Neuer Betreibungsbeamter gewählt

 

Neuer Betreibungsbeamter gewählt

 
Pascal Gut tritt am 1. Juli die Nachfolge von Fredy Achermann als Betreibungsbeamter des Betreibungskreises Wolhusen an. Die Jahresrechnung 2013 der Gemeinde Wolhusen schliesst mit einem Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung von 1,5 Millionen Franken. Der Verlust muss mangels Eigenkapital als Bilanzfehlbetrag aktiviert werden. Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoinvestitionen von 1,16 Millionen Franken. Bei Einbürgerungsgesuchen wird seit 1. März ein Sprachtest verlangt.
 

Ortsplanung

Am Samstag, 29. März, 08:00 – 12:00 Uhr, Schulanlage Berghof, Trakt D, Halle 4, findet ein öffentlicher Workshop zum Siedlungsleitbild statt. Gemeinderat und Ortsplanungskommission laden interessierte Wolhuserinnen und Wolhuser ein, die Entwicklung von Wolhusen aktiv mitzugestalten. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Weitere Informationen können dem zugestellten Flyer oder unter www.wolhusen.ch/freizeit_und_kultur/veranstaltungen entnommen werden. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Anmeldungen bis 21. März.

 
 

Betreibungsamt

Aufgrund der zahlreich eingegangenen Bewerbungen und der durchgeführten Evaluation wurde Pascal Gut, Schötz, als neuer Betreibungsbeamter des Betreibungskreises Wolhusen für den Rest der laufenden Amtsdauer 2012 – 2016 gewählt. Er tritt damit am 1. Juli die Nachfolge von Fredy Achermann an, der bekanntlich vorzeitig in Pension geht. Pascal Gut ist 39-jährig, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er ist ausgebildeter Kaufmann und verfügt seit 1999 über das Fähigkeitszeugnis als Betreibungsbeamter. Zurzeit ist Pascal Gut als Betreibungsbeamter-Stellvertreter beim Betreibungsamt Ebikon-Dierikon-Adligenswil tätig. Er wird seinen Wohnsitz bis Ende 2015 nach Wolhusen verlegen. Der Gemeinderat gratuliert Pascal Gut zur Wahl, wünscht ihm im neuen Tätigkeitsfeld viel Erfolg und Durchsetzungskraft und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit.

Leider konnte trotz intensiven Anstrengungen keine gemeinsame Lösung mit der Gemeinde Menznau gefunden werden. Betreibungsbeamter-Stellvertreter bleibt Ruedi Schütz-Waldispühl, Schachen (Betreibungsbeamter des Betreibungskreises Werthenstein).

 
 
 

Jahresrechnung 2013

Die Laufende Rechnung 2013 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 27‘066‘646 Franken und einem Gesamtertrag von 25‘554‘971 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 1‘511‘675 Franken. Nachdem der Voranschlag mit einem Aufwandüberschuss von 2‘484‘600 Franken rechnete, fällt das Ergebnis somit um 972‘925 Franken (39 %) besser aus als budgetiert. Die Verbesserung resultiert vorab aus höheren Steuererträgen laufendes Jahr und Quellensteuern, tieferem Aufwand für Bildung, Heimfinanzierung und Abschreibungen sowie einer Rückerstattung Spitex Wolhusen-Werthenstein. Die Investitionsrechnung 2013 schliesst bei Gesamtausgaben von 1‘230‘047 Franken und Gesamteinnahmen von 68‘432 Franken mit Nettoinvestitionen von 1‘161‘615 Franken. Im Voranschlag waren Nettoinvestitionen von 3‘456‘000 Franken vorgesehen. Die Minderausgaben von 2‘294‘385 Franken (66 %) sind insbesondere auf die Nichtrealisierung der Erweiterung Nahwärmeverbund Berghalde, die Verschiebung des Ausbaus Tennisplatzstrasse und die Verschiebung der Einführung Parkraumbewirtschaftungssystem zurückzuführen. Die Projekte mit bewilligten Sonderkrediten (Ersatz Meteorwasserkanalisation Rössliplatz – Kleine Emme, Sanierung Mischwasserleitungen Rössliplatz – Marktbrücke, Ersatz Mischwasserleitung Glüssliring/Schlössliring) gelangen grösstenteils erst 2014 oder später zur Ausführung. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 57 %. Der Bilanzfehlbetrag liegt mit 37 % über dem Limit von 1/3 der ordentlichen Steuereinnahmen, so dass die Differenz im nächstfolgenden Voranschlag vollumfänglich als zusätzliche Abschreibung zu berücksichtigen ist.

Trotz des unbefriedigenden Ergebnisses darf der Gemeinderat feststellen, dass genau und realistisch budgetiert worden ist. Die radikale Kürzung des baulichen Unterhalts führte fallweise zu mehr unvorhersehbarem, gebundenem Aufwand. Gegenüber dem Vorjahr konnten 4 % mehr Gemeindesteuern für das laufende Jahr einkassiert werden. Die gute Zahlungsmoral der Steuerpflichtigen ermöglichte der Gemeinde die erforderliche Liquidität, damit sie ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen konnte. Der Gemeinderat dankt den Steuerzahlenden an dieser Stelle ganz herzlich.

Die Jahresrechnung 2013 wird den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni zur Genehmigung vorgelegt. Sie wurde bereits von der Revisionsstelle geprüft, welche nun zuhanden des Gemeinderates und der Stimmberechtigten einen Bericht mit Empfehlung erstellt.

 
 

Einbürgerungsverfahren

Der Gemeinderat hat der von der Bürgerrechtskommission vorgeschlagenen Einführung eines obligatorischen Sprachtests für Einbürgerungswillige zugestimmt und die Verordnung über die Bürgerrechtskommission entsprechend geändert. Damit müssen gesuchstellende ausländische Staatsangehörige künftig ihre Kommunikationskompetenz in der deutschen Sprache nachweisen. Verlangt werden Niveau B.1 (mündlich) und A.2 (schriftlich). Die Niveaus sind mit einem Deutschzertifikat einer anerkannten Sprachschule aufgrund des europäischen Referenzrahmens (GER) und des europäischen Sprachenportfolios (ESP) nachzuweisen. Die Befreiungsgründe sind in der Verordnung geregelt. Die aktuelle Ausgabe kann unter www.wolhusen.ch/gemeindeverwaltung/rechtssammlung eingesehen werden. Die geänderten Bestimmungen gelten für nach 1. März eingereichte Einbürgerungsgesuche.

 
 

Bildungskommission

Wie bereits berichtet, haben Präsidentin Christine Renggli-Erni, Burghalde 31, und Mitglied Herbert Höltschi-Zihlmann, Spitalring 27, auf 31. Juli ihren Rücktritt aus der Bildungskommission erklärt. Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2012 – 2016 erfolgt an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni. Es gilt die freie Ämterbewerbung. Wahlvorschläge, die bis Mittwoch, 16. April, 12:00 Uhr, vollständig (inkl. Personendaten und Bild im jpg-Format) bei der Gemeinde Wolhusen, Zentrale Dienste, eintreffen, werden in die Botschaft aufgenommen. Für später eintreffende Wahlvorschläge kann die Aufnahme aufgrund der fortgeschrittenen Drucklegung nicht garantiert werden. An der Gemeindeversammlung können weitere Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen werden.

 
 

Kontaktpflege

Im Rahmen der regelmässigen Kontaktpflege mit ausgewählten Unternehmen und Organisationen zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Diskussion von Entwicklungen, Anliegen, Wünschen und Visionen wurde die Stewo International AG empfangen. Das Gespräch war für beide Partner sehr interessant und aufschlussreich. Diskutiert wurden Themen wie Unternehmens- und Gemeindeentwicklung, Finanzen und Verkehr.

 
 

Verteilung Jodtabletten

Alle zehn Jahre werden im Umkreis der Schweizer Kernkraftwerke vorsorglich Kaliumiodidtabletten (Jodtabletten) an die Bevölkerung abgegeben. Neu hat der Bundesrat den Radius für die Verteilung von 20 auf 50 Kilometer ausgeweitet. Bei der nächsten Verteilung ab diesem Herbst werden alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen in Wolhusen direkt beliefert.

 
 

Zonenplanänderung Kommetsrüti

Die Wohnbaugenossenschaft Pro Familia beabsichtigt, auf den Grundstücken Nr. 701 und 738, Kommetsrüti 26 und 28, Ersatzparkflächen zu erstellen. Die geplanten Parkplätze liegen jedoch in der überlagerten Grünzone 2, in der u. a. keine Parkplätze erlaubt sind. Daher müssen Teilflächen projektbezogen von der Grünzone 2 in die 4-geschossige Wohnzone umgezont werden.

Im Sinne der §§ 6 und 61 PBG wird die Umzonung öffentlich aufgelegt. Planungsbericht, Teilzonenplan und der kantonale Vorprüfungsbericht liegen während 30 Tagen, vom 10. März – 8. April, zu den üblichen Öffnungszeiten beim Regionalen Bauamt öffentlich zur Einsicht auf. Die Planungsunterlagen können auch unter www.wolhusen.ch/gemeindeverwaltung/bau_umwelt/bekanntmachungen eingesehen werden. Meinungsäusserungen im Sinne von § 6 PBG (Mitwirkungsverfahren) und Einsprachen im Sinne von § 61 PBG sind innert der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel an den Gemeinderat Wolhusen einzureichen. Zur Einsprache befugt sind Personen, welche an der Änderung ein schutzwürdiges Interesse nachweisen können. Im Weiteren richtet sich die Einsprachebefugnis von Behörden und Organisationen nach § 207 PBG.

 
 

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