Neues Mitglied für die Betriebskommission Schwimmbad

An seiner ordentlichen Klausurtagung setzte sich der Gemeinderat vertieft mit diversen strategischen Ge-schäften auseinander. Die aufsuchende Jugendarbeit wird ab nächstem Jahr definitiv installiert. Corinne Häfliger-Fischer ersetzt Norbert Willimann in der Betriebskommission Schwimmbad. Vorschläge für die Ausrichtung des Anerkennungspreises 2018 können bis Ende September eingereicht werden.
 

Klausurtagung

An der ordentlichen jährlichen Klausurtagung kurz vor den Sommerferien setzte sich der Gemeinderat intensiv mit diversen strategischen Geschäften auseinander. Hauptthemen waren die Konstituierung des Gemeinderates, die Gemeindestrategie, das Risikomanagement und die Gemeindeordnung. Schliesslich wurden die verschiedenen Termine für das nächste Jahr festgelegt.

Konstituierung Gemeinderat
Am 1. September tritt Gregor Kaufmann die Nachfolge des zurücktretenden Guido Zihlmann als Mitglied des Gemeinderates an. Der Gemeinderat hat die Konstituierung sowie die internen und externen Vertretungen daher neu festgelegt. Stellvertreter von Peter Bigler und damit Vize-Gemeindepräsident wird Ueli Lustenberger. Rita Brunner wird neu von Gregor Kaufmann und dieser von Peter Bigler vertreten. Willi Bucher vertritt Ueli Lustenberger, während die Stellvertretung von Willi Bucher durch Rita Brunner beibehalten wird. In folgenden Kommissionen und Verbänden ergeben sich zudem Veränderungen: Bürgerrechtskommission (Mitglied Gregor Kaufmann anstelle Guido Zihlmann), Region Luzern West (Delegierter Gregor Kaufmann anstelle Guido Zihlmann), Kulturkommission (Präsident Guido Zihlmann und Mitglied Gregor Kaufmann, beide neu), Ortsplanungskommission (Mitglied Ueli Lustenberger anstelle Guido Zihlmann), Umweltkommission (Mitglied Gregor Kaufmann anstelle Ueli Lustenberger). In der Wirtschaftsförderungskommission findet ein Rollentausch statt: Guido Zihlmann nimmt neu als Unternehmer und Gregor Kaufmann als Vertreter des Gemeinderates Einsitz.

Gemeindestrategie
Gestützt auf die übergeordneten kantonalen Bestimmungen hat der Gemeinderat eine Gemeindestrategie mit langfristigen Zielen für die Gemeinde zu erstellen. Daraus leitet sich anschliessend das Legislaturprogramm ab, in dem die Legislaturziele und die wichtigsten Massnahmen festgehalten werden. Die Gemeindestrategie wird den Stimmberechtigten zur Kenntnisnahme vorgelegt. In mehreren Workshops hat der Gemeinderat die Gemeindestrategie mit Unterstützung durch die HSS Unternehmensberatung sowie Mitwirkung von Geschäftsleitung und Controllingkommission erarbeitet und nun verabschiedet. Die Gemeindestrategie wird an der Orientierungsversammlung vom 5. November zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Risikomanagement
Die neuen kantonalen Bestimmungen verpflichten die Gemeinden ausserdem zu einem Risikomanagement. Unter Risiken werden Ereignisse und Entwicklungen verstanden, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten und wesentliche negative Auswirkungen auf die Zielerreichung oder die Aufgabenerfüllung der Gemeinde haben. Die Gemeinden identifizieren und überprüfen periodisch ihre Risiken, bewerten sie hinsichtlich ihrer Eintretenswahrscheinlichkeit sowie ihres Schadenausmasses und ergreifen geeignete Massnahmen zu ihrer Bewältigung. Aus dem Risikokatalog des Finanzdepartements hat der Gemeinderat gesellschaftliche, politische, rechtliche, personenbezogene, organisatorische, technische, finanzielle und wirtschaftliche Risiken identifiziert, welche nun weiterbearbeitet werden.

Gemeindeordnung
In den vergangenen Parteiengesprächen wurden u. a. Fragen bezüglich Urnenverfahren und Führungsmodell gestellt. Im Rahmen der Klausurtagung setzte sich der Gemeinderat damit vertieft auseinander. Er ist sich bewusst, dass mit dem ausschliesslichen Urnenverfahren, das mit der Abschaffung der Gemeindeversammlung seit 1. September 2016 angewendet wird, schwierige Situationen entstehen können, insbesondere durch die Unkenntnis der Gründe für die Ablehnung einer Vorlage. Der Gemeinderat hegt jedoch aufgrund der bisherigen Erfahrungen keine Absicht, etwas zu verändern. Die Wiedereinführung der Gemeindeversammlung müsste von den Stimmberechtigten in Form einer Gemeindeinitiative beantragt werden.

Das aktuelle Gemeindeführungsmodell (Gemeinderat als Verwaltungsrat, ein Mitglied ist Verwaltungsdirektor [Delegierter], ohne Ressortzuteilung) wird seit rund zehn Jahren angewendet. Die Änderung des Führungsmodells würde eine Revision der GO erfordern. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass das aktuelle Delegierten-Modell für Wolhusen richtig ist und auch für die Legislatur 2020 – 2024 beibehalten werden soll. Das Modell lässt keine wesentlichen Mängel erkennen, weshalb zurzeit auf eine weitere externe Evaluation verzichtet wird. Dies insbesondere auch aufgrund der nicht unerheblichen Kosten und des wahrscheinlichen Ergebnisses. Das Führungsmodell soll – falls erforderlich – frühestens auf die Legislatur 2024 – 2028 geändert werden. Insofern müsste eine Evaluation in rund vier Jahren angegangen werden.

 
 

Betriebskommission Schwimmbad

Auf Vorschlag der Schulleitung Wolhusen hat der Gemeinderat Corinne Häfliger-Fischer, Moosguetstrasse 3b, Ruswil, für den Rest der Amtsdauer 2017 – 2020 als Mitglied der Betriebskommission Schwimmbad gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge des zurückgetretenen Norbert Willimann an. Der Gemeinderat dankt für ihr Interesse und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit.

 
 

Jugendarbeit

Auf Antrag der Jugendkommission hat der Gemeinderat der Installation der aufsuchenden Jugendarbeit auf dem Gebiet Wolhusen/Wolhusen-Markt zugestimmt. Jugendarbeitende sind damit im öffentlichen Raum unterwegs. Sie suchen in der Gast-Rolle Gruppen und Einzelpersonen an den von diesen selbst gewählten Treffpunkten auf. Jugendarbeitende treten mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kontakt und bauen mit ihnen eine professionelle Beziehung auf. Schliesslich sollen mit Jugendlichen Projekte im Sozialraum geplant und realisiert werden, damit sie ihren Sozialraum aktiv mitgestalten können. Die Pilotphase dauert bis Ende 2018. Ab nächstem Jahr soll die aufsuchende Jugendarbeit definitiv installiert werden. Das Stellenpensum wird daher ab 1. Januar 2019 von 100 auf 110 % erhöht. Die Gemeinde Werthenstein und die beiden Kirchgemeinden beteiligen sich am Mehraufwand. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass das Angebot zur Verminderung von Vandalismus und Littering beiträgt, aber auch den Zugang von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Beratungen stärkt.

 
 

Kinderfreundliche Gemeinde

Nach der Standortbestimmung zur Kinderfreundlichkeit und der Durchführung eines Workshops mit Kindern und Jugendlichen, in der mögliche Verbesserungen für ein kinder- und jugendgerechtes Leben in der Gemeinde thematisiert wurden, hat die breit abgestützte Arbeitsgruppe einen Aktionsplan für die nächsten vier Jahre zur Förderung der Kinderfreundlichkeit in der Gemeinde formuliert. Der Gemeinderat hat den Aktionsplan 2018 – 2022 genehmigt und sich bei UNICEF für das Label „Kinderfreundliche Gemeinde“ beworben.

 
 

Gemeinschaftsgrab

Nach den Sommerferien werden die Arbeiten am neuen Gemeinschaftsgrab im nordöstlichen Sektor B des Friedhofs Wolhusen in Angriff genommen. Es ist vorgesehen, dass die Grabstätte an Allerheiligen eingesegnet und danach Beisetzungen vorgenommen werden können. Die Grabesruhe am bisherigen Standort bleibt gewährleistet.

 
 

Anerkennungspreis

Mit dem Anerkennungspreis der Gemeinde Wolhusen werden alle zwei Jahre Personen, Vereine, Institutionen und Unternehmen ausgezeichnet, welche sich mit besonderen Leistungen in oder für die Gemeinde Wolhusen verdient machen oder gemacht haben. Das Preisgeld ist mit 2‘000 Franken dotiert und soll am 10. Dezember überreicht werden. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung ein, bis Ende September mögliche Preisträgerinnen und Preisträger unter Angabe des Verdienstes vorzuschlagen.

 
 

Organisationsänderung

In der Gemeindeabstimmung vom 26. November 2017 wurde die Totalrevision der Gemeindeordnung (GO) mit einem Ja-Stimmenanteil von 74,67 % angenommen. Hauptbestandteil der auf 1. Januar in Kraft getretenen Revision war die Umsetzung des Gesetzes über den Finanzhaushalt der Gemeinden (FHGG) und damit die Einführung des Harmonisierten Rechnungslegungsmodells 2 (HRM2). Bereits im Oktober letzten Jahres führte der Gemeinderat eine Vernehmlassung zur Totalrevision der Organisationsverordnung (OrgV) durch. Damit werden insbesondere die neuen Bestimmungen der GO umgesetzt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Organisation angepasst, um Kompetenzkonflikte mit den künftigen Aufgabenbereichen bzw. Globalbudgets zu vermeiden. Ausserdem sollten die Strukturen gestrafft und damit eine Effizienzsteigerung erzielt werden. Im Wesentlichen wurden die Bereiche Bau und Umwelt sowie Unterhalt und Sicherheit unter der neuen Bezeichnung „Bau und Infrastruktur“ zusammengelegt. Das Regionale Zivilstandsamt ist neu in den Bereich Zentrale Dienste integriert. Die revidierte OrgV mit dem entsprechenden Organigramm ist unter www.wolhusen.ch/gemeindeverwaltung/rechtssammlung publiziert.

 
 
 

Personal

Lernende
Cyrill Aregger, Ussercheer 6, Hasle, hat die 3-jährige Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ beim Hauswartdienst erfolgreich beendet.

 
 
 

Ebenso hat Tobias Bucher, Vorder-Ätzleschwand 2, Steinhuserberg, die 3-jährige Ausbildung zum Kaufmann EFZ (Profil E) bei der Gemeindeverwaltung erfolgreich abgeschlossen. Gemeinderat und Mitarbeitende gratulieren den sympathischen jungen Berufsmännern herzlich zum Erfolg, wünschen ihnen auf dem weiteren Lebensweg alles Gute, viel Glück, Erfolg und Wohlergehen.

 
 
 

Am 6. August hat Samuel Lipp, Mittler-Guggernell 2, beim Hauswartdienst die Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ begonnen. Samuel ist der Sohn von Josef und Irene Lipp-Emmenegger.

 
 
 

Gleichentags hat Lea Schärli, Blumenweg 3, bei der Gemeindeverwaltung die Ausbildung zur Kauffrau EFZ (Profil E) gestartet. Lea ist die Tochter von Roland und Franziska Schärli-Wirz. Gemeinderat und Mitarbeitende heissen beide herzlich willkommen und wünschen ihnen eine spannende und erfolgreiche Ausbildungszeit.

 
 
 

Für den Ausbildungsplatz Kauffrau/Kaufmann EFZ 2019 – 2022 bei der Gemeindeverwaltung sind sechs Bewerbungen (drei davon aus Wolhusen) eingegangen. Die Auswahl ist auf Livia Wicki, Hiltenrain 21, gefallen. Livia ist die Tochter von Erwin und Anita Wicki-Distel und besucht ab kommendem Schuljahr die KSSA 3 in Wolhusen. Sie erfüllt das Anforderungsprofil für eine kaufmännische Ausbildung. Die Geschäftsleitung ist überzeugt, mit Livia Wicki eine motivierte und bestens befähigte Lernende zu gewinnen und freut sich, sie im nächsten August im Team der Gemeindeverwaltung begrüssen zu dürfen.

 
 

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