Kath. Kirchgemeinde Wolhusen
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Berichte

 

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Kath. Kirchgemeinde Wolhusen
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Kirchgemeindeversammlung

8. Mai 2017

Erfreulicher Ertragsüberschuss  

Verwaltungsrechnung 2016 der katholischen Kirchgemeinde

 

 Am Montag, 8. Mai, fand im Andreasheim die Kirchgemeindeversammlung statt. Ein Ertragsüberschuss von 173‘930 Franken wurde gerne zur Kenntnis genommen. 2017 gibt es einige Änderungen im Seelsorgeteam.  

 Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen hiess alle Anwesenden willkommen, speziell die Delegation der Gemeindebehördenmitglieder von Wolhusen. In einer Schweigeminute gedachte man der verstorbenen Pfarreimitglieder. Als Stimmenzähler wurden Monika Krummenacher und Beat Lingg gewählt. Sie eruierten 46 Anwesende, davon 44 Stimmberechtige, das absolute Mehr betrug folglich 23. In seinem Jahresrückblick streifte Philipp Steffen das Jahresschlussessen im Josefshaus, die Vermarktung der letzten bebaubaren Parzelle der Kirchgemeinde, die diversen Umbauarbeiten im Josefshaus und die sanfte Renovation des Sigristhauses. Im Seelsorgeteam gab es 2016 keine Änderungen, die grossen Feste des Kirchenjahres seien sehr gut besucht gewesen. „Ich danke dem gesamten Seelsorgeteam unter der Leitung von Doris Zemp. Wir haben 13 Kirchenratssitzungen durchgeführt und zwei Kirchgemeindeversammlungen sowie eine eintägige Klausur in Nottwil“, so Steffen. Er schloss mit einem aufrichtigen Dank an alle, die in diesem Jahr mitgearbeitet hatten.  

 

Genehmigung der Verwaltungsrechnung 2016  

 Kirchmeier Rolf (Zeno) Schürmann erläuterte den positiven Rechnungsabschluss 2016, der grösstenteils dank höheren Steuereinnahmen zustande kam. Es wurden keine grossen Investitionen getätigt, deswegen gab es auch keine eigentliche Investitionsrechnung. Mittels Fotos belegte er auch, warum es bei der Sanierung der Glockenausrüstung der Kirche Steinhuserberg zu Mehrkosten von rund 8000 Franken gekommen  war. Bei der Wegkapelle Zihlenfeld wurde das Dach neu gedeckt. Die Malerarbeiten werden demnächst ausgeführt. Bei der Gesamtsanierung des Marktplatzes beteiligte sich die Kirchgemeinde anteilsmässig an den Investitionen. Die strassenseitige Fassade der Kapelle wird noch neu gestrichen. Nach dem Wegzug des regionalen Zivilstandsamtes aus dem Josefshaus konnte mit der Luzerner Psychiatrie ein neuer Mietvertrag für fünf Jahre über 1 ½ Etagen ausgehandelt werden. Der Anteil an den Umbaukosten der LUPS belaufen sich für die Kirchgemeinde auf 17‘500 Franken. In der ehemaligen Kapelle des Josefshauses richtete die Gemeinde Wolhusen einen neuen Kindergarten ein. Die Kosten wurden aufgeteilt, die Kirchgemeinde hatte 12‘600 Franken zu berappen. Bei den langfristigen Schulden konnten 204‘500 Franken amortisiert werden. Bei der Bestandesrechnung liegen die Finanzkennzahlen alle im grünen Bereich. Die Nettoschuld der 3579 Katholiken der Kirchgemeinde beträgt pro Person 269 Franken, der Steuerertrag pro Kopf 386 Franken.  

 

 Genehmigung Ergebnisverwendung  

Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen übergab das Wort an Erwin Wicki, Präsident der Rechnungskommission. Er bestätigte auch im Namen von Rita Bigler-Kathriner und Cornelia Wicki-Duss die Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchführung und der Jahresrechnung sowie die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Kirchmeier. Die Kommission beantragte, die Jahresrechnung zu genehmigen. Einstimmig angenommen wurden in der Folge die Laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 173‘930.70 und die Bestandesrechnung. Auch bei der zweiten Abstimmung, der Verwendung des Ertragsüberschusses als zusätzliche Abschreibung des Finanzvermögens (Josefshaus) von Fr. 64‘145.85 und die Einlage in das Eigenkapital von Fr. 109‘784.85 stellte Philipp Steffen Einstimmigkeit fest und dankte der Rechnungskommission für ihre Arbeit.  

 

Informationen aus der Pfarrei  

Gemeindeleiterin ad interim Doris Zemp gab die Demission von Lisbeth Wey-Renggli auf Ende Juli 2017 bekannt. Während zweier Jahre hat Lisbeth Wey als Religionspädagogin gearbeitet. Sie wird am 2. Juli verabschiedet. Doris Zemp dankte ihr für ihr grosses Engagement, Lisbeth Wey wird künftig als Aushilfe in Notsituationen einspringen. Als neuer Religionspädagoge wird Gabriel Bühler in einem 60% Pensum Lisbeth Wey ablösen. Er ist 53-jährig und in Wolhusen aufgewachsen. Ab August 2017 übernimmt Silvia Müller-Zanni, Lehrerin für Hauswirtschaft und Französisch an der Oberstufe Wolhusen, den Religionsunterricht an der ersten Oberstufe. Silvia Müller-Zanni absolviert seit 2015 den Kurs ForModula (Ausbildung für die Katechese) und wird ihn nächstes Jahr abschliessen. Martha Hodel, die mit Patrizia Lustenberger im Sekretariat tätig ist, wird im Frühling 2018 in Pension gehen. Erika Trüssel absolvierte im Frühjahr einen sechswöchigen REHA-Kurs in der Ostschweiz. Anschiessend machte Doris Zemp noch Werbung für die Pfarreiwallfahrt vom Auffahrtsdonnerstag, 25. Mai, auf den Steinhuserberg. Mit Zug und Bus geht’s zur Buechensagi, dann per pedes zur Kirche Steinhuserberg zum Familiengottesdienst um 11 Uhr. Nach dem Gottesdienst werden u.a. Älplermagronen serviert, die Rückkehr erfolgt dann individuell.  

 

Verschiedenes, Wünsche  

Da keine Anträge eingegangen waren, konnten diverse Anregungen entgegengenommen werden. Thema waren die Sitzkissen in der Pfarrkirche, die Rendite des Sigristhauses und der Sigristscheune. Ein Votant regte an, bei den Vereinen, die für die musikalische Mitgestaltung der Gottesdienste sorgen, die Beiträge hinaufzusetzen. Das Bildstöcklein an der Kirchgasse zur Erinnerung an den ersten Standort der Marktkapelle würde eine Auffrischung verdienen. Philipp Steffen versprach, sich der diversen Anliegen anzunehmen, dankte Lisbeth Wechsler für die Dekoration und allen für ihr Kommen.

Die nächste Kirchgemeindeversammlung findet am Mittwoch, 29. November, statt.    

 

Zum Bild:

Um 1814 wirkte hier Niklaus Wolf von Rippertschwand. Die Kapelle wurde 1950 wegen einer Strassenverbreiterung abgerissen, anschliessend neu gebaut und an Himmelfahrt 1957 eingeweiht.

 

Text und Bild: Toni Duss  


Voranschlag 2017 der katholischen Kirchgemeinde Wolhusen
Erfreulicher Ertragsüberschuss
29. November 2016

Am letzten Dienstagabend fand im Andreasheim in Wolhusen die Kirchgemeindeversammlung über den Voranschlag 2017 statt. Ein Geschäft gab zu diskutieren, der Steuerfuss bleibt bei 0.35 Einheiten.
 
Philipp Steffen, Kirchgemeindepräsident, begrüsste speziell die Vertreter der politischen Behörde, Gemeinderätin Rita Brunner und Gemeindeschreiber Ivan Fellmann und entschuldigte Willi Bucher, Gemeindeammann und Erwin Bucher, Gemeindeschreiber von Werthenstein. Die Stimmenzähler Paula Haas und Bruno Dätwyler eruierten 55 Stimmberechtigte, was einem absoluten Mehr von 28 entsprach.
 
Finanz- und Aufgabenplan für die Jahre 2018-2021 
Kirchmeier Rolf Schürmann vermerkte, dass dieser Plan ein wichtiges Instrument für die Arbeit der Kirchenverwaltung sei. “In den vorliegenden Zahlen sind die geplanten Investitionen eingerechnet. Es handelt sich hier um eine rollende Planung, die Beträge können sich Jahr für Jahr ändern.“, so Schürmann. Die wichtigsten Einnahmen seien die Steuern. Nach einem Rückgang bis ins Jahr 2018 rechne man mit leicht erhöhten Einkünften bis 2021. Der Sachaufwand steige nächstes Jahr aufgrund der Sanierung des Sigristenhauses an, nehme dann aber 2018 wieder ab. Die Passivzinsen sehen positiv aus, man könne nach wie vor von einem tiefen Zinsniveau profitieren. Mit einem Strahlen verkündete er;“ Wir freuen uns, dass wir Ihnen das erste Mal ausgeglichene Ergebnisse, sogar kleine Ertragsüberschüsse präsentieren könnnen, im nächsten Jahr nämlich 15‘550 Franken.“
 
Jahresprogramm 2017 und Investitionsplan 
2017 werden in die die Entwicklung des pastoralen Entwicklungsplan PEP 10‘000 Franken investiert, so Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen. Die Sanierung der Orgel in der Pfarrkirche wird erst 2018 begonnen. 2019 wird die Instandsetzung Weges unterhalb des Josefshauses in Angriff genommen mit Kosten von 100‘000 Franken. Ein grosser Brocken sei dann 2020 die Sanierung des Foyers und des grossen Saales im Josefshaus, was mit 300‘000 Franken veranschlagt ist. Die politische Gemeinde habe eine Verkaufsdokumentation der Wohnungen im Gütsch erstellt. Die Parzelle der Kirchgemeinde ist dort auch eingeschlosssen, sie soll aber nicht definitiv verkauft werden.
 
Sonderkredit Sanierung des Sigristhauses 
Im Mai 1914 wurde der Neubau des Sigristhauses beschlossen. 1991 bis 1994 sind im vier-geschossigen Mehrfamilienhaus verschiedene bauliche Massnahmen verwirklicht worden. Alle drei Wohnungen seien besetzt, so Rolf Schürmann. Man möchte 2017 energetisch aufrüsten: Kellerdecke und Estrichboden dämmen, Fenster einstellen und Dichtungen prüfen, die Wärmeverteilung im Keller dämmen und die Leuchtmittel auf LED umrüsten, was mit 130‘000 Franken veranschlagt ist. Bei einem Ja zur Teilsanierung würde man mit dem Baubeginn im nächsten Frühling nach der Heizperiode starten.
 
                                                                                        Architekt Hubi Aregger

 
Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2017
Rolf Schürmann streifte verschiedene Hauptausgaben für 2017: eine leichte Erhöhung beim Konto Religion wegen des Weissen Sonntages, die Errichtung des Pastoralraumes schlägt sich mit Kosten von 3 Franken pro Katholik zu Buche. Die vorgesehen Orgelrevison auf dem Steinhuserberg wird durchgeführt, Jungwacht und Blauring werden weiterhin unterstützt, der ganze Pfarramtsbetrieb mit dem Seelsorgeteam wird finanziert. Das regionale Zivilstandsamt ist dieser Tage ins Gemeindehaus an der Menznauerstrasse umgezogen. Glücklicherweise werden die Abteilungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie ab 1. Januar neu in Wolhusen geführt, so dass es mit dem Vorvertrag auf fünf Jahre keinen Mietzinsausfall  zu beklagen gibt. Zudem zeichnet sich die Option auf Verlängerung für weitere fünf Jahre ab.
 
Modelleisenbahn von Pater Trost 
Der Eisenbahnclub Pilatus möchte die Modelleisenbahn des 2008 verstorbenen Pater Trost modernisieren. Das würde Aufwendungen von rund 45‘000 Franken bedingen, bestehend aus Elektroarbeiten und Digitalisierung von 13‘800 Franken und die Dachdämmung von 30‘000 Franken. In der Folge wurde rege diskutiert. Einzelne Votanten meinten, die Dachsanierung käme sowieso, es gab Befürchtungen, dass dieser Club nicht lange bestehen bleibt. Ein Thema war Crowdfunding oder eine Trägerschaft oder Stiftung zu gründen, oder die ganze Anlage für einen guten Zweck zu verkaufen.
 
Antrag der Rechnungskommission und Abstimmungen 
Der Präsident der Rechnungskommission, Erwin (Kiwi) Wicki, attestierte dem Kirchenrat, er gehe mit den Finanzen haushälterisch um und dankte ihm. Die Kommission beantragte, den vorliegenden Voranschlag mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 15‘550.- zu genehmigen und den Steuerfuss unverändert auf 0.35 Einheiten zu belassen. Präsident Philipp Steffen führte die Abstimmungen durch, der Sonderkredit für die Teilsanierung des Sigristhauses, der Voranschlag für das Budget 2017 und der Steuerfuss von 0.35 Einheiten wurden einstimmig angenommen. Die Investitionen für die Digitalisierung und Erneuerung der Modelleisenbahn und die Sanierung des Unterdaches wurden bei einer Gegenstimme und wenigen Enthaltungen klar abgelehnt.
 
Infos aus der Pfarrei
 
                                                                     Neue Pfarreiratspräsidentin Cornelia Schärli Brügger

Gemeindeleiterin Doris Zemp stellte den neuen Pastoralraum Typ A vor. Er umfasst ein Leitungsteam mit den Leitenden der vier Pfarreien, wobei die Pfarreien (Willisau, Gettnau, Hergiswil), (Menznau, Menzberg, Geiss), (Wolhusen, Werthenstein) und (Ruswil) je eine eigene Leitung haben. Der Posten der Gesamtleitung ist noch vakant. Wolhusen/Werthenstein möchte im Jahre 2018 starten. Schon in der Presse vorgestellt wurde das neue Endzeitläuten. Mit Freude begrüsste Doris Zemp Cornelia Schärli Brügger als neue Pfarreiratspräsidentin. Weiter wies sie auf den neu erschienenen Dankesfächer hin. Auch die Frage der Kirchenaustritte beschäftigte einen Anwesenden, jährlich seien es 8-10 gewesen, in den letzten zwei Jahren habe es sich bei 20 eingependelt. Es seien in der Mehrzahl Junge. Gemeinderätin Rita Brunner orientierte kurz über das geplante neue Gemeinschaftsgrab. Da die Projektkosten zu hoch ausfallen, habe man es aufs Eis gelegt und warte, bis sich die räumliche Situation am alten Standort verbessere. Aus der Versammlungsmitte wurde angeregt, die nächste Zusammenkunft am 8. Mai 2017 schon um 19.30 Uhr zu beginnen. Ein Votant machte noch Werbung für die Landeswallfahrt nach Einsiedeln am Samstag, 6. Mai. Schön wäre es, wenn unter den 120 bis 150 Teilnehmern 30-40 Wolhuser anzutreffen wären. Zum Schluss dankte Philipp Steffen Lisbeth Wechsler für die sehr schöne Dekoration und allen, die in irgendeiner Form für die Kirche arbeiten und wünschte eine friedvolle Adventszeit.
 

Text und Bild: Toni Duss  


Vorbericht Kirchgemeindeversammlung vom 9. Mai 2016

Erfreulicher Ertragsüberschuss

Verwaltungsrechnung 2015 der katholischen Kirchgemeinde  

Am Montag, 9. Mai 2016, findet um 20 Uhr im Andreasheim die Kirchgemeindeversammlung statt. Die Laufende Rechnung 2015 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 232‘354 Franken ab. Die Passivzinsen und die Abschreibungen weisen auch ein positives Ergebnis aus.   „ Es war ein sehr gutes Jahr. 60% des Ertragsüberschusses gehen auf höhere Steuereinnahmen zurück. Diese sind aber nicht budgetierbar, vor allem die Nachträge aus früheren Jahren“, so Kirchmeier Rolf Schürmann.  

Laufende Rechnung  

Der Beitrag an die Landeskirche hat sich um 5400 Franken erhöht, weil erstens der Beitragssatz gestiegen ist und zweitens weil mehr Steuereinnahmen grössere Abgaben nach sich ziehen. Ein abgelaufenes Darlehen konnte zu sehr guten Konditionen verlängert werden. In der Kirche Steinhuserberg wurde ein neuer Warmwasserboiler eingebaut sowie ein neues Holz-Metallfenster auf der Nordseite. Ein nicht budgetierter Holzschlag oberhalb des Josefshauses und im Gebiet Gütsch kostete 10‘000 Franken. Der Kirchenrat ist nach wie vor nicht erfreut, dass das regionale Zivilstandsamt per 1. Januar 2017 auszieht, was einen Ertragsausfall von über 50‘000 Franken bedeutet. Bauchweh bereitet auch die bisherige Rekordzahl an Kirchenaustritten. Mit einem Dankesfächer will man aufzeigen, was die Kirche in Wolhusen alles leistet, angefangen von der öffentlichen Jugendarbeit bis zur Migrantenseelsorge. 92 % der kantonalen Einnahmen an Kirchensteuern bleiben in der Kirchgemeinde, die Kirchenleitung in Rom erhält keine Steuermittel aus der Schweiz, wohl aber Spenden und Kollekten.  

Bestandesrechnung per 31.12.2015  

Das Eigenkapital der Kirchgemeinde beläuft nach sich nach der Gewinnverwendung  auf Fr. 628‘969.- Dazu versichert Rolf Schürmann:„ Unser Ziel ist ein ausgeglichenes Ergebnis im Finanzplan. Wir wollen auch Schulden abbauen. Es warten weitere Aufgaben: 2017 werden die Orgeln in der Pfarrkirche wie auch auf dem Steinhuserberg revidiert, zudem steht beim Sigristhaus aus dem Jahre 1914 eine Aussensanierung an. Ein Jahr später müssen die WC-Anlagen bei der Pfarrkirche à jour gebracht werden. Die Arbeit geht uns nicht aus, wir gehen aber mit den Ausgaben haushälterisch um.“   

Die Heizung im Josefshaus musste notfallmässig erneuert werden und war daher eine gebundene Ausgabe. Unter anderem musste der aus dem Jahre 1984 stammende Heizkessel ersetzt werden. Einheimische Handwerker haben die Arbeit ausgeführt. Der Gesamtaufwand von 83‘840 Franken konnte dank dem erfreulichen Gesamtergebnis wieder abgeschrieben werden.  

Investitionsrechnung 2015  

Der Hangrutsch beim Pfarrhaus im Jahre 2014 verursachte Kosten von fast 150‘000 Franken. 2015 mussten noch ein Sicherheitszaum und ein Geländer beim Seitenausgang der Küche erstellt werden, was sich mit Fr. 14‘761 Franken zu Buche schlug.  

Informationen aus der Pfarrei  

Aus erster Hand wird über den Stand des Projektes des neuen Gemeinschaftsgrabes orientiert. Gegenwärtig sind 66 Flüchtlinge in Wolhusen und Wolhusen-Markt. Die Besucherinnen und Besucher der Kirchgemeindeversammlung erfahren Näheres, wie man diesen Menschen wenigstens einen Tag pro Woche zur Hand gehen kann.  

Text und Bild: Toni Duss  


Kirchgemeindeversammlung vom 23. November 2015 im Andreasheim

Die Finanzen sind im Lot  

Am letzten Montagabend, 23. November, fand im Andreasheim die Kirchgemeindeversammlung über das Budget 2016 statt. Alle Anträge wurden genehmigt, der Steuerfuss bleibt bei 0.35 Einheiten.  

Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen begrüsste speziell die Vertreter der Gemeindebehörden Wolhusen und Werthenstein sowie Mitglieder des Blaurings und der Jungwacht. Die Stimmenzähler Ruedi Portmann und Walter Stirnimann eruierten 60 Anwesende, wovon 56 stimmberechtigt waren. Da niemand eine Änderung der Traktandenliste verlangte, stellte Kirchmeier Rolf Schürmann den Finanz- und Aufgabenplan 2016 bis 2020 vor. „Ziel ist es, auf fünf Jahre hinaus ein ausgeglichenes Budget vorzuweisen“. Während das Budget 2016 einen Ertragsüberschuss von 14‘110 Franken aufweist, sehen auch die Jahre 2017 und 2018 rosig aus, aber 2019 und 2020 ist mit einem Aufwandüberschuss zu rechnen.  

Dario Marti, Gina Zimmermann, Michelle Ambauen

Patrick Portmann, Elias Schürmann, Dominik Portmann, Ardiana Gjidoda

 

Jahresprogramm 2016 und Aufgabenplan 2017 – 2020  

Gemäss Philipp Steffen sind 2016 Investitionen von 59‘200 Franken vorgesehen, nämlich die Sanierung der Glockenausrüstung der Kirche Steinhuserberg, die Erneuerung der Liederbücher, die Anschaffung eines Dankeschön-Fächers sowie die Dachsanierung der Sigristenscheune. 2000 Franken sind auch für den pastoralen Entwicklungsplan PEP vorgesehen. Eine Anfrage einer besorgten Bürgerin, warum es nicht vorwärtsgehe mit der Entwicklung, meinte Gemeindeleiterin Doris Zemp, es klemme nicht unten bei der Pfarrei. Wolhusen möchte eine eigene Pfarreileitung behalten im Verbund. Im Jahre 2016 sollte man mehr wissen. 2017 müssen die Orgeln der Pfarrkirche und der Kirche Steinhuserberg revidiert werden sowie die Aussensanierung des Sigristenhauses wird in Angriff genommen. 2018 werden die WC-Anlagen bei der Pfarrkirche saniert, ein Jahr später das Foyer und der grosse Saal des Josefshauses. Mit der Chorgestaltung im Jahre 2020 werden von 2016 bis 2020 insgesamt Investitionen von 784‘200 Franken ausgelöst.  

Präsentation Voranschlag 2016  

„Die Rechnung 2015 sieht bis jetzt sehr gut aus“, so Kirchmeier Rolf Schürmann. Der Kirchgemeindebeitrag an die Landeskirche ist leicht erhöht worden, die Entschädigungen für Aushilfen in der Seelsorge fallen geringer aus. Der Steuerertrag des laufenden Jahres sollte gleich hoch sein wie derjenige im Budget 2015. Dank tiefen Zinssätzen auf dem Kapitalmarkt konnten die Passivzinsen gesenkt werden. Das Budget weist somit einen Ertragsüberschuss von 14‘110 Franken aus.  

Bericht der Rechnungskommission und Abstimmung  

Präsident Erwin Wicki (KIWI) verlas den Bericht der Kommission, wies aber auf die trotz positiven Jahresrechnungen angespannte Finanzlage hin und empfahl den unveränderten Steuerfuss von 0.35 Einheiten. Die Anwesenden genehmigten die von Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen vorgebrachten Anträge ohne Gegenstimme.  

 Informationen Pfarrei/Seelsorge

Gemeindeleiterin Doris Zemp rühmte die ausgezeichnete Arbeit von Lisbeth Wey und dankte dem gesamten Seelsorgeteam. „Der Pfarreirat hat sich konstituiert, steht uns Seelsorgern beratend zur Seite und bringt Wünsche der Pfarreiangehörigen ein“. Im Neujahrsgottesdient wird das angeschaffte Liederbuch Cantella vorgestellt. Speziell von Interesse war der Dankeschön-Fächer, eine Idee der Landeskirchen. Vor allem Junge sind das Zielpublikum, man will aufzeigen, welche Aufgaben eine Kirchgemeinde hat und wo vor allem die Kirchensteuern hingegen. Interessant ist, dass 92 % in der Pfarrei bleiben, nur 8 % gehen an die Landeskirche und das Bistum. Rom erhalte keine Steuergelder.

Ab dem kommenden Jahr wird immer am ersten Sonntag im Monat in der Kirche Steinhuserberg ein Gottesdienst gefeiert, der Gottesdienst in der Pfarrkirche entfällt (eine Orientierung folgt in Kürze).

Die Kirchgemeinde ist auch am Weihnachtsmarkt vertreten, das Seelsorgeteam freut sich auf spannende Begegnungen.  

Erneuerung der Heizungsanlage im Josefshaus  

Man wusste, dass die Ölheizung von 1984 störungsanfällig ist, Sakristan René Bühler konnte sie dank Hegen und Pflegen immer wieder zum Laufen bringen. Aufgrund einer fachmännischen Beratung wurde sie, weil sie den Winter nicht mehr überstanden hätte, ersetzt. Dank der heutigen Technologie sind Ölheizungen umweltfreundlicher geworden, auch eine Wärmepumpe und eine Pellet-Heizung waren geprüft worden. Die Pellet-Heizung hätte erst in 25 Jahren rentiert, für eine Wärmepumpe beim Josefshaus durften keine Bohrungen vorgenommen werden.   Wünsche, Anregungen  

Hinter dem Josefshaus besitzt die Kirchgemeinde eine Bauparzelle, die aber nur über das Gebiet der politischen Gemeinde erschlossen werden kann. Mit einem Bau möchte man zusätzliche, regelmässige Einnahmen generieren, um den Steuerausfällen wegen Mitgliederschwund und Kirchenaustritten begegnen zu können. Eine Arbeitsgruppe hat inzwischen schon einmal getagt und sucht eine gute Lösung für beide Seiten. Dem Wunsch nach einem anderen Standort des Gemeinschaftsgrabes kann wahrscheinlich stattgegeben werden. Nach einer Begehung durch den Gemeinderat sollte bis 2017 eine Lösung gefunden werden.

Die Rettung der von Pater Trost erbauten Eisenbahnanlage im Andreasheim naht. Dank einem riesigen Zufall, ein zufälliges Treffen ehemaliger 2. Ligaspieler des FCW mit Rolf Bühlmann, führte zur Gründung eines Vereins, dem auch VBL-Chauffeure angehören. Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen dankte am Schluss allen, die in irgendeiner Form für die Kirche tätig sind und wünschte eine besinnliche Zeit.

Die nächste Kirchgemeindeversammlung findet am Montag, 9. Mai 2016 statt. Text und Bilder: Toni Duss

 


 Vorbericht zur Kirchgemeindeversammlung, Montag, 23. November 2015

Ertragsüberschuss beim Budget 2016  
Am Montag, 23. November 2015, findet um 20.00 Uhr im Andreasheim die Kirchgemeindeversammlung statt. Der Voranschlag 2016 weist einen Ertragsüberschuss von 14‘110 Franken aus. Der Steuerfuss bleibt bei 0.35 Einheiten.  
Investitions- und Aufgabenplan 2017-2018 2017 werden die Orgeln in der Pfarrkirche und in der Kirche Steinhuserberg revidiert. Im gleichen Jahr ist die Aussensanierung des Sigristenhauses vorgesehen, ein Jahr später erfolgt die Erneuerung der WC-Anlagen bei der Pfarrkirche.  
Voranschlag 2016
 Er weist bei einem Aufwand von Fr. 1‘756480.00 und bei einem Ertrag von Fr. 1‘770590.00 einen Ertragsüberschuss von Fr. 14‘110.00 aus. In Angriff genommen wird die Sanierung des Weges südlich des Josefshauses. Die Klöppel im Geläute der Steinhuserbergkirche aus dem Jahre 1970 sind verhärtet und beschädigen zunehmend die Glocken. Sie sollen durch weichgeschmiedete ersetzt werden wie in der Dorfkirche. Das Hammerwerk der Glocke 1 beginnt zu rosten und muss behandelt werden. Die Witterung nagt an den Glockenlagern, es ist nötig sie zu ersetzen. Die Kosten belaufen sich auf 16‘500 Franken.Vorgesehen ist auch die Dachsanierung der Nordseite der Sigristenscheune. Entsprechende Offerten im Betrage von 30‘000 Franken liegen vor. Die Anschaffung von neuen Liederbüchern ist mit einem Aufwand von 4900 Franken verbunden. Geplant ist die Anschaffung eines „Dankeschön-Fächers“, in dem umfassend über die Verwendung der Kirchensteuer orientiert wird unter dem Motto „Ihre Kirchensteuer machts möglich“. Im Rahmen der Neugestaltung des Marktplatzes werden die Verbundsteine um die Kapelle neu gesetzt. Die Passivzinsen sinken von 103‘000 Franken auf 88‘500 Franken. Der von der röm.-kath. Landeskirche vorgeschriebene Abschreibungssatz beim Verwaltungsvermögen (Gebäulichkeiten wie Kirche, Kapellen usw. ohne Josefshaus und Sigristhaus) beträgt unverändert 6 %. 
Bericht der Rechnungskommission Sie beantragt, den Voranschlag mit dem Ertragsüberschuss zu genehmigen und den Steuerfuss bei 0.35 Einheiten zu belassen. Gemäss Bericht vom 26. Februar 2015 hat der Synodalverwalter bei der Prüfung des Voranschlages 2015 keine Mängel festgestellt.  
Informationen über die Pfarrei und die Seelsorge
 Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen und Kirchmeier Rolf Schürmann orientieren u.a. über die Erneuerung der Heizungsanlage des Josefshauses. Gemeindeleiterin Doris Zemp stellt das neue Liederbuch „Cantella“ vor, erklärte Sinn und Zweck des „Dankeschön-Fächers“ und erläutert die ab 2016 vorgesehene neue Gottesdienstordnung.
Die Kirchenverwaltung lädt zum Besuch der Kirchgemeindeversammlung herzlich ein.

Kirchgemeindeversammlung vom 11. Mai 2015
Ertragsüberschuss in der Laufenden Rechnung Wolhusen:

Verwaltungsrechnung der katholischen Kirchgemeinde

Am Montag, 11. Mai, fand im Andreasheim die Kirchgemeindeversammlung statt. Alle Anträge des Kirchenrates wurden einstimmig genehmigt, Lisbeth Wey amtet ab August neu als Seelsorgerin und Katechetin.
Trotz des Verkehrschaos und den sehr guten Bedingungen für die Landwirtschaft fanden sich 46 Mitglieder im Andreasheim ein. Präsident Philipp Steffen gab einige Entschuldigungen bekannt, alle Anwesenden gedachten der verstorbenen Pfarreimitglieder in einem Moment der Stille. Die Stimmenzähler Martin Wicki und Willi Wey eruierten 46 Anwesende.
Rückblick 2014
Philipp Steffen streifte einige Ereignisse des vergangenen Jahres. Die Jahresschlussfeier Mitte Januar wird immer beliebter. Der Hangrutsch unterhalb des Pfarrhauses verursachte einiges Kopfzerbrechen, die Arbeiten sind jetzt aber abgeschlossen. Das Palmbinden hat einen festen Platz gefunden, der Kirchenrat tagte in 13 Sitzungen. Zwei weitere Treffen fanden mit dem Gemeinderat und kirchlichen Gruppierungen statt. In Sachen Pastoralraum konnten noch keine weiteren Schritte unternommen werden.
Laufende Rechnung, Bestandesrechnung und Investitionsrechnung
Dank höherer Steuereingänge und Nachsteuern früherer Jahre sowie einem geringeren Aufwand an Passivzinsen erarbeitete man gemäss Kirchmeier Rolf Schürmann einen Überschuss von 187‘271 Franken trotz einem kleinen Anstieg der Löhne. Der Ertragsüberschuss wird ins Eigenkapital überwiesen. Die langfristigen Schulden betragen per 31.12.2014 5‘583‘250 Franken. Der Verschuldungsgrad mit 117 % ist relativ hoch, der Grenzwert der Synodalverwaltung ist bei 120 % angesetzt. Die Nettoinvestitionszunahme (Pfarrkirche und Hangrutsch) beträgt 301‘000 Franken. Erwin Wicki, Präsident der Rechnungskommission, verlas den Revisorenbericht. Die Verwaltungsrechnung 2014 und Ergebnisverwendung (Übertrag von Fr. 187‘271.- ins Eigenkapital) wurden einstimmig genehmigt.
Abrechnung über den Sonderkredit für die Renovation der Pfarrkirche
Kirchmeier Rolf Schürmann erläuterte nochmals die Finanzzahlen der Aussen- und Teilinnensanierung der Pfarrkirche. Der Minderaufwand gegenüber dem Kostenvoranschlag betrug satte 228’00 Franken. Die Rechnungsprüfungskommission hatte auch die Bauabrechnung geprüft und in Ordnung befunden. Sie wurde einstimmig genehmigt.
Informationen über die Pfarrei und die Seelsorge
Doris Zemp, Gemeindeleiterin ad interim, bleibt vorläufig ad interim, weil bis zur Erstellung des Pastoralraumes keine Neueinstellungen vorgenommen werden. Philipp Steffen dankte Doris Zemp und Erika Trüssel für ihre engagierte Arbeit im Dienste der Kirche. Nicole Sigrist verlässt auf Ende Juli 2015 das Seelsorgeteam, auch ihre Arbeit wurde verdankt. Lisbeth Wey vorzustellen hiesse Eulen nach Athen tragen, sie wird ab August als Seelsorgerin und Katechetin wirken.
Der priesterliche Mitarbeiter Stefan Leimgruber hält jeden Monat eine Eucharistiefeier.
Doris Zemp erläuterte den Stand des Patoralraumkonzeptes. Nachdem man von einem Pastoralraum mit Ruswil, Werthenstein und Wolhusen ausgegangen war, soll er jetzt erweitert werden mit Menznau, Menzberg, Geiss, Willisau, Gettnau und Hergiswil. Bestimmt ist noch nichts, man harrt der Dinge, die da kommen. Für Wolhusen ist der Typ A vorgesehen, drei oder mehr Pfarreien im Pastoralraum haben eine eigene Leitung am Ort (Mehrfachleitung).
Der Religionsunterricht auf der 1. und 2. Oberstufe wird reorganisiert und findet im Rahmen des Schulunterrichtes statt mit einer Lektion pro Woche. Doris Zemp übernimmt die erste, Lisbeth Wey die zweite Oberstufe. 2016 gibt es kein Kommunionfest, ab 2017 empfangen jedes Jahr die Drittklässler die Erste Kommunion.
Die Neugründung des Pfarreirats steht bevor, er steht dem Seelsorgeteam beratend zur Seite.

Verschiedenes

Investitionskosten von 50‘000 Franken waren für die Parkplatzbewirtschaftung bewilligt worden, genaue Kontrollen haben aber ergeben, so Kirchmeier Rolf Schürmann, dass eine Lösung mit Parkuhren nicht vertretbar ist, weil der Ertrag in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Ausgaben steht. Philipp Steffen orientierte über zukünftige Behinderungen wegen Baustellen auf dem Kirchenareal und appellierte ans Verständnis. Pirmin Ineichen, Spitalseelsorger, lud alle ein, an Fronleichnam am Gottesdienst beim Spital teilzunehmen. Die Pfarreiwallfahrt an Auffahrt auf den Steinhuserberg wurde von Doris Zemp wärmstens empfohlen, gutes Wetter ist bestellt. Des Weiteren wurde eine Frage gestellt wegen dem Bau eines Mehrfamilienhauses beim Gütsch. Philipp Steffen führte aus, dass eine Studie erstellt worden sei. Eine Votantin bemängelte den Standort des Gemeinschaftsgrabes und erntete allgemeine Zustimmung. Das ist aber Sache der politischen Gemeinde.
Zum Schluss dankte Kirchenratspräsident Philipp Steffen allen Mitarbeitenden für ihr konstruktives Wirken und den Anwesenden für ihr Kommen.

 


Kirchgemeindeversammlung vom 24. November 2014
Alles wurde einstimmig angenommen
   
Am Montag, 24. November, fand im Andreasheim die Kirchgemeinde-Versammlung statt. Die Finanzen gaben nicht viel zu reden, interessant waren die Ausführungen über die Pfarrei und die Seelsorge. Präsident Philipp Steffen begrüsste die Versammlung und gab seiner Freude über das zahlreiche Erscheinen Ausdruck. Die Anwesenden gedachten des verstorbenen Aushilfssakristans Albin Schürmann, Vater von Kirchmeier Rolf Schürmann, in einer Schweigeminute. Die Stimmenzähler Beat Haas und Hans Riedweg eruierten 57 Stimmberechtigte. Die Traktandenliste wurde genehmigt, ein Rückweisungs- oder Nichteintretensantrag wurde nicht verlangt.  
 
 

Finanz- und Aufgabenplan für die Periode 2015-2019 Das Budget 2015 rechnet mit einem minimen Aufwandüberschuss von 2091 Franken. Zugenommen haben der Personalaufwand und die Abschreibungen wegen der Sanierung der Pfarrkirche. Bis 2016 hält sich der Aufwandüberschuss in Grenzen, ab 2017 steigt er wegen höheren Abschreibungen. „Unser Ziel wird es sein, einen ausgeglichenen Finanzplan zu präsentieren, wir planen rollend,“ so Kirchmeier Rolf Schürmann. 
Jahresprogramm 2015 und Investitionsplan Investiert werde 2015 in die Parkplatzbewirtschaftung bei Kirche und Josefshaus. Gegenwärtig würden Kurz- und Langzeitparkierer erfasst. „Wir werden dem Stimmvolk im Frühling 2015 ein Konzept vorlegen, ob und wie die Umsetzung von statten gehen könnte “, so Philipp Steffen. „Veränderungen gibt es im seelsorgerischen Bereich, die Gründung eines Pastoralraumes steht bevor und der Unterricht auf der Oberstufe wird umgestaltet. Im Jahre 2016 ist die Heizung des Josefshauses fällig, das Wärmeverbundprojekt wird weiterverfolgt, wobei eher eine Pellet-Heizung in Frage kommt. Wir wollen weitere Einnahmequellen erschliessen, möglich wäre der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit je acht Wohnungen auf dem Gütsch-Areal.“ Ein Votant plädierte für das Vorziehen der Sanierung der WC-Anlagen bei der Pfarrkirche, die für 2018 vorgesehen ist.  
Präsentation des Voranschlages 2015 „Die Beiträge an die Landeskirche steigen von 0,21 auf 0,22 Einheiten“, so Kirchmeier Rolf Schürmann. „Der Personalaufwand ist leicht gestiegen. Den Sachaufwand haben wir im Griff. Die Brandmeldeanlage im Josefshaus wird 2015 wieder à jour gebracht. Wir profitieren jetzt von einem tiefen Zinsniveau. Bei den Einnahmen hat sich das Steuersubstrat verbessert, auch die Vermögenserträge sind gestiegen.“ Zur Investitionsrechnung 2015 meinte er, man habe auf dem Kirchenareal 10 Parkplätze vermietet, man werde die Parksituation bei der Kirchegenau prüfen und das Projekt nur dann auslösen, wenn es sich auch rentiert. 
Abstimmung über die Anträge des Kirchenrates Erwin Wicki, Präsident der Rechnungskommission, und sein Kollegium erachtet die finanzielle Entwicklung der Kirchgemeinde trotz positiven Jahresrechnungen als angespannt, aber vertretbar. Der Steuerfuss soll bei 0.35 Einheiten bleiben. Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen liess über den Voranschlag 2015, die Investitionsrechnung 2015 und den Steuerfuss abstimmen. Alle drei Anträge wurden einstimmig angenommen. 
Informationen zur Seelsorge und Pfarrei
 „Der frühere Gemeindeleiter ad interim Thomas Portmann kehrt vorläufig nicht mehr nach Wolhusen zurück, nach reiflicher Überlegung will er die Ausbildung in Kriens abschliessen und gesundheitlich wieder genesen. Doris Zemp amtet bis im Sommer 2015 als Gemeindeleiterin ad interim. Die Jugendseelsorgerin Nicole Sigrist wird Wolhusen im Sommer 2015 verlassen. Prof. Dr. Leimgruber wurde auf den 1. Oktober 2014 in einem 15 Prozentpensum angestellt und ist vor allem für Eucharistiefeiern verantwortlich. Erika Trüssel wird weiterhin in reduziertem Pensum für die Kirchgemeinde tätig sein. Ab Januar wird die Personensuche für seelsorgerliche Unterstützung intensiviert“ so Philipp Steffen. Gemeindeleiterin ad interim Doris Zemp hat sich gut eingelebt, fühlt sich wohl und rühmt den tollen Teamgeist. Bezüglich des schon eingangs erwähnten Pastoralraumes führte sie aus, es sei noch nichts definitiv entschieden, sowohl was den Typ (A = drei oder mehr Pfarreien im Pastoralraum haben je eine eigene Leitung, B = die Leitung des Pastoralraumes leitet alle Pfarreien im Pastoralraum) wie auch die Grösse betreffe. Der Religionsunterricht auf der ersten und zweiten Oberstufe wird neu wieder wöchentlich mit einer Lektion im normalen Schulbetrieb stattfinden. Die Vorbereitung auf die Firmung in der Abschlussklasse bleibt gleich. Die Kirchgemeinde ist am Weihnachtsmarkt vom 30. November mit einem Stand vertreten.  
Renovation der Pfarrkirche/Hangrutsch beim Pfarrhaus Präsident Philipp Steffen führte aus, die Sanierung der Pfarrkirche sei 250‘000 Franken unter dem Kostenvoranschlag abgeschlossen worden. Der Belag vor dem Hauptportal sei in so einem schlechten Zustand, dass er erneuert werden müsse. Die rund 70‘000 Franken können in die Abrechnung der Pfarrkirchensanierung integriert werden. Einstimmig wurde die Annahme dieses Projektes beschlossen, das im Frühling 2015 ausgeführt wird. Kirchmeier Rolf Schürmann berichtete über den Hangrutsch vom Mai, der ein sofortiges entschlossenes Handeln bedingte; der Hang konnte stabilisiert werden. Zur Tilgung der Schuld musste ein Bankdarlehen auf sechs Jahre von Fr. 150‘000.- aufgenommen werden. Im Frühling muss noch die Vorterrasse des Pfarrhauses oberhalb der Abrissstelle saniert werden. 
Verschiedenes Präsident Philipp Steffen verabschiedete mit Blumen Erika Trüssel als Gemeindeleiterin ad interim und Brigitte Koch als langjährige Kirchenrätin und hiess Doris Zemp als neue Gemeindeleiterin ad interim, Manuela Streit als Kirchenrätin und Erwin Wicki und Cornelia Wicki als Mitglieder der Rechnungskommission willkommen. Sein Dank ging auch an Kirchenrätin Lisbeth Wechsler für die gefällige herbstliche Dekoration. Allen Anwesenden wünschte er eine besinnliche Adventszeit und hofft, alle am Montag, 11. Mai 2015, anlässlich der nächsten Kirchgemeindeversammlung, wieder im Andreasheim begrüssen zu dürfen.

 

 


Brief aus dem Nichts aufgetaucht  

Freitag, 10. Oktober

Weihe- und Ablassbrief wieder in den richtigen Händen  

1656 wurde die alte Wolhuser Pfarrkirche eingeweiht.

 

 

Sie stand in der Nähe der Totenkapelle und diente 1653 während des Baus als Versammlungsraum zur Beschwörung des Luzerner Bauernbundes.  

Gross war die Überraschung, als vor rund drei Monaten die Kirchgemeinde Wolhusen vom Staatsarchiv Luzern Post erhielt. Gemäss Dr. Jürg Schmutz, Staatsarchivar, sei vor einigen Jahren der Weihe- und Ablassbrief übergeben worden mit der Bitte, ihn an den richtigen Ort gelangen zu lassen. Ausgestellt wurde der Brief vom Konstanzer Bischof Franz Johann Vogt.  

Weihe- und Ablassbrief 1656  

Dr. Schmutz übersetzte den Brief aus dem Lateinischen ins Deutsche. „Wir Franziskus Johannes (Vogt), durch die Gnade Gottes und des Apostolischen Stuhls Bischof von Konstanz, Herr der Reichenau und von Oehningen, machen hiermit bekannt, dass wir im 1654. Jahr nach der jungfräulichen Geburt, am 24. Juli, in Wolhusen die Kirche und den Hochaltar geweiht haben zu Ehren der Heiligen Andreas, Laurentius und Theodul, den Altar beim Evangelienflügel zu Ehren der Seligsten Jungfrau Maria, der Heiligen Barbara und Katharina, den Altar beim Epistelflügel zu Ehren des Heiligen Mauritius und der Heiligen Agathe und Ottilie. Und in allen (Altären) haben wir heilige Reliquien der Heiligen Victoria und der Gefährtinnen der Heiligen Ursula eingeschlossen; und wir gewähren allen Gläubigen Christi am Weihetag ein Jahr und an den Jahrestagen desselben vierzig Tage wahren Ablass in der gewohnten Form der Kirche. Als Beweis dieses Akts habe ich das vorliegende Schreiben mit unserem pontifikalen Siegel bestätigen lassen. Konstanz, im bischöflichen Palast, im 1656. Jahr, am zwanzigsten November, in der neunten Indiktion.“

Gemäss Wikipedia bezeichnet ein Ablass einen von der katholischen Kirche geregelten Gnadenakt, durch den nach kirchlicher Lehre zeitliche Sündenstrafen (nicht dagegen die Sünden selbst) vergeben werden. Es gibt Teilablässe oder vollkommene Ablässe, die die Gläubigen unter von der Kirche bestimmten Bedingungen erlangen können. Ablässe können den Lebenden und den Verstorbenen zugewendet werden.

 

 

Die alte Pfarrkirche (1652-1882)  

Schon im 13. Jahrhundert stand an der Vorburg beim heutigen Friedhof eine Kapelle. Wolhusen gehörte 1386 zur Pfarrei Ruswil. Im alten Jahrzeitbuch von Ruswil steht:

Gret bechlerin von Ruswil, Dietschis bechlers seligen husfrow, hat geben lidlich eim kilchherren trü bomgertli, gelegen bei de capelze Wolhusen…..“

92 Jahre vor der Pfarreigründung hatte Wolhusen schon einen eigenen Friedhof, ein Helfer (Vikar, Kaplan) des Ruswiler Pfarrers betreute die Wolhuser Kirchhöri. 1604 gab es 38, 1605 34 Taufen.

1652 wurde mit dem Bau der Pfarrkirche begonnen, allerdings wurde Wolhusen erst 1657 zur selbständigen Pfarrei erhoben, da der Pfarrer von Ruswil, Melchior Lüthert, ein erklärter Gegner der Abspaltung war. Der Turm der Kirche stand schon, gemäss Pfarrer Zimmermann musste er nur noch unterfahren werden. In der halbfertigen Kirche wurde am Aschermittwoch 1653 der Bundesbrief der Bauern gegen die hohen Herren beschworen.

Am 4. Juli 1654, also vor 360 Jahren, wurde die Kirche eingeweiht. Sie kostete 6127 Gulden, die Fronarbeit nicht eingerechnet. Die vier Weibel der Wolhuser Bruderschaften schlugen den Helfer von Ruswil, Melchior Reinert, als Pfarrer vor, der aber Krienser war und somit nicht Stadtbürger. Das Rennen machte Leodegar von Meggen, der letzte seines Geschlechtes.

Gegen die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche baufällig. Wolhusen war aber die weitaus ärmste Gemeinde des Kantons. Die Freischarenzüge, der Sonderbundskrieg, der Marktbrand sowie einige renitente, aber steuerkräftige Altkatholiken waren Hemmnisse beim Bau einer neuen Kirche. Trotz allem machte man sich an einen Neubau. An Pfingsten 1880 stand er, am Pfingstmontag stürzte die südliche Giebelwand des alten Kirchturms auf die alte Kirche. Glücklicherweise gab es keine Verletzte.    

 

Text: Toni Duss  Alle Bilder:   Willi Wey


Hangsicherungsarbeiten unterhalb Pfarrhaus

Samstag, 31. Mai 2014

Die Stampfelistrasse bleibt für zwei weitere Wochen gesperrt 
Seit einigen Tagen hat die Firma A. Duss AG den Abhang unterhalb des Pfarrhauses von der Vegetationsschicht geräumt. Inzwischen sichert die Firma Gasser Felstechnik AG aus Lungern den sehr steilen Hang.  Das Ingenieurbüro J. Auchli AG, das auch einen Geologen beigezogen hat, plant die Bauarbeiten. „Die untersten zwei Drittel des Hangs bestehen aus hart gelagertem Schotter, der aber nicht so hart ist wie Nagelfluh. Der obere Teil ist aus  Lockermaterialien wie Ton, Silt und Sand zusammengesetzt und ist stark erosionsgefährdet“, erklärt Inhaber Sepp Auchli, „deshalb sichern wir den obersten Teil mit einem Bodennetz, das mit 6-8 Meter langen Felsnägeln verankert wird analog der Wasserfallkurve in Werthenstein. Im unteren Bereich spritzen wir Hydrosaat an und oberhalb der Stützmauer wird ein Steinschlagnetz montiert.“ Der Kirchenrat rechnet mit hohen Kosten, zur Finanzierung der Hangsicherung muss ein Darlehen aufgenommen werden.
  Text und Foto: Toni Duss  

 

Für ewige Zeiten gesichert? 
Auf die Frage, ob der Hang in alle Zukunft gesichert sei, meint  Sepp Auchli: “Der Hang ist labil und sehr steil, eine hundertprotzentige Sicherheit gibt es nicht.“ Wegen des Wassers sei eine ein Meter dicke Vegetationsschicht abgerutscht, deswegen brauche es diese aufwändigen Arbeiten.
Noch etwas zur Geschichte: Nachdem im März 1872 an der Kirchgemeindeversammlung der Standort der neuen Pfarrkirche bestimmt worden war, begannen die Kirchgenossen gegen Ende Jahr in Fronarbeit den Bau der Stampfelistrasse zum Kirchplatz. Geometer Alois Erni aus Ruswil hatte sie vermessen und geplant. 


Vandalenakte an Einrichtungen der Kirchgemeinde 
Samstag, 31. Mai 2014
Vor einiger Zeit sind beim Andreasheim Sockelleuchten beschädigt worden.
Am letzten Wochenende wurde auf dem Gütsch ein Balken des Bänklis demoliert, die Schweizer Fahne gestohlen und das Aufzugsseil aus der Verankerung gerissen.
Kirchmeier Rolf Schürmann und jeder vernünftig denkende Mensch verurteilen solche sinnlosen Gewaltakte. Die katholische Kirchgemeinde hat bei der Polizei Anzeige erstattet.

Text: Toni Duss  


Kirchgemeindeversammlung vom 5. Mai 2014

Die Laufende Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss  

 Verwaltungsrechnung der katholischen Kirchgemeinde  

Am Montag, 5. Mai 2014, fand im Andreasheim die Kirchgemeindeversammlung statt. Die Verwaltungsrechnung 2013 wurde einstimmig genehmigt, ebenso die Verwendung des Ergebnisses. Ein herzlicher Willkomm galt den neuen Chargierten, die grosse Arbeit der Scheidenden wurde gebührend verdankt.  

 Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen durfte 45 Interessierte begrüssen. Der verstorbenen Pfarreimitglieder gedachte man mit einer Minuten der Stille. Einstimmig wurden Beat Haas und Thomas Hürlimann als Stimmenzähler gewählt. In einem Rückblick über das vergangene Jahr erwähnte der Präsident speziell die Sanierung der Pfarrkirche, dankte dem Seelsorgeteam mit Erika Trüssel, Doris Zemp und Nicole Sigrist und erwähnte, dass die Gestaltung des Pastoralraumes mit Wolhusen, Ruswil und Werthenstein vorläufig aufs Eis gelegt sei, da die Gemeindeleitung in Wolhusen noch nicht geregelt sei. „Der Kirchenrat hält 12-13 Sitzungen pro Jahr, führte im Juni 2013 eine Klausurtagung in Emmetten durch und bereitet zwei Kirchgemeindeversammlungen vor“, so Philipp Steffen.  

Ein Plus in der Laufenden Rechnung  

Einen erfreulichen Ertragsüberschuss von Fr. 89‘174.- durfte Kirchmeier Rolf Schürmann bekannt geben. „Das  sehr gute Ergebnis ist dank höherer Steuern, besserem Ergebnis bei den Vermögenserträgen und Minderausgaben bei Passivzinsen und Abschreibungen zu Stande gekommen“, betonte er. Der Kirchenrat und die Verwaltung seien immer bemüht, mit den Finanzen sorgfältig umzugehen. „“Unsicherheitsfaktoren in der Zukunft sind: Wie fliessen die Steuern? Was geschieht mit den Kirchgemeinden als solches? Wie geht es weiter mit dem pastoralen Entwicklungsplan (PEP)? Wie sind die Auswirkungen auf das Personal, die Mitarbeiter in der Seelsorge? Was heisst das für unsere Liegenschaften?“, rief er mahnend in die Runde. Der Druck der Synodalverwaltung der Landeskirche werde wegen der höheren Verschuldung garantiert kommen, zumal man für die nächsten fünf Jahre mit Aufwandüberschüssen rechne. In der Bestandesrechnung haben die langfristigen Schulden um Fr. 170‘000.- zugenommen. Die Investitionen 2013 seien ganz klar im Zeichen der Sanierung der Kirche gestanden. Bis Ende 2013 beliefen sich die Ausgaben auf Fr. 1‘317’000.-. An der Herbst-Budgetversammlung werde eingehend über die Schlussabrechnung und das Ergebnis der Finanzierung berichtet.  

Hangrutsch und klare Abstimmungsresultate  

Kirchgemeindepräsident Philipp Steffen orientierte kurz über den Hangrutsch, der sich am letzten Wochenende auf der nordwestlichen Seite des Pfarrhauses ereignet hatte. Geologen klären gegenwärtig ab, wie es zu diesem Rutsch kommen konnte, eine aufwändige Sanierung werde mittelfristig erfolgen müssen. Rita Bigler, Mitglied der Rechnungskommission, verlas den Bericht und attestierte, dass man mit den Finanzen haushälterisch umgehe und beantragte, die Jahresrechnung zu genehmigen. Einstimmig wurden die Laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 89‘194.-, die Investitionsrechnung mit einer Nettoinvestition von Fr. 1‘097 229.-  und die Bestandesrechnung genehmigt sowie die Einlage des Ertragsüberschusses in das Eigenkapital.  

Informationen über die Sanierung der Pfarrkirche  

 „Das Echo auf die Sanierung ist überwältigend positiv ausgefallen, mit ein paar wenigen Ausnahmen, die Kirche wirkt dank der Innenraumkonservierung freundlicher, wir werden wahrscheinlich unter dem Kostenvoranschlag abrechnen können“, führte Philip Steffen aus. Ein spezieller Dank ging an die Baubegleitkommission und die Spendengruppe unter der Führung von Hans Bucher. Bis Ende März sind Fr. 235‘812.35 eingegangen, noch dürfe gespendet werden.  

Abschiedsgottesdienste für Ausgetretene nicht gratis  

Erika Trüssel, Seelsorgerin, gab bekannt, dass für Max Hofer neu Stephan Leimgruber nach Möglichkeit einmal pro Monat Eucharistie feiern wird. An der Veranstaltung „Rund ums Sterben“ im Andreasheim vor ein paar Monaten wurde irrtümlicherweise mitgeteilt, Abschiedsgottesdienste für aus der Kirche Ausgetretene  seien gratis. Dem ist aber nicht so, diese Gottesdienste kosten jetzt 600 Franken. Man solle auftreten, nicht austreten, die Kirche brauche engagierte Christen, so ihr Tenor. Philipp Steffen teilte mit, dass ab neuem Schuljahr der Bluepoint für die Jugendarbeit der katholischen Kirchgemeinde wie auch der politischen Gemeinde genutzt werden kann.  

Rücktritte und Neumitglieder  

Für die nächsten vier Jahre wurden in stiller Wahl in den Kirchenrat gewählt:

Peter Bucher, Manuela Streit-Bühler, Rita Lingg-Wicki, Lisbeth Wechsler-Schöpfer als Mitglieder sowie Rolf Schürmann als Kirchmeier und Philipp Steffen als Präsident.
Brigitte Koch-Bucher hatte als Mitglied nach 12 Jahren aktiver Mitarbeit demissioniert und wurde vom Präsidenten mit Bedauern und den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedet. Manuela Streit wurde als Neumitglied willkommen geheissen.

 

In der Rechnungskommission traten Luzia Furrer-Blum und Silvan Brügger als Präsident zurück. Cornelia Wicki-Duss und Erwin Wicki- Distel (Kiwi) als Präsident werden mit Rita Bigler-Kathriner zusammen die nächste Rechnung prüfen.

 

  Priska Wicki-Bucher ersetzt Remo Erni als Synodale.

 

  Legende: v.l.n.r.  Cornelia Wicki-Duss, Priska Wicki-Bucher, Manuela Streit-Bühler, Erwin Wicki

 

In Präsident Philipp Steffen wünschte allen einen guten Start und dankte für das Engagement.

Zum Schluss wurden Anregungen formuliert wie die Datenkollision mit der Gemeindeversammlung Werthenstein, eine mögliche Rückkehr von Thomas Portmann, der Hangrutsch, Probleme mit der SUISA und die zu erwartende Erhöhung der Beiträge an die Landeskirche.

Philipp Steffen durfte die Versammlung nach gut 90 Minuten schliessen.

Text und Foto: Toni Duss  


 

Verwaltungsrechnung 2013 mit Ertragsüberschuss Wolhusen:
Vorbericht KR
Versammlung der katholischen Kirchgemeinde vom Montag, 5. Mai 2014 um 20 Uhr im Andreasheim
Folgende Traktanden werden zur Sprache kommen:
Genehmigung der Verwaltungsrechnung 2013,
Genehmigung der Ergebnisverwendung,
Informationen über die Aussensanierung und Innenraumkonservierung der Pfarrkirche,
Infos über die Pfarrei und Seelsorge
sowie Anträge,
Verschiedenes und Wünsche.
Laufende Rechnung
„Der Ertragsüberschuss von Fr. 89‘194.- geht vor allem auf höhere Steuereinnahmen zurück, dazu gehen wir sehr sorgfältig mit den Einnahmen und Ausgaben um", so Kirchmeier Rolf Schürmann. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von Fr. 8‘248.-. Insgesamt waren 75‘700 Franken mehr Steuereinnahmen zu verzeichnen, wovon allein 45‘000 Franken auf Nachträge früherer Jahre zurückzuführen sind. Der Zinsaufwand für das Baukonto Renovation beläuft sich nur auf 2123 Franken, die Zinskosten der Neuverschuldung werden erst im Rechnungsjahr 2014 verbucht. Gespart werden konnten hier 20‘000 Franken. Vom Budget abweichende Positionen gab es bei den Löhnen, auch wegen höheren Soziallasten und bei den Auslagen für die Spendenaktion der Pfarrkirchenrenovation. Renovation der Pfarrkirche
Bis Ende Dezember wurden für die Sanierungsarbeiten Fr. 1‘317‘000 verbucht, noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Die Signale, dass es keine Budgetüberschreitung gibt, sehen gemäss Kirchmeier Rolf Schürmann positiv aus. Erfreuliche 235‘812 Franken wurden für die Sanierung gespendet. Die kantonale Denkmalpflege sicherte 50‘000 Franken zu und die Kirchenbauhilfe des Bistums Basel bewilligte 40‘000 Franken. Ebenso sprach die Inländische Mission – das Schweizerische katholische Solidaritätswerk - zwei Darlehen auf 10 Jahre von je 150‘000 Franken zu. Somit können die Zinsen tiefer gehalten werden.
Antrag des Kirchenrates
Die Rechnungskommission mit Silvan Brügger (Präsident), Luzia Furrer-Blum und Rita Bigler-Kathriner hat die Rechnung geprüft und genehmigt. Der Kirchenrat beantragt, die Laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 89‘194.78, die Investitionsrechnung mit einer Nettoinvestitionszunahme von 1‘097‘229.40 und die Bestandesrechnung zu genehmigen. Der Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung 2013 soll ins Eigenkapital überwiesen werden.

In stiller Wahl sind in den Kirchenrat gewählt worden:  
Steffen-Müller Philipp als Kirchenratspräsident (bisher)
Schürmann Rolf als Kirchmeier (bisher)
Bucher-Kurmann Peter (bisher)
Lingg-Wicki Rita (bisher)
Wechsler-Schöpfer Lisbeth (bisher)
Streit-Bühler Manuela (neu)
In stiller Wahl sind in die Rechnungskommission gewählt worden:  
Wicki-Distel Erwin Präsident (neu)
Bigler-Kathriner Rita (bisher)
Wicki-Duss Cornelia (neu)
Als Synodale im 100 Sitze zählenden Parlament der Römisch-katholischen Landeskirche des Kt. Luzern wurde neu als Vertreterin des Wahlkreises Entlebuch gewählt:  
Wicki-Bucher Priska (neu)


Ein herzliches Dankeschön geht an die Altgedienten für ihre grosse Arbeit, den Neuen danken wir für die Zusage und wünschen Befriedigung und Erfolg in ihrem Amte!

 

 

 


 

Sanierte Pfarrkirche St. Andreas im Februar 2014

 

 

Kirchgemeindeversammlung

25. November 2013  

 Kleiner Aufwandüberschuss- keine Steuererhöhung
Am Montag, 25. November, fand im Andreasheim die Kirchgemeindeversammlung statt. Trotz einem Aufwandüberschuss von 38‘750 Franken bleibt der Steuerfuss bei 0.35 Einheiten. Die Mitgliederzahl des Kirchenrates und der Rechnungskommission bleibt gleich.   Kirchenratspräsident Philipp Steffen begrüsste trotz einigen Entschuldigungen eine erfreuliche Anzahl Stimmberechtigte. Hans Duss und Roger Hafner als Stimmenzähler ermittelten 61 Anwesende. Eine Nachtraktandierung wegen der Anzahl Mitglieder des Kirchenrates und der Rechnungskommission wurde diskussionslos gutgeheissen.  
                                                                Rita Bigler, Silvan Brügger, Luzia Furrer: Prüfungskommission
                                                                                       (Text und Bild Toni Duss)
                                            
Finanz- Aufgabenplan 2014-2018  
Kirchmeier Rolf Schürmann äusserte sich zuerst allgemein zum Finanzplan. „Er ist ein unverzichtbares Führungsinstrument für den Kirchenrat und zeigt jedem Stimmberechtigten wichtige Informationen. Kritische Entwicklungen im Finanzhaushalt können rechtzeitig aufgedeckt werden“, meinte er. Bis ins Jahr 2018 rechne man mit Aufwandüberschüssen, Hauptgrund seien die rückläufigen Steuereingänge. Bis 2017 könnten die Defizite durch Eigenmittel gedeckt werden. „Wir wollen Ihnen bis in einem Jahr, das heisst bis zur nächsten Budgetversammlung, ausgeglichene Rechnungsabschlüsse im Finanzplan vorstellen“, so Schürmann. Mit der Rechnungskommission werde man im Frühling daran arbeiten, auch in der Klausur im Juni 2014 werde man genügend Zeit reservieren, es gebe bestimmt Optimierungs- und Einsparungsmöglichkeiten.  
Jahresprogramm 2014  
Das grosse Projekt, die Sanierung der Pfarrkirche, sei praktisch abgeschlossen, man brauche nun eine Verschnaufpause. „Im nächsten Jahr sind keine grösseren Investitionen vorgesehen“, so Philipp Steffen. „Anfang nächsten Jahres beruft der Kirchenrat eine Arbeitsgruppe Parkraumbewirtschaftung ins Leben.“ Es betreffe die Parkplätze um die Kirche und das Josefshaus. Im Plan aufgeführt sind die Kosten für die Weiterführung des Gemeindeleiterkurses für Erika Trüssel, den Einführungskurs von Doris Zemp sowie die zusätzliche Anstellung von Dr. Max Hofer. „Wie auch die politischen Gemeinden haben auch wir Kirchgemeinden mit unseren Finanzen zu kämpfen und müssen für das kommende Jahr 2014 mit einem Minus rechnen“, so Philipp Steffen.  
Budget 2014 Laufende Rechnung  
Bei einem Totalaufwand von 1‘714‘700 Franken und einem Ertrag von 1‘675‘950 Franken rechne man mit einem Minus von 38‘750 Franken. Anträge und Wünsche aller Mitarbeitenden seien im September gesammelt worden, man habe einige Streichungen vornehmen und Prioritäten setzen müssen. Die Abweichungen gegenüber dem Vorjahresbudget und der Rechnung seien nicht gross. Der Finanzhaushalt müsse sich nach der Sanierung der Pfarrkirche konsolidieren. Wegen der Renovation hätten die Abschreibungen um 51’00 Franken zugenommen. Silvan Brügger, Präsident der Rechnungskommission, attestierte dem Kirchmeier einen vorsichtigen Umgang mit den Finanzen und erachtet den Steuerfuss von 0.35 Einheiten als zwingend. Mit einem speziellen Dank an Rolf Schürmann beantragte er, den Aufwandüberschuss zu genehmigen. Einstimmig genehmigten  die Stimmberechtigten den Aufwandüberschuss und den unveränderten Steuersatz von 0.35 Einheiten. Kirchgemeindepräsident Philip Steffen versprach, mit den Steuergeldern vorsichtig und haushälterisch umzugehen.  
Information Pfarreileitung/Seelsorge  
Gemeindeleiterin Erika Trüssel zeigte anhand eines Cartoons, wie sie sich bei ihrem Amtsantritt vor drei Monaten gefühlt habe. Sie sei eingebettet in ein starkes Frauenteam mit den zwei Sekretärinnen Martha Hodel und Patrizia Lustenberger, der Pastoralassistentin Doris Zemp und Nicole Sigrist, Leitung Katechese und Jugendarbeit. Ab dem kommenden Dezember werde Dr. Max Hofer einmal pro Monat in der Kirche die Eucharistiefeier halten. Gemäss dem Motto „Lebendige Pfarrei“ sei in der Kirche ein Adventskalender im Entstehen, dazu werden noch weitere Beiträge gesucht.  
Renovationsarbeiten an der Pfarrkirche  
Philip Steffen liess die einzelnen Etappen der Sanierung Revue passieren. Mit dem Aussenanstrich, übrigens eine Original Zweitfassung und dem ziegelrot eingedeckten Dach, auch das eine frühere Fassung, sei die vom Denkmalschützer vorgeschlagene und von der Baubegleitkommission ausgewählte und bestimmte Ausführung gewählt worden. Die renovierte Kirche sei grossmehrheitlich auf ein sehr gutes Echo gestossen. Willi Wey, der die gesamte Renovation mit seinem fotografischen Auge verfolgt hatte, zeigte ein Powerpoint Präsentation mit einzelnen Schnappschüssen, angefangen mit den Kanalisationsarbeiten bis zur Montage des Ziffernblattes. Laut Philipp Steffen kann gemäss den Architekten das Kostendach eingehalten werden, zumal noch eine grössere Spende in Aussicht steht. Der Spendenstand beläuft sich auf 217‘000 Franken, ein spezieller Dank ging an alle Gönner und den Chef des Komitees, Hans Bucher, verbunden mit besten Genesungswünschen. Am 8. Dezember findet die offizielle Eröffnungsfeier der Kirche statt gemäss dem Motto „von Wolhusern für Wolhuser“.  
Verschiedenes  
Einstimmig beschlossen die Anwesenden unter dem Traktandum 7.1 die Beibehaltung von sieben Kirchenrats- und drei Rechnungskommissionsmitgliedern. Für die Wahlen im nächsten Jahr stehen die Aktuarin Brigitte Koch-Bucher und die beiden Rechnungskommissionsmitglieder Silvan Brügger (Präsident) und Luzia Furrer nicht mehr zur Verfügung. Alle drei werden an der Versammlung im nächsten Frühling verabschiedet, schon jetzt dankte er namens des Kirchenrates für die geleistete Arbeit und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft. Ebenfalls demissioniert haben Remo Erni als Synodenvertreter und sein Ersatz Werner Koch. Auch ihnen drückte er seinen speziellen Dank aus. Spitalseelsorger Pirmin Ineichen berichtete von den sehr guten Erfahrungen, die man gemacht habe, als die Gottesdienste im Exil, lies in der Spitalkapelle, gefeiert worden seien. Eine Anfrage betraf die Friedhofsbeleuchtung sowie Gerüchte über ein zweites Gemeinschaftsgrab. Gemeindeammann Willi Bucher wies darauf hin, dass sich die Gemeinde in der derzeitigen Finanzlage kein zweites Gemeinschaftsgrab leisten könne, man versuche, in der Umgebung des bestehenden mehr Platz zu schaffen. Präsident Philipp Steffen dankte Kirchenrätin Lisbeth Wechsler für die tolle Dekoration und lud alle ein, das Patroziniumsfest am nächsten  Samstag in der Kirche zu feiern, da ja fast alle Wolhuser frei hätten. Den Gottesdienst verschönern werden Josef Scheidegger, Orgel, und Marianne Steffen,
Sopran.

Baustellenbesichtigung  

24.8.2013

Die Renovationsarbeiten schreiten zügig voran 
Am letzten Samstag, 24. August, fand sich eine erfreuliche Anzahl Interessierter zur Besichtigung der Bauarbeiten in der Pfarrkirche ein.
Anwesend waren der Kirchenrat und die Baukommission sowie Architekt Gabriel Wey und Bauleiter Reto Bächler.
Kirchenratspräsident Philipp Steffen umriss zu Beginn die bis jetzt ausgeführten Arbeiten. „Startschuss war am 8. April, über die Hälfte der Zeit ist vorbei.
Am Montag beginnen die Dachdeckerarbeiten, sowohl im Zeitplan als auch bei den Kosten sind wir auf Kurs,“ führte er aus.
Alphons Kurmann von der Baubegleitung und Willi Wey hatten eine äusserst informative PowerPoint-Präsentation kreiert, die die Zuhörer in den Bann zog. Begonnen wurde mit Bildern der alten Pfarrkirche. Über die diversen Renovationen stellten sie die wichtigsten Etappen im Aussen- und Innenbereich vor. Speziell die Schadensbilder im Aussenbereich sind frappant. Diverse Arbeiten wie Kanalisation, Gerüstaufbau, Demontage der Kirchturmuhr sowie Ausbesserungen im Innenbereich, gespickt mit Fotos von involvierten Mitarbeitern, fesselten die Anwesenden. Interessant war die Bemerkung, dass man den Innenkreis des Ziffernblattes farblich anders gestalten möchte.
In drei Gruppen erkundeten die Besucher den Kirchenestrich (Philipp Steffen) und den Chor der Kirche (Gabriel Wey). Schwindelfreie (Reto Bächler) wagten sich sogar auf das Gerüst, von dem man eine herrliche Sicht auf Wolhusen geniessen konnte.
Ein Apéro, serviert vom Kirchenrat, rundete die gelungene Besichtigung ab.

 

 Gebannt folgt man den Ausführungen von Architekt Gabriel Wey.

Foto: Willi Wey


 

Die Zeit steht still an der Pfarrkirche 
Wolhusen:
Wo befindet sich das Zifferblatt? Nichts wurde gestohlen, die Zifferblätter, Ziffern und Zeiger befinden sich in Triengen in Sicherheit. Toni Duss und Fotograf Willi Wey sahen sich bei der Firma Muff, Kirchturmtechnik, in Triengen um. Alles ging sehr rasch in Wolhusen. Kaum war das Gerüst erstellt, wurden schon am nächsten Arbeitstag Zifferblätter und Zeiger entfernt. Warum diese Eile? Gemäss Oskar Näpflin, technischer Sachbearbeiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Muff in Triengen, macht das Sinn. Schon mehrmals hätten sich Vandalen (nicht in Wolhusen) auf den Turm geschlichen und vor oder nach der Renovation Sachbeschädigungen begangen. 
Firma Muff, Kirchturmtechnik in Triengen 
Sie besteht seit 1918. Der Trienger Pfarrer habe den Elektroingenieur Johann Muff gefragt, ob er mechanische Steuerschalter herstellen könne. Er konnte es, so entstand die Firma. Heute zählt sie 35 Mitarbeiter und bietet auch Führungen an. Oskar Näpflin, ein profunder Kenner,  zeigte uns die Räumlichkeiten der Firma. Im Museum befinden sich alte Turmuhren, sogar eine aus Bivio aus dem Jahr 1530. Turmuhren gibt es seit 1269, bis ungefähr 1850 wurden sie geschmiedet, dann industriell hergestellt. Eine Rarität ist eine Turmuhr aus dem Jahr 1892, hergestellt von Johann Mannhardt, der ein technisches Genie, aber Analphabet war und deshalb Konkurs ging. In einer Ecke ist ein Gerät vorhanden, mit dem man die verschiedenen Läuttechniken simulieren kann. Interessant ist, dass Glockenstühle aus Holz wieder Mode werden, weil sie eine dreimal längere Lebensdauer aufweisen. Die Firma stellt in der eigenen Schmiede jährlich bis 700 Glockenklöppel her. Die Klöppelbauer sagen nicht, dass der Klöppel die Glocke berührt, sondern er muss sie küssen.

       
                                                               
Das Wolhuser Zifferblatt 
Es weist einen Durchmesser von 230 cm auf, ist aus Kupfer und auf einem Metallring aufgezogen. Der kleine Zeiger misst 117 cm, der grössere 150 cm. Während die meisten Kirchen halbierte Zifferblätter aufweisen, hat Wolhusen einen Innenkreis und einen Aussenkreis. Beide sind schwarz. Es werden nun Überlegungen angestellt, ob man die Innenseite nicht in einer andern Farbe darstellen könnte. Das Zifferblatt könnte man aus Aluminium fertigen, was natürlich leichter wäre. Kommt Zeit, kommt Rat.  
Wie werden die Ziffern vergoldet?
 Auf ihrer Homepage schreibt die Firma: „ Bei den zu restaurierenden Objekten trennen wir zuerst sorgfältig deren Aufbau und entfernen die alte Farbe mittels einer Lauge oder eines speziellen Strahlverfahrens. Nach der gründlichen Reinigung applizieren wir eine 2-Komponenten-Grundierung und einen goldähnlichen 2-Komponeten-Decklack. Die eigentliche Handwerkskunst zum Erreichen des gewünschten Glanzgrades des Goldes liegt tatsächlich im hauchdünnen Auftragen dieser so genannten Mixtion. Die Erfahrung hat gezeigt, dass mit unserer Methode das Auskreiden der Farbe erfolgreich verhindert werden kann und mechanische Beschädigungen etwa durch Hagel oder Tauben verursacht weitgehend unsichtbar bleiben. Die Basis für eine langlebige Haltbarkeit ist geschafft!  Zu guter Letzt kehren wir mit einem Dachshaarpinsel vorsichtig das kostbare Blattgoldein. Nach der Trocknungsphase von mindestens einer Woche kann die Vergoldungpoliert werden.“ Auf dem Ziffernblatt ist die Zahl Vier aus vier Einzelstrichen (IIII) und nicht als herkömmliche römische Vier (IV) dargestellt. Warum ist das so? – Laut Oskar Näpflin hätten die Turmwächter früher die Ziffern nicht lesen können. Daher habe man ihnen erklärt, dass der erste Wächter an der Reihe sei, wenn die Zahlen, die durch Striche dargestellt werden, zu sehen seien. Der zweite sollte während den Stunden, in denen ein „V“ enthalten ist, übernehmen und der dritte sei für die „X“-Zahlen zuständig gewesen. So habe jede Schicht genau vier Stunden gedauert. 
Stand der Spendenaktion
 Die 100‘000-er Marke ist erreicht und überschritten, es fehlen aber mindestens noch weitere 100‘000 Franken. Spenden kann man weiterhin auf das PC Konto: 60-270626-5. Alle Beiträge sind bei der persönlichen Steuererklärung abzugsberechtigt. Vom Kauf einer Dachfläche über einen Beitrag zur Erneuerung der Kirchenfenster bis zur Andreasspende ist alles möglich.Die von Willi Wey konzipierte Ausstellung ist gegenwärtig im Andreasheim zu sehen, anschliessend im WPZ Berghof und in der Spitalkapelle. Aktuelle Fotos der Renovationsarbeiten, geschossen von Willi, sind im Schaufenster der Gebrüder Theiler, Ofen- und Cheminéebau, Plattenbeläge  an der Menznauerstrasse 5 zu betrachten. 

Text: Toni Duss   Foto: Willi Wey


Damit die Kirche im Dorf bleibt

Wolhusen: Renovation der Pfarrkirche - 90’00 Franken schon gespendet
Die Renovationsarbeiten verlaufen planmässig, die Kirche ist eingekleidet, die Spenden pegeln sich ein.

Text und Bild Toni Duss

„Wir sind im Fahrplan, die Kanalisationsarbeiten sind unter Dach und Fach, die Injektionen der Fassaden haben begonnen, die Ostwand im Innern ist schon gereinigt. Die Natursteinarbeiten und die Fenster sind bereits in Angriff genommen worden“, erläuterte Architekt Gabriel Wey auf telefonische Anfrage hin.

Stand der Sammelaktion
Gemäss Hans Bucher, Vorsitzender der Finanzbeschaffung,  wurden alle Pfarreimitglieder, praktisch alle ehemaligen Wolhuser Schulabsolventen, die auswärts leben, die an der Renovation beteiligten Unternehmer sowie die Kirchgemeinden des Kantons Luzern angeschrieben. In verdankenswerter Weise haben Mitglieder der Finanzbeschaffungskommission ihre Verwandten und Bekannten mobilisiert. Ziel ist es, mindestens 200‘000 Franken zu sammeln.
Statistisches
400 Dankesbriefe durften schon geschrieben werden, bekanntlich werden alle Bar- und Naturalspenden in schriftlicher Form verdankt und in der Botschaft zur Kirchgemeindeversammlung vom 25. November erwähnt. Rein rechnerisch gesehen ergeben die bisherigen Eingänge einen Durchschnitt von über 200 Franken. Statistisch stammen 53 Prozent der Geldspenden von Pfarreimitgliedern, 47 Prozent von Auswärtigen. Spezielle Bemerkungen
Ein Betrag ging von einem Ehepaar ein, das Ende der 70-er Jahre in der Pfarrkirche getraut wurde und immer noch glücklich verheiratet ist. Ein anderes Ehepaar kaufte Dachziegel ganz unten links, damit man wahrscheinlich den Standort genau eruieren kann. Jemand aus dem Verwandtenkreis von Alt-Kirchmeier Ruedi Widmer liess eine Spende zukommen mit der Bemerkung, die zusätzlichen 5 Franken seien für Ruedi bestimmt, aber ohne Steuerabzug.
Weitere finanzielle Unterstützung - Wanderausstellung
Laut Hans Bucher wird am 15. August allen Pfarreien des Kantons Luzern empfohlen, das Opfer für die Renovation der Wolhuser Pfarrkirche einzuziehen. Übrigens ist auf  www.youtube.com das Geläute der Pfarrkirche St. Andreas zu hören. Ziel ist es, vor den Sommerferien die 100‘000-er Marke klar zu übertreffen. Spenden kann man auf das PC Konto: 60-270626-5. Alle Beiträge sind bei der persönlichen Steuererklärung abzugsberechtigt. Die von Willi Wey konzipierte Ausstellung ist gegenwärtig im Gemeindehaus zu sehen, anschliessend im Andreasheim und am Eingang der Spitalkapelle. Aktuelle Fotos der Renovationsarbeiten, geschossen von Willi, sind im Schaufenster der Gebrüder Theiler, Ofen- und Cheminéebau, Plattenbeläge  an der Menznauerstrasse 5 zu betrachten.
Ihre Spendenmöglichkeiten
Barspenden jeglicher Grösse
Kauf von Dachflächen (neue Dachziegel)  Preis pro m2 Fr. 125.00
Gönnerbeitrag an Erneuerung der Kirchenfenster ab Fr. 1‘000.00
Andreasspende ab Fr. 3‘000.00
Spendenkonto: siehe unter Kirchgemeinde Informationen

               


 

Kirchgemeindeversammlung vom 22. April 2013

 

Kirchensanierung zieht Organisation nach sich
Die Kirchgemeinde-Versammlung am Montag stand ganz im Zeichen der Kirchensanierung. Die Arbeiten haben bereits begonnen und der Kirchenrat präsentierte die angepasste Gottesdienstordnung für den Sommer. Auch im Seelsorgeteam gibt es Änderungen. 56 Personen, davon 53 Stimmberechtigte, trafen sich am Montagabend zur Frühlings-Versammlung der katholischen Kirchgemeinde Wolhusen im Andreasheim. «Die Zeit läuft unglaublich schnell», leitete Präsident Philipp Steffen den Jahresrückblick ein. Erst vor einem Jahr zeigte ein Gutachten, dass die Pfarrkirche St. Andreas zu sanieren sei. Nun wurde bereits mit den Arbeiten begonnen. Daneben konnte im Jahr 2012 das Projekt Neuarchivierung abgeschlossen werden, wodurch das Kirchenarchiv nun als Vorbild für andere Kirchgemeinden dient. Ein Höhepunkt war die Firmung mit dem Besuch von Bischof Felix Gmür, zumal es der erste Besuch eines Bischofs in Wolhusen seit rund 20 Jahren war.
Erfreuliche Rechnung

Die Verwaltungsrechnung schliesst erfreulich und relativ unerwartet mit einem Ertragsüberschuss ab», sagte Kirchmeier Rolf Schürmann. Dem Gesamtertrag von 1721770 Franken steht ein Aufwand von rund 1593420 Franken gegenüber, was zum Ertragsüberschuss von rund 128 350 Franken führt. Ein grosser Posten bei der Abweichung zum Budget seien vor allem die Steuern. Einige wichtige Zahlen beim Erstellen des Voranschlages seien nicht oder zu wenig bekannt, erklärte der Kirchmeier.
Die Versammlung stimmte der Rechnung einstimmig zu. Ebenfalls wurde der Antrag des Kirchenrates, den Ertragsüberschuss als Einlage in das Eigenkapital zu verwenden, einstimmig angenommen. Mit Blick auf die Kosten der Kirchensanierung mache es Sinn, das Eigenkapital zu erhöhen, erklärte Präsident Philipp Steffen.
Die Kirchensanierung
Nach der positiven Abstimmung über die Sanierung der Pfarrkirche im letzten November und intensiven Vorbereitungen durch das Architektenteam von Gabriel Wey war am 8. April der Beginn der Arbeiten. «Zahlreiche Arbeiten konnten an Wolhuser Unternehmen vergeben werden», freute sich der Präsident Philipp Steffen. Zurzeit werde die Kanalisation um die Kirche saniert. Danach folge die Einrüstung der Kirche.Die Bausumme beläuft sich auf rund 1,76 Millionen Franken. Mit der Spendenaktion sollen 200 000 Franken gesammelt werden. «Wir bedanken uns herzlich für bereits getätigte Spenden und rufen die gesamte Bevölkerung dazu auf, mit der Aktion etwas zum Erhalt der Kirche beizutragen», sagte der Präsident. Ebenfalls lobte er die Projektgruppe, die die Spendenaktion mit den speziellen und ideenreichen Aktionen geplant hat.
Gottesdienst in Spitalkapelle
Die Sanierung löste nicht nur Sparaktionen aus, sondern führt auch zu Änderungen der Gottesdienste. Vom 3. Juni bis 20. September kann die Pfarrkirche wegen der Innenraumkonservierung nicht genutzt werden. Pfarreigottesdienste finden während dieser Zeit in der Kapelle des Spitals statt; samstags um 19 Uhr und sonntags um 10.30 Uhr. «Wir freuen uns, dass dieser Lösung auch von Seiten der Spitalverwaltung und der Spitalseelsorge grosses Wohlwollen entgegenkam», sagte Gemeindeleiter Thomas Portmann. Die gute Erreichbarkeit der Kapelle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln habe ebenfalls für die Spitalkapelle gesprochen. Dennoch sei sie nicht so zentral wie die Pfarrkirche. «Falls ein Fahrdienst gewünscht ist, darf man sich sehr gerne im Pfarramt melden», sagte Thomas Portmann. Für Abschiedsgottesdienste reicht die Kapazität in der Spitalkapelle nicht aus. Dafür steht der grosse Saal im Josefshaus zur Verfügung, der entsprechend eingerichtet wird.
Wechel im Seelsorgeteam
Eine weitere Änderung, die im Sommer eintrifft, ist der Wechsel im Seelsorgeteam. Thomas Portmann, der bisher gemeinsam mit Erika Trüssel die Leitung der katholischen Pfarrgemeinde innehatte, verlässt Wolhusen im Juli und geht im Rahmen seines Nachdiplomstudiums in eine andere Gemeinde. Zur Unterstützung von Erika Trüssel wird eine neue Seelsorgerin eingesetzt. Der Kirchenratspräsident Philipp Steffen wünschte Thomas Portmann für die verbleibende Zeit in Wolhusen und bei seiner neuen Arbeit alles Gute.
Zum Schluss der Versammlung bedankte sich der Präsident bei allen, die sich in irgendeiner Form für die katholische Kirche in Wolhusen engagieren.

Erster Schritt der Kirchenrenovation: Die Kanalisation wird saniert.
Achtung Baustelle: Seit 8. April läuft die Kirchenrenovation.

Text und Bild Irene Reis Entlebucher Anzeiger


 

Vorbericht Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 22. April 2013

 

Verwaltungsrechnung 2012 schliesst positiv ab  

Wolhusen: Versammlung der katholischen Kirchgemeinde vom Montag, 22. April  

An der im Andreasheim stattfindenden Versammlung darf Kirchmeier Rolf Schürmann ein gutes Resultat vorweisen. Statt eines Defizites von Fr. 30‘375 erwirtschaftete man einen Überschuss von Fr. 128‘351.  

 Folgende Traktanden werden zur Sprache kommen: Genehmigung der Verwaltungsrechnung 2012, Verwendung des Ertragsüberschusses der Laufenden Rechnung, Informationen über die Sanierung der Pfarrkirche, Infos über die Pfarrei und Seelsorge sowie Anträge, Verschiedenes und Wünsche.  

Positiver Abschluss  

Gemäss Kirchmeier Rolf Schürmann führten Sondersteuern und Nachträge aus früheren Jahren und ein Neuabschluss eines abgelaufenen Darlehens zu günstigeren Konditionen (weniger Passivzinsen) sowie ein tieferer Betrag beim Sachaufwand zu diesem positiven Ergebnis. Dank den regelmässigen Abschlagszahlungen des Steueramtes Wolhusen weise der Finanzhaushalt eine insgesamt gute Liquidität aus. Die Rechnungsprüfungskommission, bestehend aus Silvan Brügger (Präsident), Luzia Furrer-Blum und Rita Bigler-Kathriner empfiehlt, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. Auch der Kirchenrat unter dem Präsidium von Philipp Steffen stellt den Antrag, die Laufende Rechnung, die Investitionsrechnung sowie die Bestandesrechnung zu genehmigen und den Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung als Einlage in das Eigenkapital zu verwenden.  

Sanierung der Pfarrkirche  

An der Kirchgemeindeversammlung im November 2012 beschlossen die Anwesenden fast  einstimmig die Renovation der Pfarrkirche St. Andreas. Die Totalkosten belaufen sich auf Fr. 1‘764‘000,  die Aussenrenovation auf Fr. 1‘536’00 und die Innenraumkonservierung auf Fr. 228‘000. Mittels einer Spendenaktion, die nächstens im EA erläutert wird, möchte man mindestens 200‘000 Franken für die Innenraumkonservierung aufbringen. Ein Flyer wird allen Pfarreiangehörigen in den nächsten Tagen zugestellt. Geplant sind u.a. diverse Aktionen wie der Quadratmeterkauf von Dachziegeln, Gönnerbeiträge an die Kirchenfenster, Barspenden jeglicher Grösse sowie die Andreasspende.  

  

Gottesdienstordnung während der Sommerzeit

Von Montag, 3. Juni bis Freitag, 20. September bleibt die Pfarrkirche geschlossen.

 Während dieser Zeit finden die Gottesdienste in der Spitalkapelle statt, an Samstagen um 19.00 Uhr (keine Gottesdienste während der Sommerferien) und an Sonn- und Feiertagen um 10.30 Uhr (also eine Stunde später als gewöhnlich). Für Abschiedsgottesdienste steht der grosse Saal  im Josefshaus am Dienstag, Donnerstag und Samstag zur Verfügung.

 Weitere Informationen werden laufend unter der Rubrik  „Kirchliche Nachrichten“ im EA publiziert.