Sonderbeitrag wird mit Bedingungen verbunden

 

Sonderbeitrag wird mit Bedingungen verbunden

 
Rita Gemperle Bürgi und Trudy Stadelmann besetzen die vakanten Stellen in der Integrationskommission. Das Nachtstern-Angebot wird auch 2014 und 2015 mitfinanziert. Beim Personal zeichnen sich Veränderungen ab.
 

Gemeindeversammlung

Am Montag, 2. Juni, 20:00 Uhr, findet im Saal Rössli ess-kultur eine Gemeindeversammlung statt. Den Stimmberechtigten wird der Jahresbericht 2013 zur Kenntnisnahme vorgelegt. Weiter haben sie über die Jahresrechnung 2013, die Revisionsstelle für die Jahresrechnung 2014, die Zonenplanänderung Kommetsrüti zu beschliessen sowie das Präsidium und ein Mitglied der Bildungskommission zu wählen. Der Gemeinderat orientiert zudem über Jahresrechnung und Geschäftsbericht 2013 des Wohn- und Pflegezentrums Berghof. Die Botschaft zur Gemeindeversammlung wird übernächste Woche an alle Haushalte verteilt. Die Akten zu den Geschäften liegen während zwei Wochen vor der Versammlung bei der Gemeinde, Zentrale Dienste, zur Einsicht auf und können unter www.wolhusen.ch/gemeindeverwaltung/zentrale_dienste eingesehen werden. Der Gemeinderat lädt die Stimmberechtigten zum Besuch der Gemeindeversammlung herzlich ein und freut sich auf zahlreiches Erscheinen und aktives Mitwirken.

 
 

Sonderbeitrag

Mitte Dezember 2013 reichte der Gemeinderat bekanntlich ein weiteres Sonderbeitragsgesuch an den Regierungsrat ein, um den durch die strukturbedingten Defizite wachsenden Bilanzfehlbetrag auf eine verträgliche Höhe zu reduzieren und damit den Finanzhaushalt der Gemeinde Wolhusen nachhaltig verbessern zu können. Ende Februar 2014 kündigte der Regierungsrat eine Praxisänderung bei der Entrichtung von Sonderbeiträgen an Gemeinden in einer Notlage an. Bei der Beurteilung von Sonderbeitragsgesuchen soll der tragbare Steuerfuss neu in der Grössenordnung von 2,60 Einheiten festgelegt werden.
In der Zwischenzeit fand das von Justizdirektorin Yvonne Schärli-Gerig angekündigte Gespräch mit dem Gemeinderat statt. Bevor der Regierungsrat Ende Mai über das Sonderbeitragsgesuch entscheidet, sollte die Gemeinde über die Schlussfolgerungen aus den getroffenen Abklärungen persönlich informiert werden. Die Kantonsvertreter erklärten, dass der Regierungsrat einen Sonderbeitrag voraussichtlich an verschiedene Kriterien (Erhöhung Steuerfuss, Zusammenarbeit Sekundarschule) binden wird. Dieses mögliche Vorgehen entspreche der Praxisänderung.
Für den Gemeinderat heisst es nun, den ausstehenden Regierungsratsentscheid von Ende Mai abzuwarten. An der Klausur im Juni wird er sich mit den gestellten Kriterien befassen und eine Strategie ausarbeiten. Vorerst wird voraussichtlich an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni über den Regierungsratsentscheid informiert werden können.

 
 

Integrationskommission

Über den Rücktritt von Stefan Swoboda als Mitglied der Integrationskommission wurde bereits berichtet. Nachdem seit der Neuwahl der Integrationskommission weitere Vakanzen bestanden, wurden die politischen Parteien und Interessierte eingeladen, sich zu melden. Als neue Mitglieder der Integrationskommission hat der Gemeinderat für den Rest der Amtsdauer 2013 – 2016 Rita Gemperle Bürgi, Hiltenweid 5, und Trudy Stadelmann, Bergboden 11, gewählt. Die Behörde dankt den Gewählten für die Bereitschaft und wünscht ihnen bei der aktiven Teilnahme am Gemeindegeschehen viel Freude und Erfolg.

 
 

Nachtstern

Inzwischen verkehren 13 Nachtstern-Linien jeweils Freitag- und Samstagnacht in alle Himmelsrichtungen ab Luzern und eine Linie ab Sursee. Darunter ist auch die Nachtstern-Linie N5, die Fahrgäste von Luzern via Littau – Malters – Schachen – Werthenstein bis nach Wolhusen bzw. einmal pro Nacht auch nach Ebnet – Entlebuch – Hasle – Schüpfheim – Escholzmatt – Wiggen – Marbach bis nach Schangnau bringt.
Im Jahr 2013 wurden mit dem Nachtstern N5 insgesamt 10‘876 Personen befördert, wovon 2‘304 (21,2 %) von/nach Wolhusen. Es darf festgestellt werden, dass das Bedürfnis der Bevölkerung in den Gemeinden um Luzern für das Angebot des Nachtsterns gross ist. Der Gemeinderat schätzt die sinnvolle Einrichtung ebenfalls und hat daher beschlossen, das Angebot in den Jahren 2014 und 2015 weiter mitzufinanzieren.

 
 

Kontaktpflege

Im Rahmen der regelmässigen Kontaktpflege mit ausgewählten Unternehmen und Organisationen zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Diskussion von Entwicklungen, Anliegen, Wünschen und Visionen wurden Verwaltungsrat und Geschäftsleitung des Wohn- und Pflegezentrums Berghof, die Bildungskommission, die Departementsleitung LUKS Wolhusen und der Gewerbeverein Wolhusen-Werthenstein empfangen. Die Gespräche waren für die jeweiligen Partner sehr interessant und aufschlussreich. Diskutiert wurden Themen wie Unternehmens- und Gemeindeentwicklung, Umsetzung VBG, Zusammenarbeit Sekundarschule, Finanzen, Raumplanung, Verkehr sowie weitere aktuelle Gemeindeprojekte.

 

 
 

Personal

 
 

Regionales Zivilstandsamt

Ruth Wicki, stv. Leiterin (100 %), hat ihr Arbeitsverhältnis auf 31. Juli gekündigt. Sie nimmt auf diesen Zeitpunkt eine neue Herausforderung bei der Stadt Luzern an. Gemeinderat und Mitarbeitende nehmen die Kündigung mit Bedauern zur Kenntnis, danken Ruth Wicki für die kompetente Zusammenarbeit während rund sechs Jahren herzlich und wünschen ihr einen guten Start sowie viel Freude und Erfolg im künftigen Betätigungsfeld. Die neu zu besetzende Stelle wurde zur Bewerbung ausgeschrieben.

 

 
 
 

Soziales und Gesundheit

Stefanie Stadelmann, Sachbearbeiterin (100 %), wurde von August 2014 – Januar 2015 unbesoldeter Urlaub für einen Auslandaufenthalt bewilligt. Die Lücke wird mit Aline Schürmann, Hiltenweid 37, geschlossen. Sie wird ihre Ausbildung zur Kauffrau bei der Gemeinde Wolhusen bekanntlich Mitte August beenden und danach die Stellvertretung von Stefanie Stadelmann übernehmen. Die befristete Anstellung dauert bis 31. Januar 2015.

 
 

Zentrale Dienste

Aufgrund der eingegangenen Bewerbungen und der durchgeführten Evaluation wird Karin Limacher, Escholzmatt, auf 1. Mai als neue Gemeindeschreiber-Substitutin (100 %) und Ersatz für Marco Studer angestellt. Karin Limacher ist 29-jährig und absolvierte die Ausbildung zur Kauffrau bei der Gemeinde Escholzmatt. Nach Anstellungen bei den Gemeinden Schüpfheim und Marbach war sie zuletzt auf dem Steueramt Escholzmatt-Marbach tätig, bevor sie einen Sprach- und Reiseaufenthalt in Südamerika unternahm. Karin Limacher besuchte berufsbegleitend den Lehrgang Verwaltungswirtschaft (Basismodul und Fachmodul Recht), die kaufmännische Berufsmatura und seit letzten Herbst den Lehrgang Verwaltungsmanagement, der Voraussetzung zur Erlangung des luzernischen Fähigkeitszeugnisses als Gemeindeschreiberin ist. Gemeinderat und Mitarbeitende heissen Karin Limacher herzlich willkommen, wünschen ihr im neuen Tätigkeitsfeld viel Freude und Erfolg und freuen sich auf eine kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit. Aufgrund dieser Nachfolgelösung und auf Wunsch der neuen Arbeitgeberin wird Marco Studer die Gemeinde Wolhusen bereits am 31. Mai verlassen.

 

 
 
 

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