Sprachförderung in Spielgruppen ab nächstem Schuljahr

 

Sprachförderung in Spielgruppen ab nächstem Schuljahr

 
Ab Schuljahr 2016/2017 wird die Sprachförderung in Spielgruppen eingeführt. Die Jugendkommission führt eine Standortbestimmung zur Kinderfreundlichkeit durch. Das Parkierungsreglement soll vereinheitlicht werden. Wolhusen leistet 2015 – 2017 einen jährlichen Betriebsbeitrag von 4‘237 Franken an die Wirtschaftsförderung Luzern.
 

Vereinsempfang
Samstag, 19. September, 16:30 Uhr, Schulhausplatz Rainheim (bei schlechtem Wetter Turnhalle Rainheim). Aufgrund der Bauarbeiten an der Bahnhof-/Entlebucherstrasse entfällt der Einzug ab Gemeindehaus. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, den Empfang der am Eidgenössischen Schützenfest Raron (11. Juni – 12. Juli, Absenden 19. September) teilnehmenden Vereine zu besuchen. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Besuchende, die den Vereinen einen gebührenden Empfang bereiten.

Feierabendgespräch
Am Donnerstag, 29. Oktober, 18:00 Uhr, Gewerbezentrum Bergboden 7, findet das gemeinsame Feier-abendgespräch der Gemeinden Wolhusen und Werthenstein statt. Die Gewerbetreibenden und Unternehmen erhalten eine persönliche Einladung. Die Gemeinderäte freuen sich auf zahlreiche Anmeldungen.

Jungbürgerfeier
Am Samstag, 14. November, 18:00 Uhr, findet die Jungbürgerfeier für den Jahrgang 1997 statt. Die Damen und Herren erhalten eine persönliche Einladung. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Anmeldungen.

 
 

Sprachförderung in Spielgruppen

Der Gemeinderat hat das vorgelegte Konzept zur Sprachförderung in Spielgruppen genehmigt und die Arbeitsgruppe mit der Umsetzungsplanung auf das Schuljahr 2016/2017 beauftragt. Das Konzept ist für alle Spielgruppen verbindlich. Das Angebot richtet sich an alle 3- bis 4-jährigen Kinder. Insbesondere Kinder aus fremdsprachigen Familien sollen früh gefördert werden, um ihre Startchancen zu verbessern. Ziel ist es, dass alle Kinder im Vorschulalter eine Spielgruppe oder ein anderes Angebot im Bereich Bildung, Betreuung oder Begegnung besuchen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Spielgruppen strukturell und finanziell gestärkt, die Information der Eltern verstärkt, die Angebote im Vorschulbereich vernetzt und koordiniert und die frühe Sprachförderung in den Institutionen umgesetzt. Mit vertretbarem Aufwand lässt sich niederschwellig altersgerechte Sprachförderung in die Spielgruppen integrieren. Gefördert werden sowohl die kommunikative Kompetenz, als auch das Sprachverständnis und die Erweiterung des Wortschatzes. Die Wahl der Förderangebote richtet sich nach den entwicklungsbedingten Bedürfnissen und Möglichkeiten der Kinder.

Der Gemeinderat erhofft sich mit der frühen Sprachförderung nicht zuletzt auch Einsparungen beim DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) an der Volksschule. Das Projekt wird von der Fachstelle Gesell-schaftsfragen über das kantonale Integrationsprogramm mit Förderbeiträgen unterstützt.

 
 

Kinderfreundliche Gemeinde

Die UNICEF Initiative „Kinderfreundliche Gemeinde“ fördert gezielt die Steigerung der Kinderfreundlichkeit im nächsten Lebensumfeld der Kinder. Gemeinden haben die Möglichkeit, eine Standortbestimmung durchzuführen und mit dem Label „Kinderfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet zu werden. Kinderfreundlichkeit zeigt sich darin, wie die Rechte der Kinder auf Schutz, Förderung, Gleichbehandlung und Anhörung in folgenden Bereichen umgesetzt werden: Verwaltung und Politik, Schule, Familienergänzende Betreuung, Kinder- und Jugendschutz, Gesundheit, Freizeit und Wohnumfeld. Bislang haben 71 Schweizer Gemeinden die Standortbestimmung zur Kinderfreundlichkeit vorgenommen und 18 sind mit dem Label ausgezeichnet. Wauwil ist als „Kinderfreundliche Gemeinde“ rezertifiziert.

Auf Antrag der Jugendkommission stellt der Gemeinderat beim Kanton das Unterstützungsgesuch zur Standortbestimmung. Danach wird über die Weiterführung des Zertifizierungsprozesses entschieden. So lange fallen für die Gemeinde keine Kosten an.

 
 

Parkierungsreglement

Seit 1. August 2014 ist das von der Gemeindeversammlung am 3. Juni 2013 beschlossene Parkierungsreglement in Kraft. Aufgrund des vorgängigen Vernehmlassungsverfahrens wurde das Gemeindegebiet in eine Kernzone (blau markiert, temporär und monetär bewirtschaftet) und eine Randzone (weiss markiert, monetär bewirtschaftet) aufgeteilt. Die unterschiedliche Bewirtschaftung der Zonen sorgt in der Praxis immer wieder für Missverständnisse. Ausserdem hat sich die kundenfreundlichere Bewirtschaftung der Randzone, insbesondere im Gebiet Berghof, bewährt. Der Gemeinderat beabsichtigt daher, die Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Abstellplätze zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Dazu ist die Änderung des Parkierungsreglements und der zugehörigen Parkierungsverordnung notwendig. In einem ersten Schritt werden die Absicht und die Auswirkungen mit dem Gewerbeverein Wolhusen-Werthenstein diskutiert. Anschliessend sollen die Erlasse angepasst und ein neues Vernehmlassungsverfahren durchgeführt werden. Ziel ist es, das geänderte Parkierungsreglement den Stimmberechtigten im 2. Halbjahr 2016 zur Beschlussfassung vorzulegen.

 
 

Kontaktpflege

Im Rahmen der regelmässigen Kontaktpflege mit ausgewählten Unternehmen und Organisationen zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Diskussion von Entwicklungen, Anliegen, Wünschen und Visionen wurde die Gemeinderäte Ruswil und Werthenstein sowie der Kath. Kirchenrat empfangen. Die Gespräche waren für die jeweiligen Partner sehr interessant und aufschlussreich. Diskutiert wurden Themen wie Abwasserbeseitigung, Friedhof, Hochwasserschutz, Liegenschaften, Raumplanung, Verkehr sowie weitere aktuelle Gemeindeprojekte.

 
 

Sonderbeitrag Sekundarschule

Der Regierungsrat hat das Wiedererwägungsgesuch des Gemeinderates betreffend Neubeurteilung und Ausrichtung eines Sonderbeitrags aufgrund des nicht zustande gekommenen gemeinsamen Sekundarschulkreis mit Menznau abgewiesen. Der Gemeinderat äussert in einem Brief an die Regierung einerseits Verständnis und andererseits Enttäuschung. Er hätte erwartet, dass der Regierungsrat auf das Verschulden für das Scheitern der Verhandlungen eingeht. Die nicht erfüllten Bedingungen für die Ausrichtung des Sonderbeitrags von 500‘000 Franken hätten für die Gemeinde Wolhusen neu beurteilt werden müssen. Stattdessen wurde lediglich auf die verbesserte Finanzsituation eingegangen, zu der Wolhusen u. a. mit der Steuererhöhung 2015 grossmehrheitlich beigetragen hat.

 
 

Kontaktpflege

Im Rahmen der regelmässigen Kontaktpflege mit ausgewählten Unternehmen und Organisationen zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Diskussion von Entwicklungen, Anliegen, Wünschen und Visionen wurde die Gawo Gasser AG empfangen. Das Gespräch war für die beiden Partner sehr interessant und aufschlussreich. Diskutiert wurden Themen wie Unternehmens- und Gemeindeentwicklung, Bildung, Raumplanung, Verkehr sowie weitere aktuelle Gemeindeprojekte.

 
 

Personal

Für den Ausbildungsplatz Kauffrau/Kaufmann 2016 – 2019 bei der Gemeindeverwaltung sind sechs Bewerbungen (eine davon aus Wolhusen) eingegangen. Die Auswahl ist auf Enesa Jusufi, Menznauerstrasse 37, gefallen. Enesa ist die Tochter von Driton und Teuta Jusufi-Abazi und besucht seit diesem Schuljahr die KSSAB 3 in Wolhusen. Sie erfüllt das Anforderungsprofil für eine kaufmännische Ausbildung. Die Geschäftsleitung ist überzeugt, mit Enesa Jusufi eine motivierte und bestens befähigte Lernende zu gewinnen und freut sich, sie im nächsten August im Team der Gemeindeverwaltung begrüssen zu dürfen.

 
 

Prämienverbilligung 2016

Das Anmeldeformular zur Prämienverbilligung 2016 ist bis 31. Oktober an die Ausgleichskasse Luzern einzureichen. Das Formular und weitere Informationen können unter www.ahvluzern.ch bezogen werden. Die AHV-Zweigstelle des Wohnorts steht für Informationen und Beratung ebenfalls gerne zur Verfügung. Das Anmeldeformular kann auch bei der AHV-Zweigstelle bezogen werden.