Wechsel im Feuerwehrkommando

 

Wechsel im Feuerwehrkommando

 
Stefan Koch ersetzt ab nächstem Jahr Beat Zihlmann als Kommandant der Feuerwehr Wolhusen. Die Energiezentrale und das Leitungsnetz des Wärmeverbunds Berghof werden erweitert. Der korrekten Entsorgung von Grüngut ist mehr Beachtung zu schenken. Der Ausflug führte den Gemeinderat dieses Jahr ins Berner Oberland.
 

Feuerwehr

Kommandant Beat Zihlmann, Spitalring 33, teilt seinen Rücktritt aus der Feuerwehr Wolhusen und damit verbunden aus der Feuerwehrkommission auf 31. Dezember mit. Der Gemeinderat nimmt die Demission mit Bedauern zur Kenntnis. Vor 25 Jahren ist Beat Zihlmann in die Feuerwehr Wolhusen eingetreten. 2001 wurde er vom Gemeinderat zum Offizier ernannt, unter gleichzeitiger Beförderung zum Leutnant. Schliesslich folgte 2011 die Ernennung zum Kommandant. Der Demissionierende hat sich während all der Jahre für den Schutz der Bevölkerung und Objekte eingesetzt und einen grossen Teil seiner Freizeit dem Feuerwehrdienst gewidmet. Für die mit grossem Engagement und Kompetenz geleisteten Dienste dankt der Gemeinderat Beat Zihlmann herzlich. Unter seiner Führung hat sich die Feuerwehr Wolhusen zu einem hervorragend ausgebildeten Korps weiterentwickelt, das seine Fähigkeiten bei diversen Ereignissen unter Beweis stellen konnte.

 
 
 

Aufgrund des durchgeführten Evaluationsverfahrens und auf Vorschlag der Feuerwehrkommission hat der Gemeinderat Stefan Koch, Rainstrasse 3, Werthenstein, zum neuen Kommandant der Feuerwehr Wolhusen ernannt, unter gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann. Er tritt am 1. Januar die Nachfolge von Beat Zihlmann an. Stefan Koch wird damit von Amtes wegen auch Präsident der Feuerwehrkommission. Der Gemeinderat gratuliert dem Beförderten herzlich und dankt ihm für die Bereitschaft zur Ausübung der verantwortungsvollen Funktion. Die Behörde ist überzeugt, mit Stefan Koch wiederum einen bestens befähigten Kommandant zu gewinnen und wünscht ihm weiterhin Motivation und Energie.

 
 
 

Wärmeverbund Berghof

Auf dem Schulareal Berghof besteht ein Wärmeverbund, welcher über eine Holzschnitzelheizung (550 kW) und als Redundanz/Spitzenlastabdeckung zusätzlich über einen Ölkessel (450 kW) verfügt. Bereits 2015 wurde über eine Erweiterung des Wärmeverbunds in Richtung Schulanlage Rainheim und Gemeindehaus diskutiert, jedoch wurde die Idee damals verworfen, da ein Leitungsbau in der steilen Böschung zwischen Berghof und Wiggernweg nicht einfach zu realisieren wäre. Aktuell wird in der Böschung das Gebäude „Wohnen am Wiggernweg“ erstellt. Dies ermöglicht einen vereinfachten Leitungsbau entlang des neuen Baukörpers und macht somit einen Ausbau des Wärmeverbunds attraktiv. Die Energiezentrale wird daher mit einem zusätzlichen Holzschnitzelkessel (360 kW) erweitert. Der Ölkessel wird als Notkessel beibehalten. Dazu wird das Speichervolumen von heute 10‘000 Liter auf 40‘000 Liter erhöht. Von der Energiezentrale Berghof wird ein weiterer Leitungsstrang bis zum „Wohnen am Wiggernweg“ erstellt, welcher bis zum Gemeindehaus und zur Schulanlage Rainheim erweitert werden kann. Dabei soll die Leitung genügend Reserve aufweisen, um weitere Gebäude mit Wärme beliefern zu können. Die Gesamtkosten von 476‘000 Franken werden zu 250‘000 Franken über die Jahresrechnung 2018 finanziert, 226‘000 Franken werden in das Budget 2019 aufgenommen.

 
 

Wasserversorgung Steinhuserberg

Die Wasserversorgungsanlage Steinhuserberg muss saniert und ausgebaut werden, um die Trink- und Löschwasserversorgung weiterhin gewährleisten zu können. Die Gesamtkosten von 587‘000 Franken werden von Bund, Kanton und Gebäudeversicherung Luzern mitfinanziert. Auf Gesuch der Wasserversorgungsgenossenschaft Steinhuserberg wurde ein Gemeindebeitrag von 39‘475 zugesichert. Zudem wird das Quellenrecht Sticherlöchli auf Grundstück Nr. 343 unentgeltlich an die Wasserversorgungsgenossenschaft Steinhuserberg übertragen. Die Quelle mit 26 Minutenlitern Wasser wurde bis 1999 von der Gemeinde genutzt und danach von der Wasserversorgungsgenossenschaft Steinhuserberg übernommen und jährlich mit 500 Franken entschädigt.

 
 

Grüngut

Im Jahr 2007 wurde in Wolhusen die Containerpflicht für Grüngut eingeführt. Jeweils bei der ersten Sammlung im Frühling sowie ab Mitte September sind weitere Gebinde wie Big-Bag erlaubt. Leider muss in letzter Zeit vermehrt festgestellt werden, dass die Container- und Gebindepflicht nicht eingehalten wird. Öfter werden bei jeder Sammlung unterschiedliche Gefässe bereitgestellt. Aus Gründen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes ist die Container- und Gebindepflicht gemäss Entsorgungskalender einzuhalten. Big-Bag und Zuber sind nur für Laub bis maximal 25 kg zu verwenden. Generell nicht geleert werden Harassen, Wäschezainen mit seitlichen Öffnungen, nach oben verengende Gebinde und zu schwere Gebinde. Künftig werden Gebinde, die nicht den Weisungen entsprechen, nicht mehr geleert. Das gesammelte Grüngut wird zu Kompost verarbeitet. Deshalb dürfen im Grüngut zwar Rüstabfälle, jedoch keine Speisereste entsorgt werden. Um die Abfuhren (auch Kehricht und Karton) effizient durchführen zu können, wird darum gebeten, dass pro Liegenschaft nur ein Platz für das Bereitstellen der Güter bestimmt wird. Sammelplätze für mehrere Liegenschaften sind wünschenswert. Im Weiteren sind die Hinweise auf dem grünen Entsorgungsmerkblatt und auf www.wolhusen.ch zu beachten.

 
 

Kontaktpflege

Im Rahmen der regelmässigen Kontaktpflege zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Diskussion von Entwicklungen, Anliegen, Wünschen und Visionen wurden der Entlebucher Anzeiger und der Katholische Kirchenrat empfangen sowie die jährliche Konferenz mit den Gemeinderäten Ruswil und Werthenstein durchgeführt. Die Gespräche waren für die jeweiligen Partner sehr interessant und aufschlussreich. Diskutiert wurden Themen wie Kommunikation, Medien, Friedhof, Jugendarbeit, Verkehr, Wasserversorgung, Finanzen sowie weitere aktuelle Gemeindeprojekte.

 
 

Kanalisation Zihlenfeld

Seit 10. September laufen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Kanalisation Zihlenfeld – Berghofstrasse. Gleichzeitig werden die Wasser- und Werkleitungen sowie die Strasse erneuert. Die Arbeiten sollen bis Juli 2019 abgeschlossen werden können. Je nach Witterung können sich die Termine verschieben. Die Bauarbeiten werden von der A. Duss AG ausgeführt. In den jeweiligen Abschnitten entstehen unweigerlich Behinderungen. Der Fussgängerverkehr für Anstösser und Schüler bleibt jedoch gewährleistet. Die Sperrung von Zufahrten wird vorgängig mit den Grundeigentümern abgesprochen. Über die Termine und den Bauablauf wird an den Enden der Baustelle mit Infotafeln orientiert. Bei Unklarheiten gibt das Ingenieurbüro J. Auchli AG (041 490 27 41) gerne Auskunft. Die Einschränkungen werden so gering wie möglich gehalten und den Betroffenen für das Verständnis gedankt.

 
 

Gemeinderat

Vom 23. – 25. August begab sich der Gemeinderat auf den traditionellen, alle zwei Jahre stattfindenden Ausflug. Die Reise im Kleinbus führte bei zunächst herrlichem Wetter über Schangnau nach Sigriswil und weiter nach Wilderswil, wo die Zahnradbahn die Reisenden zur Schynige Platte brachte. Nach dem Genuss der atemberaubenden Aussicht und einer kurzen Wanderung stärkte man sich auf der Alp Hintisberg. Der Sohn der Reiseleiter, Xaver Lustenberger, gewährte interessante Einblicke in den Alpwirtschaftsbetrieb. Natürlich durfte eine Degustation des hergestellten Alpkäses nicht fehlen. Schliesslich führte die Reise ab Grindelwald weiter, mit dem Postauto vorbei an einer imposanten Bergwelt nach Meiringen und weiter mit der Seilbahn nach Hasliberg Reuti. Am Abend stiessen die Überraschungsgäste Unternehmer Hanspeter Wenger und Matthias Glarner, Schwingerkönig 2016, zur Reiseschar. Beim Nachtessen mit interessanten Einblicken in deren Motivation und Karriere wurde man vom Trio Fankhauser-Lustenberger musikalisch unterhalten.

Der zweite Tag begann regnerisch. Nach der Anreise zur Gerstenegg folgte eine Führung durch das imposante Pumpspeicherwerk Grimsel 2. Das Kraftwerk verfügt über eine Turbinenleistung von 392 MW. Via Grimselpass und Mittagsverpflegung am Stausee Oberaar führte der Ausflug zunächst zur Aareschlucht und nach einem Zwischenhalt in Meiringen zurück nach Hasliberg, wo ein weiterer interessanter Tag seinen Ausklang fand.

Der letzte Reisetag startete nach einer Gondelbahnfahrt auf Planplatten mit einem feinen Brunch im Panoramarestaurant Alpen Tower. Leider war vom Panorama nicht viel zu sehen; dichter Nebel verhinderte die sonst prächtige Aussicht. Die Reisegruppe wurde aber mit einem spontanen und nicht weniger tollen Auftritt des Trachtenchors Schüpfheim entschädigt. Dem Jodel lauschte auch ein weiterer Berner Spitzenschwinger, Remo Käser. Schliesslich wurde die Heimfahrt angetreten. Nach einem Halt auf dem Brünigpass und einem Besuch des Schwingplatzes erreichte die Reisegruppe Wolhusen wohlbehalten am Samstagnachmittag mit spannenden Begegnungen und Eindrücken im Gepäck. Nochmals herzlichen Dank an Reiseleiter Ueli und Judith Lustenberger.

 
 
 

Personal

Infolge aufwändiger Aufgaben und krankheits- bzw. unfallbedingter Ausfälle wurden verschiedene temporäre Anstellungen vorgenommen. So wurde das befristete Arbeitsverhältnis mit Kurt Unternährer, Fachbearbeiter Finanzen (20 %) bis Ende Oktober verlängert. Im Bereich Soziales und Gesundheit wurde Aline Schürmann als Sachbearbeiterin (100 %) bis Mitte November angestellt. Tobias Bucher, Sachbearbeiter Zentrale Dienste (20 %), unterstützt das Team bis Ende November.

 
 

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