Rechnung 2014 schliesst mit Gewinn

 

Rechnung 2014 schliesst mit Gewinn

 
Die Jahresrechnung 2014 der Gemeinde Wolhusen schliesst mit einem Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung von 3,68 Millionen Franken. Der Gewinn muss zum Grossteil für die Abtragung des Bilanzfehlbetrags verwendet werden. Rund 0,4 Millionen Franken sollen dem Eigenkapital zugeführt werden. Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von 1,5 Millionen Franken aus. Wegen Baugrundproblemen entstehen Mehrkosten beim Ersatz der Meteorwasserkanalisation Rössliplatz – Kleine Emme. Wolhusen muss etwas mehr an die Kosten des öffentlichen Verkehrs bezahlen.
 

Kurs „mobil sein & bleiben“

Am Mittwoch, 10. Juni, 08:30 – 12:00 Uhr, Bahnhof Wolhusen, erhalten Seniorinnen und Senioren von Experten des öffentlichen Verkehrs und der Polizei praktische Tipps, um sicher und gut informiert zu Fuss und mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs zu sein. Der Kurs ist kostenlos. Information und Anmeldung unter www.mobilsein.ch.

 
 

Jahresrechnung 2014


Laufende Rechnung
Die Laufende Rechnung 2014 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 27,14 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 30,82 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 3,68 Millionen Franken. Nachdem der Voranschlag mit einem Aufwandüberschuss von 1,8 Millionen Franken rechnete, fällt das Ergebnis somit um 5,48 Millionen Franken besser aus als budgetiert. Das äusserst erfreuliche Resultat ist vorab dank der für das Jahr 2015 beschlossenen Steuererhöhung zustande gekommen.
Weitere Verbesserungen gegenüber dem Budget resultieren einerseits aus Mehrertrag bei Steuern laufendes Jahr und früherer Jahre, Quellensteuer, Grundstückgewinnsteuer, Handänderungssteuer sowie einem Buchgewinn und andererseits aus Minderaufwand bei Vormundschaftswesen, Bildung, Krankenversicherung/Prämienverbilligung, Ergänzungsleistungen, Gesetzliche Fürsorge und Pensionskassenbeiträgen.

Investitionsrechnung
Die Investitionsrechnung 2014 schliesst bei Gesamtausgaben von 1,67 Millionen Franken und Gesamteinnahmen von 0,17 Millionen Franken mit Nettoinvestitionen von 1,5 Millionen Franken. Im Voranschlag waren Nettoinvestitionen von 3,71 Millionen Franken vorgesehen. Die Einsparungen von 2,21 Millionen Franken (60 %) sind insbesondere auf Minderausgaben bei Einführung GEVER, Sanierung Gemeindehaus, Sanierung Schiessanlage Blindei, Unterhalt Schulanlagen Berghof und Steinhuserberg, Projektierung Schulanlage Rainheim, Sanierung Buholzstrasse, Einführung Parkraumbewirtschaftungssystem und Sanierung ARA Blindei sowie die Verschiebung des Ausbaus Tennisplatzstrasse und die Nichtrealisierung Abwassersanierung Kleines Fontannental zurückzuführen. Die Projekte mit bewilligten Sonderkrediten wie Ersatz Meteorwasserkanalisation Rössliplatz – Kleine Emme und Ersatz Mischwasserleitung Glüssliring/Schlössliring sind noch nicht abgeschlossen bzw. abgerechnet.

Finanzkennzahlen
Der sehr gute Rechnungsabschluss wirkt sich auch positiv auf die Finanzkennzahlen aus. Mit Ausnahme des Verschuldungsgrades von 140 % (≤ 120 %) liegen alle Kennzahlen innerhalb der Bandbreiten. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 124 % und die Nettoschuld pro Einwohner 4‘827 Franken (≤ 4‘880 Franken). Gegenüber dem Vorjahr konnten 5 % mehr Gemeindesteuern für das laufende Jahr einkassiert werden. Die gute Zahlungsmoral der Steuerpflichtigen ermöglichte der Gemeinde die erforderliche Liquidität, damit sie ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen konnte. Der Gemeinderat dankt den Steuerzahlenden an dieser Stelle ganz herzlich.

Das Rechnungsergebnis zeigt, dass die am 12. Januar von der Gemeindeversammlung beschlossene Erhöhung des Steuerfusses 2015 um 0,20 auf 2,60 Einheiten den Finanzhaushalt der Gemeinde Wolhusen nachhaltig verbessert. Die Erhöhung führte dazu, dass die Wohnsiedlung Gütsch in der letztjährigen Rechnung um 2,5 Millionen Franken aufgewertet werden und ein Sonderbeitrag von 0,7 Millionen Franken verbucht werden konnte. Durch die vollständige Abtragung des Bilanzfehlbetrags reduzierte sich zudem der Abschreibungsaufwand um rund 100‘000 Franken. In den kommenden Jahren können damit ordentliche und zusätzliche Abschreibungen des Bilanzfehlbetrags von jährlich bis zu 1,5 Millionen Franken eingespart werden.

Die Jahresrechnung 2014 wird den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 1. Juni zur Genehmigung vorgelegt. Sie wurde bereits von der Revisionsstelle geprüft, welche nun zuhanden des Gemeinderates und der Stimmberechtigten einen Bericht mit Empfehlung erstellt. Weitere Geschäfte der Gemeindeversammlung sind der Jahresbericht 2014, die Bestimmung der Revisionsstelle für die Jahresrechnung 2015 und das Strassenreglement.

 
 

Friedhof

Für den Ersatz der einsturzgefährdeten Stützmauer unterhalb des Friedhofs (Parkplatz Ost) musste ein Nachtragskredit von 50‘000 Franken bewilligt werden. Die Gesamtkosten von 150‘000 Franken werden zusätzlich über den von der Gemeindeversammlung mit dem Budget bewilligten Investitionskredit finanziert.

 
 

Abwasser

Für den Ersatz der Meteorwasserkanalisation Rössliplatz – Kleine Emme musste ein Zusatzkredit von 195‘000 Franken bewilligt werden. Die zusätzlichen Mittel sind notwendig zur Behebung der aufgetretenen Probleme bei der grabenlosen Rohrverlegung (Microtunneling). Nach dem Baustart an der Kleinen Emme driftete der Bohrkopf im Bereich des Bahndamms nach oben ab und das Gefälle von 25 ‰ konnte nicht mehr eingehalten werden. Grund des Abdriftens ist der Baugrund unter dem Bahndamm. Es muss nun eine neue Startgrube am Rössliplatz erstellt und die Leitung in Richtung Kleine Emme neu verlegt werden. Die Mehrkosten werden durch keine Haftpflichtversicherung gedeckt und gehen zu Lasten der Bauherrin.

 
 

Bauabrechnung

Der Gemeinderat genehmigte die Abrechnung über die Erneuerung des Kanalisationsanschlusses der Gewerbehalle Hackenrüti 2. Der Nachtragskredit von 78‘000 Franken wurde mit Gesamtausgaben von 94‘943 und einer Kostenbeteiligung von 14‘500 Franken um 2‘443 Franken (3,1 %) überschritten.

 
 

ÖV-Beitrag

Gemäss Mitteilung des Verkehrsverbundes Luzern hat die Gemeinde Wolhusen für das Jahr 2015 einen Beitrag an den öffentlichen Verkehr von 485‘979 Franken zu bezahlen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Erhöhung um 7‘753 Franken (1,6 %), was auf mehr gewichtete Haltestellenabfahrten und die höhere Einwohnerzahl zurückzuführen ist. Gegenüber dem Budget 2015 beträgt die Abweichung 2‘979 Franken (0,6 %).

 
 

Gemeindeinitiative

Nach Rücksprache mit dem Initiativkomitee gelangt die Gemeindeinitiative „Für den Ausbau der direkten Demokratie“ am 14. Juni zur Urnenabstimmung. Bei Annahme der Initiative soll der ausführende Beschluss (Entwurf GO) für die Gemeindeversammlung vom 14. Dezember traktandiert werden. Die Gemeindeversammlung vom 12. Januar folgte bekanntlich dem Antrag des Gemeinderates auf Urnenabstimmung.

 
 

Kontaktpflege

Im Rahmen der regelmässigen Kontaktpflege mit ausgewählten Unternehmen und Organisationen zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Diskussion von Entwicklungen, Anliegen, Wünschen und Visionen wurden die Luzerner Kantonalbank AG und sowie Verwaltungsrat und Geschäftsleitung des Wohn- und Pflegezentrums Berghof empfangen. Die Gespräche waren für die jeweiligen Partner sehr interessant und aufschlussreich. Diskutiert wurden Themen wie Unternehmens- und Gemeindeentwicklung, Gemeindefinanzen, Raumplanung, Verkehr sowie weitere aktuelle Gemeindeprojekte.

 
 

Abfallentsorgung entlang den Kantonsstrassen im Bereich der Baustellen

Infolge von temporären Behinderungen im Bereich der Entlebucherstrasse und Bahnhofstrasse ist zurzeit kein uneingeschränkter Zugang zu den offiziellen Entsorgungsplätzen der einzelnen Liegenschaften möglich. Die vor Ort arbeitenden Bauleute und die Bauleitung sind bestrebt, die Behinderungen auf ein Minimum zu reduzieren, bitten aber gleichzeitig um die Unterstützung der Anwohner.
Die Kehrrichtentsorgung bleibt grundsätzlich in der Verantwortung der Verursacher. Falls der Kehricht (Sack, Container usw.) nicht am bisherigen Entsorgungsstandort deponiert werden kann bzw. die Zugänglichkeit für das Personal der Entsorgungsfirma nicht gewährleistet ist, sollen sich die betroffenen Personen an das Baustellenpersonal vor Ort wenden. Diese sind dafür besorgt, dass ein entsprechender Platz bezeichnet ist und sind behilflich, dass der Abfall am temporären Bestimmungsort deponiert werden kann. Im Zweifelsfall soll der Abfall am Baustellenrand deponiert werden. Wir bitten um gegenseitige Rücksichtnahme und entsprechendes Verständnis.

 
 

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