Budget 2017 mit Aufwandüberschuss

 
Den Stimmberechtigten wird das Budget 2017 mit einem Aufwandüberschuss von 393‘200 Franken vorgelegt. Der Steuerfuss soll bei 2,40 Einheiten belassen werden. Weiter wird am 27. November über die Sonderkredite Kanalisation Zihlenfeld/Bergboden und Rückhaltebecken Blindei sowie die Änderung der Gemeindeordnung abgestimmt. Der Gemeinderat konstituierte sich an der ersten Sitzung der Amtsdauer 2016 – 2020.
 

Feierabendgespräch

Am Donnerstag, 3. November, 16:00 Uhr, Reed Electronics AG, Gewerbering 2, Schachen, findet das gemeinsame Feierabendgespräch der Gemeinden Wolhusen und Werthenstein statt. Die Gewerbetreibenden und Unternehmen haben eine persönliche Einladung erhalten. Die Gemeinderäte freuen sich auf zahlreiche Anmeldungen.

 
 

Orientierungsversammlung

Montag, 7. November, 19:30 Uhr, Saal Rössli ess-kultur, Menznauerstrasse 2. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen, sich über die Abstimmungsvorlagen vom 27. November, den Aufgaben- und Finanzplan 2017 – 2021 und das Jahresprogramm 2017 orientieren zu lassen. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiches Erscheinen.

 
 

Gemeindeabstimmung

Sonntag, 27. November. Die Stimmberechtigten sind herzlich eingeladen, sich an der Abstimmung über vier kommunale Vorlagen zu beteiligen. Die Details können der mit den Abstimmungsunterlagen von Bund und Kanton zugestellten Botschaft entnommen werden und sind unter www.wolhusen.ch/gemeindeverwaltung/zentrale_dienste publiziert. Der Gemeinderat freut sich auf eine grosse Stimmbeteiligung.
 

 
 

Voranschlag 2017


Laufende Rechnung
Der Voranschlag 2017 der Laufenden Rechnung basiert auf einem unveränderten Steuerfuss von 2,40 Einheiten und sieht bei einem Gesamtaufwand von rund 26,3 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 393‘200 Franken vor. Die Mehraufwände gegenüber dem Budget des Vorjahres sind hauptsächlich auf die Bereiche Öffentliche Sicherheit (22‘400), Bildung (117‘900), Gesundheit (18‘800), Soziale Wohlfahrt (141‘900) und Verkehr (22‘700) zurückzuführen. Verbesserungen sind hauptsächlich in den Bereichen Allgemeine Verwaltung (32‘600), Kultur, Freizeit (17‘000) und Finanzen, Steuern (263‘100) zu verzeichnen.

Im Budgetprozess musste der Gemeinderat erneut Kürzungen und Streichungen – insbesondere bei Beschaffungen und beim Unterhalt – vornehmen. Der Handlungsspielraum beim freibestimmbaren Aufwand ist jedoch sehr beschränkt; die grossen Aufwandpositionen sind gesetzlich vorgegeben und somit gebunden. Der gebundene Aufwand liegt bei nahezu 90 % des Finanzhaushalts.

Im Budget sind die Auswirkungen des kantonalen Konsolidierungsprogramms 2017 (KP17) nicht enthalten. Der Gemeinderat lehnt die Ausgabenverschiebungen zu Lasten der Gemeinden klar ab und ist bereit, das dagegen vom Verband Luzerner Gemeinden (VLG) angekündigte Gemeindereferendum zu unterstützen. Diesbezüglich wird den Stimmberechtigten eine Änderung der Gemeindeordnung beantragt. Es kann aus Sicht des Gemeinderates nicht sein, dass der Kantonsrat am 19. Dezember Beschlüsse fasst, welche wesentliche finanzielle Auswirkungen für die Gemeinden hätten und ab 1. Januar wirksam würden. Für die Gemeinde Wolhusen würden gemäss Absichten des Regierungsrates mehr als ein Steuerzehntel (über 400‘000 Franken) Mehraufwand entstehen.

Investitionsrechnung
Der Voranschlag 2017 der Investitionsrechnung sieht bei Ausgaben von rund 6,7 Millionen Franken Nettoinvestitionen von 6‘368‘000 Franken vor. Ein grosser Teil der Investitionen (2,22 Millionen Franken) entfällt auf Spezialfinanzierungen (Parkplätze, Abwasserbeseitigung) und belastet somit die Laufende Rechnung nicht. Investitionen im Gesamtbetrag von 3,6 Millionen Franken wurden bereits als Sonderkredit bewilligt (Um-/Anbau Schulanlage Rainheim). Für die Projekte Kanalisation Zihlenfeld/Bergboden (2017: 1‘530‘000 / 2019: 730‘000) und Rückhaltebecken Blindei (800‘000) sind entsprechende Sonderkredite zu bewilligen. Die geplanten Investitionen lassen sich nicht weiter aufschieben oder es handelt sich um gebundene Ausgaben. Das strategische Ziel eines minimalen Selbstfinanzierungsgrades von 100 % kann verständlicherweise nicht erreicht werden, was zu einer Neuverschuldung führt.

Aufgaben- und Finanzplan
Der mögliche Verkauf der Wohnsiedlung Gütsch ist im Voranschlag 2017 nicht berücksichtigt. Die finanziellen Auswirkungen des zu erwartenden Buchgewinns von rund 1,5 Millionen Franken werden jedoch im Finanzplan, welcher in zwei Varianten erarbeitet worden ist, dargestellt. Das Geschäft wird den Stimmberechtigten zu gegebener Zeit zur Beschlussfassung vorgelegt.

Der Aufgaben- und Finanzplan 2017 – 2021 zeigt, die Pro-Kopf-Verschuldung (ohne Buchgewinn Gütsch) von 4‘775 Franken (2016) auf 6‘533 Franken (2018) ansteigt, um dann bis 2021 auf 5‘735 Franken zu sinken. Mit dem Buchgewinn steigt die Pro-Kopf-Verschuldung auf maximal 6‘306 Franken (2019) und sinkt 2021 auf 5‘621 Franken. Die minimale Auswirkung, ist darauf zurückzuführen, dass der Buchgewinn mit 50 % beim Ressourcenausgleich angerechnet wird. Der Anstieg der Pro-Kopf-Verschuldung ist hauptsächlich in der Investition für den Um- und Anbau der Schulanlage Rainheim begründet. Wichtig ist jedoch, dass kein neuer Bilanzfehlbetrag generiert wird. Über die Details wird der Gemeinderat an der Orientierungsversammlung vom 7. November informieren.
 

 
 

Konstituierung Gemeinderat

Seit Beginn der Legislatur 2016 – 2020 tagt der Gemeinderat weiterhin im 3-wöchigen Zyklus am Donnerstagnachmittag im Gemeindehaus. Die interne Stellvertretung ist weiterhin wie folgt geregelt: Peter Bigler wird von Guido Zihlmann (Vizepräsident) vertreten, Rita Brunner-Lipp vertritt Gemeindeammann Willi Bucher, Peter Bigler vertritt seinerseits Ueli Lustenberger und dieser wiederum Rita Brunner-Lipp, während Guido Zihlmann von Willi Bucher vertreten wird. Die Gemeinderatsmitglieder nehmen in folgenden Kommissionen und Gemeindeverbänden Einsitz:

Peter Bigler
Urnenbüro, Abwasserreinigung Wolhusen-Werthenstein-Ruswil (Präsident), Region Luzern West (Verbandsleitung), Verband Luzerner Gemeinden (VLG), Wasserversorgung Werthenstein

Willi Bucher
Feuerwehrkommission, Bildungskommission, Stiftungsrat Burg, Zivilschutzkommission Region Entlebuch, Abwasserreinigung Wolhusen-Werthenstein-Ruswil, Schiessanlage Blindei

Rita Brunner-Lipp
Musikschulkommission, Verwaltungsrat Wohn- und Pflegezentrum Berghof, Spitex Region Entlebuch (Vorstand)

Ueli Lustenberger
Revierkommission, Abfallentsorgung Luzern-Landschaft (GALL), Zweckverband für institutionelle Sozialhilfe und Gesundheitsförderung (ZiSG), Mehrzweckverband Region Entlebuch, Wolhusen und Ruswil (KESB, SoBZ), Wasserversorgungsgenossenschaft Steinhuserberg

Guido Zihlmann
Bürgerrechtskommission, Kulturkommission, Wirtschaftsförderungskommission, Region Luzern West

 

 
 

Feuerwehr

Leutnant Marcel Wangeler, Menznauerstrasse 17, teilt seinen Rücktritt aus der Feuerwehr Wolhusen auf 31. Dezember mit. Der Gemeinderat nimmt die Demissionen mit Bedauern zur Kenntnis. Vor 20 Jahren trat Marcel Wangeler in die Feuerwehr Wolhusen ein und wurde 2004 zum Offizier ernannt und zum Leutnant befördert. Der Demissionierende setzte sich während all der Jahre für den Schutz der Bevölkerung und Objekte ein und widmete einen grossen Teil seiner Freizeit dem Feuerwehrdienst. Für die mit grossem Engagement und Kompetenz geleisteten Dienste dankt der Gemeinderat Marcel Wangeler herzlich. Über die Nachfolgeregelung wird zu einem späteren Zeitpunkt orientiert.
 

 
 
 

Kontaktpflege

Im Rahmen der regelmässigen Kontaktpflege zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Diskussion von Entwicklungen, Anliegen, Wünschen und Visionen wurden die Geistlich Pharma AG, die Kantonsräte Josef Dissler und Guido Roos, die Controllingkommission und die politischen Parteien empfangen. Die Gespräche waren für die jeweiligen Partner sehr interessant und aufschlussreich. Diskutiert wurden Themen wie Unternehmens- und Gemeindeentwicklung, Raumplanung, Finanzen, Konsolidierungsprogramm 2017, kommunale Abstimmungsvorlagen sowie weitere aktuelle Gemeindeprojekte.

 

 
 

Personal

Bruno Kurmann, Mitarbeiter Hauswartdienst, hat sein Arbeitsverhältnis auf 31. Dezember gekündigt. Weiter haben Rebecca Wirz, Sachbearbeiterin Zentrale Dienste, und die Gemeinde das Arbeitsverhältnis während der Probezeit im gegenseitigen Einvernehmen auf 16. Oktober aufgelöst. Gemeinderat und Mitarbeitende danken den beiden für die Zusammenarbeit herzlich und wünschen ihnen einen guten Start sowie viel Freude und Erfolg im künftigen Betätigungsfeld.

Während das Teilzeitpensum im Hauswartdienst über den Stellen-Pool ausgeglichen wird, wird die Arbeitsstelle „Sachbearbeiter/in Zentrale Dienste (100 %)“ zur freien Bewerbung ausgeschrieben. Um die zwischenzeitliche Vakanz schliessen zu können, wurde Aline Hürlimann, Meggen, in einem befristeten Arbeitsverhältnis angestellt. Aline Hürlimann ist 20-jährig und absolvierte die Ausbildung zur Kauffrau bei der Gemeinde Meggen, wo sie anschliessend auch als Sachbearbeiterin tätig war. Nach einem Auslandaufenthalt erlangte sie mit dem Passerellen-Lehrgang die eidgenössische Matura. Gemeinderat und Mitarbeitende heissen Aline Hürlimann herzlich willkommen, wünschen ihr im neuen Tätigkeitsfeld viel Freude und Erfolg und freuen sich auf eine kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit.

 
 
 

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