählten Unternehmen und Organisationen zu pflegen. Dieser soll dem gegenseitigen Austausch von Informationen und der Diskussion von Entwicklungen, Anliegen, Wünschen und Visionen dienen. Im Rahmen dieser Kontaktpflege wurden die UBS AG, die Kommissionspräsidenten/-präsidentinnen sowie der Gemeinderat Werthenstein empfangen. Die Gespräche waren für die jeweiligen Partner sehr interessant und aufschlussreich. Diskutiert wurden Themen wie Unternehmens- und Gemeindeentwicklung, Verkehr, Finanzreform 08, Raumplanung, Volksschule sowie weitere aktuelle Gemeindeprojekte.

 
 

Entsorgung

Kehricht und Sperrgut der Gemeinde Wolhusen werden in der KVA Oftringen verbrannt. Im August wird die KVA zwecks Revision abgestellt. Während dieser Zeit wird der Kehricht, vergleichbar mit dem Silofutter in der Landwirtschaft, zu Ballen gepresst. In Ballen wird er für eine spätere Verwendung zwischengelagert. Leider eignen sich für die Ballenpressung grobsperrige Gegenstände nicht. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, während der Zeit vom 1. – 24. August kein Sperrgut und keine Matratzen für die Abfuhr bereitzustellen. Der Gemeindeverband für Abfallentsorgung Luzern-Landschaft (GALL) dankt für das Verständnis. Sperrgut kann auch gegen Barzahlung bei der Imbach AG, Entlebucherstrasse 50, entsorgt werden.

 
 

Personal

Bau und Umwelt

Aufgrund der eingegangenen Bewerbungen und der durchgeführten Evaluation wird Christa Blum, Spitalstrasse 7, auf 19. August als neue Sachbearbeiterin Regionales Bauamt (100 %) und Ersatz für Judith Kuhn angestellt. Christa Blum ist 29-jährig und absolvierte die Ausbildung zur Kauffrau bei der Valiant Bank, Wolhusen. Nach verschiedenen Geschäftsstellenwechseln und Weiterbildungen zur Sachbearbeiterin Rechnungswesen und zur Dipl. Bankwirtschafterin HF war sie zuletzt in einer Kaderfunktion als Beraterin Finanzierungen für die Valiant Bank, Ruswil, tätig.

 
 
 

Regionales Steueramt

Mit der Migration zur zentralen Steuerlösung LuTax wurden die Prozesse standardisiert. Dies bedingt eine Reorganisation der Arbeitsabläufe innerhalb des Steueramtes. Nachdem damit ein Grossteil des Aufgabenbereichs von Erich Bucher, Sachbearbeiter Regionales Steueramt (100 %), entfällt und eine Weiterbeschäftigung in neuen bzw. andern Aufgabenbereichen beidseitig nicht gefunden werden konnte, wird das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen auf 30. September beendet. Erich Bucher wird für die kompetente und kollegiale Zusammenarbeit während rund 12 Jahren herzlich gedankt und ihm viel Freude und Erfolg im künftigen Betätigungsfeld gewünscht.

 
 
 

Bekanntlich wurde das Gesamtpensum des Steueramtes mit der Teilzeitanstellung von Isabel Schärli-Lienhard, Einschätzungsexpertin (40 %), von 400 auf 340 % reduziert. Für die noch vakanten Stellenprozente wurde nun eine Lösung erarbeitet. Die Lücke wird mit Sonja Käch, Buttisholz, geschlossen. Sie ist 20-jährig und wird Ende Juli ihre Ausbildung zur Kauffrau bei der Gemeinde Buttisholz beenden. Während acht Monaten arbeitete sie auch beim Steueramt, wo sie sich die nötige Erfahrung aneignen konnte. Sonja Käch wird die Anstellung als Sachbearbeiterin Regionales Steueramt (100 %) am 1. September antreten.

 
 
 

Janine Theiler, Sachbearbeiterin Regionales Steueramt (100 %), wurde von November 2013 – Februar 2014 unbesoldeter Urlaub für einen Auslandaufenthalt bewilligt.

Gemeinderat und Mitarbeitende heissen Christa Blum und Sonja Käch herzlich willkommen, wünschen ihnen im neuen Betätigungsfeld viel Freude und Erfolg und freuen sich auf eine kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit.

 
 

Ferienzeit

Der Gemeinderat wünscht der ganzen Bevölkerung sowie den Mitarbeitenden im Dienst der Gemeinde Wolhusen schöne, erholsame und unfallfreie Sommerferien. Die Gemeindeverwaltung bleibt durchwegs geöffnet. Die Bevölkerung wird aber um Verständnis für Ferienabwesenheiten von Behördenmitgliedern und Mitarbeitenden gebeten.