Petition „Tempo 30 im Spitalgebiet“ eingereicht

 

Petition „Tempo 30 im Spitalgebiet“ eingereicht

 
Am 1. Mai reichte Regina Bühlmann-Lustenberger als Vertreterin der Interessengruppe die Petition „Tempo 30 im Spitalgebiet“ ein. Die rund 500 Unterzeichnenden fordern vom Gemeinderat, das bfu-Modell Tempo 50/30 für das ganze Gemeindegebiet, prioritär für das Spitalgebiet, zu prüfen und ein entsprechendes Verkehrskonzept zu erstellen.
 

Das bfu-Modell Tempo 50/30 basiert auf der Unterscheidung des innerörtlichen Strassennetzes in siedlungsorientierte und verkehrsorientierte Strassen. Um letztere übergeordnete Strassen für den fliessenden Verkehr attraktiv und leistungsfähig zu erhalten, soll hier in der Regel Tempo 50 generell gelten und die Sicherheit mit gestalterischen Massnahmen verbessert werden (Einbezug in Tempo-30-Zone in Ausnahmefällen möglich). Auf den siedlungsorientierten Strassen innerhalb der Gemeinde hingegen soll die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h limitiert werden. Tempo 30 erhöht die Sicherheit und Wohnqualität in Quartieren. Tiefere Geschwindigkeiten führen zu ruhigerem Fahrverhalten und reduzieren Abgas- sowie Lärmemissionen. Die Anzahl und Schwere von Unfällen nimmt ab, die Wege für Schulkinder sind weniger gefährlich. Die verletzlicheren Verkehrsteilnehmenden fühlen sich sicherer und die Fahrzeuglenkenden verlieren trotzdem kaum Zeit.

Als Petition werden Eingaben von Behörden und Privatpersonen bezeichnet, welche bestimmte Begehren oder Beanstandungen enthalten und keine besondere Rechtsform (Initiative, Referendum) aufweisen. Der Gemeinderat wird nun ergänzende Abklärungen vornehmen und an der ordentlichen Klausur Ende Juni einen Grundsatzentscheid fällen und die weiteren Schritte festlegen.