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Berichte

 

Danken ist Beten

1. Oktober 2017

Steinhuserberg: Farbenfrohes Erntedankfest

Gabentisch gestaltet von Bäuerinnen St'berg

 

 Mit einem stimmungsvollen Gottesdienst wurde letzten Sonntag in der Kirche Steinhuserberg das Erntedankfest gebührend gefeiert. Für eine gelungene musikalische Gestaltung sorgte der Jodlerklub Bärgglöggli begleitet von Salome Hänggi an der Harfe. 

Laut Seelsorgerin Doris Zemp soll das Erntedankfest «Danken» vermehrt ins Zentrum stellen. Passend dazu versuchte man mit dem Thema «Danken ist Beten» eine gedankliche Brücke zwischen Dankbarkeit und Gott zu schlagen. Den zahlreich erschienenen Besuchern sollte dieser Leitgedanke durch einen reichhaltigen Gabentisch mit frischem Brot und kunterbuntem Gemüse visuell näher gebracht werden.   Symbolischer Dank Eindrücklich waren die Gedanken zu einigen Gegenständen, die in irgendeiner Weise symbolischen Dank repräsentieren. So könne man beispielsweise ein Nastuch als Symbol für vergossene Tränen und die darauffolgenden wohltuenden Umarmungen einer tröstenden Person sehen. Des Weiteren sei eine Uhr ein Zeichen für Dankbarkeit bezüglich unserer Lebenszeit und mit einem einfachen Schokoladenherz könne man die grosse Zuneigung von Menschen, die uns mögen, assoziieren.

Harmonischer Jodelgesang und himmlische Harfenklänge Den gesamten Gottesdienst hindurch wurde die Zuhörerschaft vom einheimischen Jodlerklub Bärgglöggli und der Harfenspielerin Salome Hänggi musikalisch begleitet. Den Protagonisten gelang dabei ein vorzüglicher Auftritt, was mit grossem Beifall seitens des Publikums honoriert wurde. Gerade die Kombination von traditionellem Jodelgesang und sanften Harfenklängen kam bei den Besuchern besonders gut an.

Anschliessendes Apéro Nach dem Erntedank Gottesdienst hatten die Anwesenden die Möglichkeit bei einem Glas Wein oder Most in einer gemütlichen Atmosphäre zu diskutieren und sich über die aktuellen Ereignisse auszutauschen. Für den kleinen Hunger wurde zudem frisches Brot in Häppchenform verteilt.  

 Der Jodlerklub Bärgglöggli begleitet von Harfenspielerin Salome Hänggi

 Der Jodlerklub Bärgglöggli in Aktion

 

Bild und Text:  Benjamin Steffen


Minifest 2017 in Luzern

10. September 2017

8‘000 Ministrantinnen und Ministranten… und wir waren dabei!

Wir danken allen 8000 Ministrantinnen und Ministranten und ihren Begleitpersonen; allen ehrenamtlichen STAFF's; allen mit einem Angebot am Minifest vertretenen Organisationen, Vereinen, Gruppierungen und Privatpersonen; allen privaten Spenderinnen und Spendern; allen Pfarreien, die ein Kirchenopfer fürs #Minifest17 aufgenommen haben; allen Sponsoren und Gönnern und allen stillen Helferinnen und Helfer, die das Minifest in irgendeiner Form unterstützten - ohne euch alle, wäre ein solch rüüdig schönes Minifest nicht möglich gewesen!

Aus unserer Pfarrei: Besonderen Dank an Gabriel Bühler und und den Oberministranten.

 


 

Vergnügter Auftakt ins Pfingstlager

3. Juni 2017 

 

 

 

 Gross war die Aufregung vor allem bei den Jüngsten der JUBLA vor der Kirche Sankt Andreas am Pfingstsamstagmorgen. In einer schlichten Feier wurden 9 Mädchen und 11 Knaben in die JUBLA aufgenommen. Leider konnten nicht alle anwesend sein.

Musikalisch begrüsst wurde die Schar mit ihren Eltern von Beni Küng und Noëlle Egli, die mit ihren Rhythmen Pepp und Stimmung vermittelten. Etwas Spezielles hatte man sich für die diesjährige Aufnahme vorgenommen. Die Kleinsten wurden im Mittelgang von den Anwesenden buchstäblich in einer Gasse nach vorne getragen, die Mutigen sogar nach vorne katapultiert.

 Doris Zemp begrüsste alle zu dieser Feier, die unter dem Motto stand „Wir knüpfen ein Netz“. Präses Beat Vogel betonte, in der Gemeinschaft der JUBLA seien alle verbunden wie in einem Netz. Symbolisch knüpften die Leiterinnen und Leiter vor dem Altar aus einem Wollknäuel ein buntes Netz. Ein Netz knüpfen könne man, wenn man einander Zeit schenkt, die Natur erlebt, für einander da ist, wenn es schlecht geht oder durch gegenseitiges Vertrauen, so die Leiterinnen und Leiter. In der Folge erzählte Beat Vogel die Parabel der Spinne Mirabelle, die ein Netz spinnt, es sich gut gehen lässt und dann den eigenen Faden, an dem sie hängt, abbeisst. „Viele Menschen geben uns Halt, auch wenn wir das nicht direkt merken“, so Beat Vogel. Bezogen auf das Pfingstfest wünschte Doris Zemp speziell den Jüngsten den guten Geist und dass sie an diesem Weekend ein Netzwerk aufbauen und Kontakte knüpfen können. Raphaela Wicki führte nun die Aufnahme durch, alle äusserten sich vor der Gemeinschaft, wie sie heissen, warum sie der JUBLA beitreten wollen und worauf sie sich speziell freuen. Darauf durften sie ein Papier mit ihrem Namen ans Netz hängen und erhielten ein Geschenk. Die Leiterinnen und Leiter baten bei den Fürbitten um ein unfallfreies Pfingstlager, eine gute Gemeinschaft und um ein echtes Naturerlebnis.

Zum Schluss dankte Präses Beat Vogel für das Vertrauen in die Leiterinnen und Leiter und rühmte deren tolle Arbeit während des Jahres, was die Eltern mit grossem Applaus belohnten. Mit einem Dank an alle Involvierten schloss Doris Zemp die Feier, während Beat Vogel noch eine Kerze entzündete, die während der Pfingsttage brennen wird. Nun hiess es Abschied nehmen, bei einigen fiel es leichter, bei anderen schwerer. Beide Scharen verbrachten die Pfingsttage im Soppenseewald.

Bild und Text: Toni Duss


Auffahrt, dem Himmel so nah‘!  
25. Mai 2017
Am letzten Donnerstag führte die Pfarrei Wolhusen ihre Wallfahrt auf den Steinhuserberg durch. 40 Personen reisten mit dem Zug nach Menznau und dann mit dem vollgepfropften Postauto zur Buechensagi. Martin Wicki begrüsste die sehr gut gelaunte Pilgerschar und bat, die Stille, die Ruhe und den Weitblick zu geniessen und sich von der Schöpfung inspirieren zu lassen. Bei lockeren Gesprächen, immer in anderer Zusammensetzung, genoss man diesen herrlichen Morgen. Beim letzten Wegkreuz empfahl Patrizia Lustenberger einen Moment auf das Herz zu hören, um das Leben zu spüren, und um einen Moment des Rückzugs, um wieder stark zu sein. Da die Marschzeit (6000 Schritte) klar unterboten wurde, ergab sich vor der Kirche Zeit zu lockeren Gesprächen oder zum Geniessen der Aussicht. Gemeindeleiterin ad interim Doris Zemp begrüsste in der gut gefüllten Kirche das Trio “Echo vom Steinhuserberg“ und die Schüler der Primarschule Steinhuserberg mit Katechetin Marianne Ambühl. Mit den Schülern hatte sie vorne beim Altar zwei Wege gebaut, einen grünen Weg vor der Auffahrt und einen gelben danach. Auf dem grünen Weg zeigten die Schüler drei Szenen aus dem Leben von Jesus. Mit dem Spruch „Der gute Geist meines Vaters wird zu euch kommen“ leitete Doris Zemp zum gelben Weg über, zu einem Leben nach der Auffahrt ohne Jesus. Die Schüler äusserten sich, wo sie Jesus heute erleben, z.B. beim Teilen des Brotes im Gottesdienst, in der Natur, im Sternenhimmel usw. und legten Kerzen auf den gelben Weg. Ergreifend war, wie die Schüler das afrikanische Lied „Asante sana Jesu“ (Wir danken dir, Herr Jesu) vortrugen. Zur guten Stimmung trug natürlich auch das Trio „Echo vom Steinhuserberg“ mit Föns Lustenberger, Fredy Wermelinger und dem im Oktober 90 Lenze feiernden Veri Bühler. Am Schlusse dieser wirklich eindrücklichen Feier dankte Doris Zemp den Primarschülern mit Marianne Ambühl, der Organistin Johanna Imbach und dem Trio, das noch zwei Zugaben spielte. Alle Besucher des Gottesdienstes waren anschliessend in der Turnhalle der Hochschule zu Älplermagronen, zubereitet von der Pfami-Gruppe, und zu Apfelmus und Kuchen, hergerichtet von den Bäuerinnnen des Steinhuserberges, eingeladen. Die Rückkehr erfolgte individuell.







Bild und Text: Toni Duss

 
Weisser Sonntag 2017
23. April 2017
In der Pfarrkirche Wolhusen durften vergangenen Sonntag 33 Mädchen und Knaben die heilige Erstkommunion in Empfang nehmen.

Die Feierlichkeiten standen ganz unter dem Motto «Wie eine Blume liess ich dich wachsen».
 Monika Krummenacher, Marianne Ambühl, Stefan Leimgruber und Doris Zemp bereiteten die Kinder auf ihren grossen Tag vor.
Begleitet von den Klängen der Feldmusik Wolhusen zogen die Kommunikanten in die feierlich gestaltete Pfarrkirche ein.
Jeder wurde beim Namen gerufen und erneuerte mit eigener Stimme das Taufversprechen, welches die Paten einst für sie abgelegt hatten. Damit dieser besondere Tag für immer in Erinnerung bleibt, bekam jedes Kind ein Kreuz, welches von Emma Schlienger gestaltet wurde.
 Die Musikschule Wolhusen/Werthenstein, Risa Mori an der Orgel und Christoph Roos am E-Piano waren zuständig für die musikalische Gestaltung der Feier. Für die originelle Dekoration der Pfarrkirche zeigten sich 4 Mütter von Erstkommunikanten verantwortlich.


 
 
 
Bild: Willi Wey; Text: Benjamin Steffen   

 

Palmsonntag mit prächtigen Palmbäumen und gehaltvoller Feier

8./9. April 2017

 

 Eine grosse Anzahl Kommunionkinder mit Familienangehörigen und Paten oder Patinnen traf sich am letzten Samstagnachmittag bei Prachtswetter hinter der Sakristei.

Unter der Anleitung von Marianne Ambühl, Monika Krummenacher, Doris Zemp und Beat Imbach verarbeiteten die Kommunionkinder mit den Begleitpersonen Buchs-, Wachholder-, Thuja- und weitere Koniferenzweige zu kunstvollen Palmbäumen und reihten die Stechpalmblätter und Äpfel zu Kränzen. Die Stimmung war zu Beginn geduldig, heiter, ausdauernd und gespannt, die Konzentration nahm natürlich mit zunehmender Dauer etwas ab und wurde mit entsprechender Verpflegung wieder auf Vordermann gebracht.

 

 

Beim Einzug im Familiengottesdienst am Palmsonntag präsentierten die Kommunionkinder mit berechtigtem Stolz 17 Palmbäume. Gemeindeleiterin Doris Zemp segnete die Bäume und Zweige nach der Begrüssung und hiess alle willkommen.

Zentrales Thema der Feier war der triumphale Einzug von Jesus auf einem Esel in Jerusalem und der Unterschied zwischen einem sogenannt richtigen König und Jesus. Die beiden Katechetinnen Marianne Ambühl und Monika Krummenacher präsentieren zuerst die Attribute, die man einem sogenannt richtigen König zuschreibt wie Ross, Thron, Krone und Szepter. Jesus begnügte sich mit einem Esel, brauchte keine Krone, keine prächtigen Kleider, sondern teilte das Brot mit den Menschen und wendete keine Gewalt an.

Das Opfer wurde für das Guatemala Projekt eingezogen.

Musikalisch bereichert wurde die gehaltvolle und auf die Kinder abgestimmte Feier von einem Streicherensemble der Musikschule Wolhusen unter der Leitung von Maria Korndörfer und der Organistin Risa Mori.

 Zum Schluss dankte Doris Zemp allen Involvierten und machte auf den Brauch aufmerksam, die Palmbäume in den Gärten oder auf den Balkonen bis Pfingsten stehen zu lassen

Bild und Text: Toni Duss


«Worzle schlo, i d’ Höchi go!» 
Feierliches Firmfest in der Pfarrkirche

Am Samstag, 1. April 2017 durften 41 Jugendliche die Firmung in Empfang nehmen. Firmspender war dieses Jahr Domherr und Regens Thomas Ruckstuhl.

Es sei also kein Aprilscherz gewesen, dass er dieses Jahr die Ehre hat, den Wolhuser Firmlingen das Firmsakrament zu spenden. Mit dieser humoristischen Einlage begann Thomas Ruckstuhl seine Predigt und brachte so das Publikum ein erstes Mal zum Lachen. Überhaupt trumpfte der Domherr und Regens mit seiner lockeren Art und bildlichen Sprache auf. Die gut besuchte und stimmungsvolle Feier wurde musikalisch begleitet von einem Projektchor unter der Leitung von Heini Iten, sowie Walter Amrein an der Orgel und Markus Wüthrich am E-Piano.
Zeit die Flügel auszuspannen
Die Feierlichkeiten standen unter dem Motto «Worzle schlo, i d’Höchi go». Passend dazu lieferte Ruckstuhl eine Metapher, mit welcher er das menschliche Leben mit einem Baum verglich. So könne man die Wurzeln eines Baumes mit einem sicheren Halt vergleichen, den Stamm als Zeichen von Gottes starker Liebe sehen und sich die Äste als Wünsche vorstellen, die gegen den Himmel wachsen. Ein weiterer treffender Vergleich aus der Pflanzenwelt war derjenige mit einem Senfkorn. Wie auch das kleine Senfkorn wachsen die Firmlinge aus etwas Kleinem zu etwas Grossem und Mächtigem heran. Ihre Eltern leisten in diesem Prozess einen wichtigen Beitrag. «Solange die Kinder klein sind, geben Sie ihnen Wurzeln, wenn sie älter werden, dann geben Sie ihnen Flügel», gab Ruckstuhl zur Kenntnis. Nachdem man als Eltern den Kindern ein Nest bereitet hat, sei es nun wichtig, den Jugendlichen mehr Freiheiten zu gewähren, die sie zum Beispiel in der Ausübung ihrer Lehrstelle benötigen. Mit der Firmung bekämen die Firmlinge ihre Flügel und der Glauben werde sie als innere Kraft tragen.
Firmung als Aufgabe  
In einer wunderbaren Atmosphäre, umrahmt von den Klängen des Projektchors, durfte ein Firmling nach dem anderen, in Begleitung des Firmpaten, das Sakrament der Firmung in Empfang nehmen. Laut Ruckstuhl solle man die Firmung einerseits als Geschenk vom heiligen Geist und gleichermassen als Aufgabe sehen. So trage man nun immer mehr Verantwortung für sich selbst und seine Mitmenschen. Bei der Taufe habe man Wurzeln schlagen können, nun sei es an der Zeit die Flügel aufzuspannen. Mit dieser abschliessenden Bemerkung beendete Ruckstuhl seine eindrückliche Predigt, bevor die Besucher die Feier bei einem gediegenen Apéro im Josefshaus ausklingen liessen.




Bild: Willi Wey; Text: Benjamin Steffen 

Geld gewonnen, Land zerronnen

 Fastenopferprojekt und Fastenessen 2017

25. März 2017

Das letzte Wochenende stand ganz im Zeichen des Fastenopferprojekts «Geld gewonnen, Land zerronnen». In zwei Gottesdiensten wurde auf die Problematik hingewiesen und zudem organisierte die Solidaritätsgruppe – unter Mithilfe einiger Firmlinge - im Josefshaus ein Fastenessen. Man wollte damit ein Zeichen gegen wirtschaftliche Ausbeutung durch Grosskonzerne, die z.T. mitfinanziert werden durch Schweizer Gelder, auf der ganzen Welt und insbesondere in Guatemala, setzen.

Problematisches «Land Grabbing»

Aufgrund des Anspruchs von internationalen Grosskonzernen auf die vielen fruchtbaren Nutzungsflächen in Guatemala, wird es für Kleinbauernfamilien immer schwieriger die eigene Grundversorgung zu gewährleisten. Dutzende Monokulturen von Ölpalmen und riesige Bergwerke zerstören ganze Lebensräume und verschlechtern die Lebensbedingungen der Mayas. «Land Grabbing» oder zu Deutsch «Landraub» nennt sich dieses Phänomen, was zu sozialer Ungerechtigkeit und wirtschaftlicher Ungleichheit führt.

Auf Worte sollen Taten folgen

Um der Maya-Bevölkerung bei der Bewältigung dieser Probleme zu helfen, lancierte das Fastenopfer und seine Partnerorganisationen das Projekt «Geld gewonnen, Land zerronnen». Konkret werden dabei Kleinbauernfamilien bei der Eigenversorgung und der Legalisierung von Nutzungsflächen unterstützt. Zudem versucht man den Mayas bei der Erhaltung ihrer eigenen Kultur zu helfen. Einen Beitrag zu diesem Projekt leistet auch die Pfarrei Wolhusen in Form einer Spendensammlung. Doch nicht nur in finanzieller Hinsicht könne geholfen werden. Laut Erika Trüssel sei es wichtig aktiv zu handeln, um den Handlungsspielraum der Grosskonzerne einzugrenzen. So sei in dutzenden Produkten Palmöl enthalten, welches u.a. in Guatemala produziert wurde. Beim Kauf von Artikeln wie z.B. Tiefkühlpizzas und Gesichts-Crèmen wäre es deshalb sinnvoll auf die Inhaltsstoffe zu achten.

Gelungenes Fastenessen

Nachdem am Samstag bereits der Rosenverkauf durch Firmlinge erfolgreich über die Bühne gegangen war, durfte man auch auf ein erfolgreiches Fastenessen zurückschauen. Geschmückt in den Nationalfarben Guatemalas präsentierte sich der grosse Saal im Josefshaus den vielen Besuchern. Einige interessante Informationstafeln über das Land Guatemala, die Maya-Bevölkerung und die Problematik des «Land-Grabbing» gaben den Leuten einen Überblick über die Thematik des Fastenopferprojekts. Das Fastenessen bot den zahlreich erschienen Anwesenden die Möglichkeit miteinander in einer gemütlichen Atmosphäre zu diskutieren und sich dabei drei frisch zubereitete Suppen zu genehmigen. Dem Koch Werner Wicki und seinem Helfer ein grosses Dankeschön! Zusätzlich konnten sich die jüngeren Besucher beim Kinderlotto oder im Spielecken vergnügen und die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, einen themengerechten Film zu schauen. Der gesammelte Geldbetrag wird vollumfänglich dem Projekt «Geld gewonnen, Land zerronnen» zugutekommen.  

«Ein Mitglied der Solidaritätsgruppe und zwei Firmlinge beim Suppe Ausschenken.»

Bild und Text: Benjamin Steffen 

 

 


Fruchtbares Land, aber wenig Nahrung

Pfarrei unterstützt Fastenopferprojekt Guatemala

25. März 2017

Hunger, Armut und Diskriminierung. Die Maya-Bevölkerung in Guatemala lebt unter widrigsten Bedingungen und wird zunehmend von multinationalen Grosskonzernen verdrängt. Hilfe leistet ein Fastenopferprojekt, bei dem Maya-Familien gezeigt wird, wie sie ihre Selbstversorgung optimieren können.

Ein Land mit vielen Problemen

Guatemala gilt trotz seiner grossen fruchtbaren Nutzungsfläche als eines der am wenigsten entwickelten Länder Zentralamerikas. Hohe Korruption und extreme Armut prägen das Leben der Menschen. Besonders stark betroffen von diesen Problemen ist die Maya-Bevölkerung. Da einige wenige Unternehmen und Private die Agrarflächen zum grössten Teil für sich in Anspruch genommen haben, bleibt den Mayas kaum fruchtbarer Boden für die eigene Nutzung. Zahlreiche Bergbauprojekte und dutzende Monokulturen von Ölpalmen haben einen schädlichen Einfluss auf ihre naheliegende Umwelt und verschlechtern somit die Lebensbedingungen. Zudem erschweren langanhaltende Trockenheitsphasen sowie wiederkehrende Naturkatastrophen eine stabile Produktion von Nahrungsmitteln.

Hilfe zur Selbsthilfe

Aus diesen Gründen zielt das diesjährige Fastenopferprojekt darauf ab, die Maya-Bevölkerung in verschiedenen Bereichen ihres Lebens zu unterstützen. Ein konkretes Ziel ist es, dass sich weit über 100 Maya-Familien durch effiziente landwirtschaftliche Methoden selbst ernähren können. Durch eine verbesserte Waldwirtschaft und Obstbäume soll zudem die Möglichkeit bestehen, ein kleines Zusatzeinkommen zu erzielen. Ausserdem ist man bestrebt, in Zusammenarbeit mit Laienjuristen, die Bauernfamilien bei der Legalisierung ihres Landbesitzes zu unterstützen und allgemein die kulturelle Identität der Mayas zu erhalten.

Vorstellung Fastenopferprojekt

 In den Gottesdiensten vom 25./26. März stellen wir Ihnen das Projekt vor. Ab 10.30 Uhr, direkt nach dem Gottesdienst, sind Sie, Kinder, Jugendliche und Erwachsene,  herzlich eingeladen zu einem leckeren Fastensuppenessen im Josefshaus. Spielprogramm, Kinderspielecke und Film im Bluepoint umrahmen unser Zusammensein.


Firmreise nach Rom vom 19.02.2017 - 24.02.2017

Gesamte Reisegruppe 2017

 

Bereits zum 21. Mal führte ex Gardist Benno Limacher die diesjährigen Firmlinge nach Rom.

 Am Sonntagabend bestiegen 37 Jugendliche den Reisecar der Valentin Imbach AG. Alle waren voller Vorfreude und grossen Erwartungen an die Reise nach Rom. So war dann auch die Stimmung bis nach Mailand auf dem Höhepunkt.

 Am Dienstag stand die Besichtigung der Engelsburg,

Der Besuch am Montagmorgen in Assisi enthielt viele spannende und eindrückliche Informationen über Franz von Assisi. Nach einer Stadtführung und der Stärkung in einer schönen Pizzeria ging die Fahrt weiter Richtung Rom.

 Am Abend lud Benno Limacher zu einer "Notte Romana" - Rom bei Nacht, ein. Nach dem wohl längsten Tag dieser kommenden Woche, fielen alle müde in ihre Betten.

des Petersplatz inkl. Petersdom und der Besuch bei der Schweizergarde inkl. Waffenkammer auf dem Programm.

 Die Papstaudienz am Mittwochmorgen machte grossen Eindruck. Zur Freude der Firmlinge wurde die Gruppe aus Wolhusen persönlich begrüsst. Anschliessend blieb ein wenig Zeit um Souvenirs zu kaufen und Karten zu schreiben. Am Nachmittag pilotierte uns Jerry Emmenegger zuerst zur Basilika San Paolo fiori le mura, danach gab es einen kurzen Abstecher ans Meer. Beeindruckend war auch der Besuch der Katakomben Domitilla etwas ausserhalb von Rom am Donnerstagmorgen. Das Kapitol, Forum Romanum und das Kolosseum erwartet uns nach dem Mittagessen. Die noch aufmerksamen Firmlinge erfuhren von Reiseleiter Benno Limacher die spannende Geschichte der Römer und wie es zu deren Zeit gewesen sein musste. Zum Abschluss gab es nochmals typisch italienische Kost - Pizza, bevor die Heimreise um 22.00 Uhr angetreten wurde.

 

Basilica san Franceso d'Assisi                                                Papst Franziskus

Petersplatz

Engelsburg 

Colosseum            Fontana di Trevi

 Basilica Papale San Paolo                          Romulus und Remus 

Mädchengruppe

Reisegruppe

Altare della Patria

 

   Info: Reiseleitung: Benno Limacher Begleitpersonen: Monika Krummenacher, Patricia Limacher-Lötscher, Markus Felder, Regina Limacher Chauffeur: Jerry Emmenegger

(Text: und Bild: Regina Limacher)


Feierliche Aufnahme neuer MinistrantInnen  

28. Januar 2017

Am vergangenen Samstagabend fand in der Pfarrkirche in einer festlichen Atmosphäre die Aufnahme neuer Minis statt. Nach dem Einzug begrüsste Gemeindeleiterin Doris Zemp die Besucher des Familiengottesdienstes und hiess speziell Josef Scheidegger, Altmeister an der Orgel, und Herbert Renggli, Musiklehrer, mit seinem Trompetenschüler und Maturand Jeremias Brem willkommen. Religionspädagogin Lisbeth Wey betonte, dass heute fünf Mädchen und ein Knabe in den Kreis der Minis aufgenommen werden. Sie seien lebendige Kerzen im Dienste Jesus Christi. Untermalt wurde die Aussage durch das mitreissend gespielte Trompetenstück „Josuah fit the battle of Jericho“. Mit Herzklopfen entzündeten die Minis Kerzen am siebenarmigen Leuchter, der ein heiliges Symbol der Israeliten war. Er brannte mitten im Tempel, nachdem Moses ihn im Auftrag Gottes angefertigte hatte.

 

Nach einem persönlichen Namensaufruf erhielten Julia Gretener, Hanna Müller; Tobias Müller, Yara Müller, Tatjana Nikay und Eliane Wirz das Handbuch “Mini-Power“ mit der Gratulation von Lisbeth Wey und Doris Zemp. Neu als Oberministrantinnen amten Christina Blum, Lena Schaller, Cornelia Stadelmann und Sarah Wirz. Fanfarenklänge untermalten diesen feierlichen Augenblick. Das Opfer wurde symbolhaft für die Minis eingezogen für Zusammenkünfte und eine eventuelle kleine Reise. Nach einem Schlussgebet von zwei Minis dankte Lisbeth Wey dem Organisten Josef Scheidegger, den beiden virtuosen Trompetenspielern und den Minis für das Mitmachen. Das Lied „Herr, wir bitten: Komm und segne uns“ ging unter die Haut. Den Abschluss bildete das mit grossem Beifall aufgenommene Trompetenstück “Blazing Brass“. 

Anschliessend lud der Pfarreirat zum Andreasträff ein bei Kaffee, Wein und Mineral.

Text und Bild:Toni Duss 


Mit Feuereifer am Werk  

Januar 2017

 

Wolhusen Im April 2016 wurde das Projekt „Einmal in der Woche“ im Andreasheim vorgestellt.

Im folgenden Monat erfolgte der Startschuss.

An einem Montagnachmittag im Dezember machte ich eine Stippvisite im Andreasheim. Alles war ruhig, Bernadette Lichtsteiner führte ein Kind in einem Buggy spazieren. Es sei ein wenig unruhig gewesen, sie hoffe, es schlafe jetzt dann ein. Im ehemaligen Kindergarten im Untergeschoss rechts wurden Freiwillige in der deutschen Sprache unterrichtet, links hütete man deren Kinder. An den U-förmig ausgerichteten Bänken sassen 18 Flüchtlinge, davon zwei Männer. Um zwei Uhr gings los. Zuerst wurden die Hausaufgaben kontrolliert, ausnahmslos waren sie gelöst worden.

 Judith Gräni und Doris Grüter waren am Unterrichten, Einzelarbeit und Partnerarbeit waren angesagt, es herrschte eine fröhliche, aber dennoch konzentrierte Stimmung. Keine Spur von Larifari-Betrieb, diszipliniert waren diese Leute am Arbeiten, denn um sich im Alltagsleben behaupten zu können, sind Grundbegriffe der deutschen Sprache unerlässlich. Geübt wurden Begriffe wie Wurst, Brot, Ananas, Schokolade, Kartoffel usw und in Partnerarbeit vertieft. Die meisten Lernenden stammen aus Eritrea, einige aus Syrien und Afghanistan. Die Lektion dauert 90 Minuten, als dritte Lehrperson amtet noch Remo Erni. In der nächsten Unterrichtseinheit wurde an den Artikeln für die Nomen gefeilt, aus „der Fleisch“ wurde dann korrekt „das Fleisch“. Mittels Partnerarbeit wurde ausgetauscht, was man soeben gekauft hat, z.B. Ich habe drei Kilo Äpfel gekauft, ich habe zwei Kiwis gekauft usw.

In Nebenraum tummelten sich die noch nicht schulpflichtigen Kinder. Sie spielten mit Lego oder Puppen, versuchten sich im Mühle- und anderen Brettspielen oder zeichneten und malten. Interessant, die Aufsichtspersonen verständigten sich mit den Kleinen auf Hochdeutsch. Einzelne Kinder gehen nicht gerne von der Mutter weg, man macht mit ihnen einen kleinen Spaziergang mit dem Buggy oder bringt sie dann in den Unterrichtsraum zu ihren Müttern. Gesucht werden noch Freiwillige für den Hütedienst, es sind rund ein Dutzend Personen eingetragen. Start ist am 9. Januar. Hauptverantwortlich dafür ist Isabelle Wullschleger. Plätze wären noch frei am 30. Januar, 6. Februar und 6. März. Für den Sprachkurs am Samstagvormittag werden ebenfalls noch Lehrpersonen gesucht. Interessierte können sich bei Bernadette Lichtsteiner, der Verantwortlichen für das Projekt, melden (Tel. 041 490 27 82 oder Mail: blichtsteiner@vtxmail.ch. „Wir sind mit den Erfahrungen zufrieden, es braucht aber Toleranz und Geduld, man darf die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen. Die Asylsuchenden sind sehr dankbar für das Angebot und die Begegnungen. Sie warten jeweils mit Freude auf den Montag“, so Bernadette Lichtsteiner.

Text und Bild:Toni Duss 


Gut besuchtes Patroziniumsfest
30. November 2016 
Am letzten Mittwoch, 30. November, feierte die Pfarrgemeinde den Heiligen Andreas mit einem Gottesdienst. Während die Beginners Band unter der Leitung von Lukas Erni spielte, zogen die Gemeindeleiterin Doris Zemp und der priesterliche Mitarbeiter Stefan Leimgruber mit den 5. Klassen Rainheim und der 5./6. Klasse des Schulhauses Marktes in die Kirche ein. „Der heilige Andreas ist  auf dem Bild beim linken Seitenaltar abgebildet, wir vernehmen heute, wie er gelebt hat und wie er am Andreaskreuz gestorben ist“, so Doris Zemp. Im Evangelium las die Katechetin Margrit Schumacher vor, wie Jesus am See Genesareth zwei Fischer angesprochen habe mit den Worten:“ Ihr sollt meine Jünger sein“. Petrus und Andreas, zwei Brüder, folgten ihm. Kurze Zeit später habe er noch zwei weitere Brüder, Johannes und Jakobus, mit den gleichen Worten angesprochen. Am Schluss seien es 12 Jünger gewesen. Sie warf die Frage auf, was passieren würde, wenn Jesus uns rufen würde, was wir machen würden. Die Schüler äusserten sich, wie sie Jesus nachfolgen könnten und dekorierten das ausgeworfene Netz mit selbst gemalten Fischen. „Mutig sein und einstehen für andere, wir können einander helfen, auf der Strasse Leute grüssen, die ich nicht kenne, usw.“. Bei den Fürbitten meinte eine Schülerin, man brauche Regeln, damit man miteinander leben könne. Die Beginnersband, die noch nicht so lange zusammenspielt, gestaltete mit verschiedenen Stücken die Feier mit. Zum Schluss dankte Doris Zemp fürs Dasein und Mitfeiern zu Ehren des heiligen Andreas, der Beginners Band, bei denen einige eine Doppelfunktion inne hatten, Josef Scheidegger an der Orgel und allen Minis und dem Sakristan. Zur Feier des Tages lud sie alle ein ins Josefshaus zu einem Apéro. „Mer send useklatschet worde,“ meinte ganz zum Schluss freudestrahlend ein Mädchen aus der Band. Im Josefshaus ergab sich Gelegenheit, miteinander zu plaudern. Noch eine Wetterregel „ Hält Sankt Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück.“ Übrigens, die Wolhuser müssen sich nicht verstecken, der Heilige Andreas ist der Schutzpatron von Russland, Griechenland, Schottland und Spanien.

 

 
 
 

Text und Bild:Toni Duss 

 

Heimelige Stimmung in den Erntedankgottediensten  

24./25. September 2016

  Die beiden von Lisbeth Wey gehaltenen Erntedankgottesdienste am Samstagabend und Sonntagvormittag in der von den Bäuerinnen und Gisela Bühler mit viel Liebe geschmückten Pfarrkirche St. Andreas waren sehr gut besucht. Unglaublich, was da alles auf unseren Feldern und in den Gärten wächst!  

 
 

Den Familiengottesdienst bereicherten die ersten Klassen der Katechetinnen Marianne Ambühl und Monika Krummenacher, mitgestaltet wurde er von der Musikschule Wolhusen mit u.a. Akkordeon, Schwyzerörgeli, Klarinette und Hackbrett unter der Leitung von Thomas Lehmann. Der von Esther Roos dirigierte Jodlerklub Heimelig war am Sonntag zu Gast. Ihre sechs Vorträge wie „De Ellegg-Jutz“, „De Sommertag“, „Mi Heimat“, „Häb Vertroue“, „Alpenacht“ und „De Steihuserbärg-Jodel“ zauberten eben eine „heimelige“ Stimmung herbei und gipfelten in der mit Schmunzeln aufgenommenen Zugabe „I be zom Vater gange“. Dazwischen spielte die Organistin Risa Mori „Luegid von Bärg ond Tal“. Die Feier stand unter dem Motto „Wachsen-Ernten- Danken“. Lisbeth Wey dankte für die reiche Ernte, die Natur und auch für die Menschen, die uns gerne haben. Säen und ernten könne man nicht nur auf dem Feld, sondern auch in den Industriebetrieben, im Büro und in den Schulen. Näher ging sie auf eine Anekdote des russischen Dichters Leo Tolstoi (1828-1910) ein, in der ein alter Mann unter den ungläubigen Blicken der anderen Leute Apfelkerne säte. Sie meinten, er könne doch nie Äpfel ernten, er sei dann schon tot. Weise erwiderte der alte Mann, er wisse das schon, aber wenn nach vielen Jahren andere die Äpfel von diesen Bäumen ernteten, würden sie dankbar sein. Marianne Ambühl, Rosa Müller, Edith Planzer und Martin Dissler amtierten als Lektorinnen bzw. Lektor. In ihrem Schlussworte dankte Lisbeth Wey allen, die zum guten Gelingen des Gottesdienstes beigetragen hatten und lud die Besucher ein, etwas von der reichen Ernte nach Hause zu nehmen.

 

 

Text und Bild:Toni Duss 


Ausflug des Frohen Alters

Von Mönchen, Störchen und einem Affen     

Donnerstag, 1. September 2016

 Am letzten Donnerstagnachmittag besuchten 41 Interessierte, davon nur sechs Männer, das Kloster Sankt Urban und die Storchensiedlung Altreu. Regina Hafner und Pia Koch hatten den Nachmittag ausgezeichnet organisiert.  

Mit stoischer Ruhe pilotierte Jerry Emmenegger den Bus Richtung Luzerner Hinterland, während die Seelsorgerin Erika Trüssel schon ab Altbüron interessante Fakten zum Klosterorden der Zisterzienser vermittelte. Da die Benediktiner mehr und mehr von der monastischen Lebensweise abwichen, wurde im französischen Cîteaux ein neues Kloster gegründet. Die Blütezeit von Cîteaux begann mit dem Eintritt Bernards von Clairveaux, deshalb wurden die Zisterzienser mancherorts auch Bernhardiner genannt. Getreu der alten Benediktinerregel „Ora et labora“ gab es im neuen Orden die Gruppe der Chormönche und die der Laienbrüder. Die ersteren waren für den Gottesdienst und das Stundengebet verantwortlich, die anderen für die Handarbeit, da man auf einen Zehnten verzichtete und in St. Urban u.a. eine Ziegelei betrieb. Auch auf der Burg in Wolhusen-Wiggern fanden sich Backsteine aus der Manufaktur von St. Urban.  

Akribisch vorbereitete Führung  

Erika Trüssel stellte zuerst die mächtige Doppelturmfassade vor, die eigentlich dem im Mittelalter gelebten Turmverbot der Zisterzienster widersprach. Abt Malachias Glutz, ein Spross des Solothurner Patriziergeschlechtes, liess die Kirche zwischen 1711 und 1715 vom Vorarlberger Baumeister Franz Beer errichten und verewigte sich überall dank seines Wappens. Der weisse Innenraum ohne Deckenmalerei und die Orgel beindruckten speziell. Sie wies auch auf die Uhr an der Decke hin, die vom Wolhuser Paul Zihlmann vergoldet worden war. Besondere Aufmerksamkeit erregte das Chorgestühl und dessen Geschichte. Das Gestühl wurde nach Schottland verhökert, weil der Kanton Luzern als Verlierer des Sonderbundskrieges Geld brauchte. Dr. Josef Zemp, in Wolhusen geboren und später u.a. Vizedirektor des Landesmuseums und Professor an den Unis Fribourg und Zürich sowie an der ETH , der sich auch um die Restaurierung der Wolhuser Totenkapelle verdient gemacht hatte, unterzeichnete 1911 in Perth den Vertrag für die Rückführung nach St. Urban. Er soll sich im dortigen Schloss nach ausgiebiger Feier ins falsche Bett gelegt haben, das letztmals von Königin Viktoria benützt worden sei.  

Interessante Führung im Info-Zentrum  

Nach einer kurzweiligen Fahrt gelangte die Reiseschar via Aarwangen und Solothurn nach Altreu. Im Infozentrum Witi brachte Führer Sepp Grimm den engagiert mitgehenden Pensionierten alles Wichtige über den Storch bei. In Altreu habe es dieses Jahr 42 Brutpaare gegeben, aber weniger Junge wegen des lausigen Maiwetters. Anhand eines Modells zeigte er die Physiognomie eines Storches. „Ein Storchennest kann bis zu einer Tonne wiegen. Da die Störche Segelflieger sind, können sie die sehr gute Thermik des Juras nützen“, so Grimm. Alle Störche seien gegenwärtig aber ausgeflogen, die jungen auf dem Weg nach Süden, die alten würden erst um 20 Uhr wieder in die Nester zurückkehren. Junge Störche kommen erst wieder zurück in den Norden, wenn sie geschlechtsreif sind. Die einzigen Feinde des Storchs sind Menschen. Zuletzt erwähnte er noch Max Bloesch, Biologie- und Turnlehrer, der die Störche über Jahrzehnte hinweg in Altreu angesiedelt hatte. Wenig später wartete ein schmackhaftes Zvieri auf die hungrige Schar im Gasthof „Zum grüene Aff“. Der ungewöhnliche Name soll auf einen Vagabunden zurückgehen, der mit einem Affen im Schlepptau in der Wirtschaft speiste, die Zeche aber nicht bezahlen konnte. Er überliess dem Wirt seinen Begleiter. Die Leute seien von weither gekommen, um das Tier anzuschauen. Das Wirthausschild aus Kupfer soll sich im Laufe der Zeit dann grün gefärbt haben. Nun, se non è vero, è ben trovato! Via Biberist, Koppigen, Häusernmoos kehrte die doch ein wenig geschaffte Gruppe nach Wolhusen in die heimatlichen Gefilde zurück.

 

 

 

Text und Bild:Toni Duss 

 


Jubla-Lager 2016:

12 Tage = 1‘036‘800 geschenkte Sekunden  

10.07.2016

Emsiges Treiben herrschte am vergangenen Sonntagmorgen vor der Kirche St. Andreas. Besorgte Eltern gaben noch gutgemeinte Ratschläge, bei Lagerneulingen klopfte das Herz, Routiniers liessen sich aber cool nichts anmerken. 

Schon der Einzug war grossartig, die Buben ganz in Weiss bei Mafiamusik, die Mädchen farbenfroh gekleidet nach Gruppen, die Musik fröhlicher. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Doris Zemp, Präses des Blaurings und Beat Vogel, Präses der Jungwacht sowie von den Leiterinnen und Leitern.

Die beiden Gruppen stellten gekonnt ihre Mottos vor, „Tempus Maximus-Es Johr em Schnöudorchlouf“ bei den Mädchen und „Mafia“ bei den Jungs.

Beat Vogel las einen Ausschnitt aus dem Matthäusevangelium von der wundersamen Brotvermehrung vor, allerdings in abgeänderter Form. Es ging um Zeit, die die Leute nicht haben. Einer hatte nur noch fünf Termine frei und zwei Viertelstunden. Dann liess Jesus die kostbare Zeit durch seine Jünger austeilen. Die wenige Zeit reichte für alle. Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit dem, was übrig war an Zeit. Doris Zemp dankte den Leiterinnen und Leitern für die Zeit, die sie den Mädchen und Buben schenken, nämlich genau 1‘036‘800 Sekunden in diesen zwölf Tagen. „ Mit der Zeit, die ihr einander schenkt, wächst die Gemeinschaft“, so die Gemeindeleiterin. Schmunzeln verbreiteten die Fürbitten der Lagerteilnehmer. „Zeit, wenn du sie hast, wird sie dir gegeben, wenn du sie nicht hast, wird sie dir genommen“, so Beat Vogel. Nach dem Gruppenfoto vor dem Hauptportal hatte man Zeit, „sich von den Liebsten zu verabschieden“, (Originalton von Doris Zemp).

Der Blauring verreiste mit dem Car nach Visperterminen und wohnt in einem Lagerhaus. Auf dem Programm stehen kreative und sportliche Tätigkeiten, sie drehen sich um alljährliche Ereignisse wie Sommerferien, Weihnachten, Ostern. Frau will die Zeit vergessen, es gibt keine Uhren. Lagerleiterinnen sind Natalie Dissler und Raphaela Wicki.

Bei der Jungwacht, die in Donat Ems ein Zeltlager betreibt, tragen Jonathan Roos und Elias Schürmann die Verantwortung. Durch Informationen der Jungwächtler will man die Mafia bodigen, weiter baut man einen Lagerturm, macht Wanderungen, eine Schlammschlacht und Geländespiele stehen auf dem Programm. Also, bei beiden Gruppierungen ist „Action“ angesagt. Die Aktivitäten können im Lagerdraht der NLZ und im Entlebucher Anzeiger verfolgt werden.

Text und Bild:Toni Duss 

 


Gelungener Sommerabend trotz Blitz und Donner  

30.06.2016

Wetterhart waren sie, die Frauen des katholischen Frauenbundes. Trotz miserablen Prognosen startete eine ansehnliche Schar am letzten Donnerstagabend mit Autos Richtung Bergrestaurant Gfellen. Wegen eines Gewitters von apokalyptischem Ausmass nahm Frau nicht den Eremitenweg unter die Füsse, sondern liess sich zur Kapelle Brüderen chauffieren.

Jost Bieri empfing die frohe Schar im Inneren der Kapelle mit dem Betläuten, einer mehrere Jahrhunderte alten Tradition. Der Name Brüederen stammt von Eremiten, die im 15. Jahrhundert hier den Wald rodeten, die Kapelle bauten und um 1470 verschwanden. Fachkundig erklärte er den Renaissancealtar, die diversen Statuen wie den Säulitoni (Patron für Tiergesundheit), die ausgehöhlte Madonna, das Buessbänkli und erinnerte an die früheren Bittgänge. Draussen, übrigens wieder bei blauem Himmel, wies er auf die lauernden Gefahren für das Vieh hin wie Wolf und Adler. Ja, man hätte ihm noch stundenlang zuhören können.

Wieder in der Kapelle angekommen eröffnete Seelsorgerin Erika Trüssel die Andacht mit dem Lied „Komm her, freu dich“ und erzählte die Legende von zwei Mönchen, die gemäss einem alten Buch einen Ort am Ende der Welt suchten, wo Himmel und Erde sich berühren und wo Gott sei. Nach unzähligen Entbehrungen und Gefahren seien sie an eine Tür gekommen. Bebenden Herzens sahen sie, wie sich die Türe öffnete und als sie eintraten, standen sie zuhause in ihrer Klosterzelle. Die Seelsorgerin wies darauf hin, dass wir Gott begegnen, wo wir leben und arbeiten. „Wir sind auf der Suche nach Glück, Liebe, Verständnis, nach Gott. In einem Moment der Ruhe spüren wir Gott, wir sind nicht alleine“, so Erika Trüssel.

Nach dem „Maria, breit den Mantel aus“, dem Kanon, „Herr, bleib bei uns, denn es will Abend werden“ und dem Segen verabschiedete man sich schweren Herzens vom liebgewonnenen Ort, machte im Alprestaurant Gfellen eine Pause zum Gedankenaustausch und kam frisch gestärkt an Leib und Seele in Wolhusen an, übrigens bei schönem Wetter.

Text und Bild:Toni Duss 


 

Spielerischer Besinnungs- und Versöhnungsweg für Drittklässler  

17./18.6.2016

Die Drittklässler der Katechetin Rita Widmer waren am Mittwoch, Freitag und Samstag mit einem Elternteil zu Gast in der Pfarrkirche Wolhusen.

Insgesamt waren neun interaktive Posten zu absolvieren mit Themen, die zum Nachdenken aufforderten. Leichte, angenehme Musik trug zur Beruhigung bei, eine Sanduhr an jedem Posten sorgte dafür, dass Spiel- und Besinnungszeit eingehalten wurden.

Beim ersten Posten im Chor erhielt jedes Kind einen Spiegel, auf den es die Antworten der verschiedenen Fragen und Hinweise aufschreiben konnte.

 

Bei Posten acht in der Sakristei besprach Gemeindeleiterin Doris Zemp die verschiedenen Notizen, während beim letzten Posten der inzwischen gereinigte Spiegel verziert wurde und als Eigentum nach Hause genommen werden durfte.

Themen waren u.a. „Dein Lebensweg“, „Deine Lebenswahrnehmung“, „Deine Lebenskreativität“, „Deine Lebensstrategie“ usw. Das tönt auf den ersten Blick hochgestochen, aber die Fragen und Anregungen wurden auf das Niveau der Drittklässler heruntergebrochen.

 “Wann hast das letzte Mal zugehört? Welche Stärken und Schwächen hast du? Wie kannst du mit deinen Begabungen und Fähigkeiten anderen eine Freude bereiten? Von wem nimmst du Hilfe an? Redest du ab und zu mit Gott?“ usw. Doris Zemp betonte, dass der Versöhnungsweg das Leben spiegle.

Sinn des Abschlussgespräches sei, sich bewusst zu werden, dass jedes Kind mit allem zu Gott gehen könne.

Übrigens, dieser Parcours täte auch Erwachsenen gut. Der Verfasser hat sich bei einigen Fragen in den wenigen Haaren gekratzt und ist in sich gegangen.

Text und Bild:Toni Duss 


Gehaltvolle Familienfeier  

12.6.2016

Am letzten Sonntagmorgen fand  in der Kirche Steinhuserberg eine gut besuchte Familienfeier statt.

Andrea Arnold, Priska Lustenberger und Ruth Portmann hatten den Anlass vorbereitet.

 

 Der Inhalt wurde anschliessend mit einer Bastelarbeit vertieft. Wegen des unsicheren Wetters genoss man Getränke und Kuchen im Gemeinschaftsraum. Die kurze, kindergerechte Feier begann mit dem Kreuzzeichen und dem Entzünden der Osterkerze. Das Lied „Mit Gott chan i rede, wien i will“ wurde eifrig mitgesummt und dann sogar mitgesungen. Die Geschichte von Ruben, der mitten in der Nacht Hunger verspürt und bei Simon anklopft, trugen die drei verantwortlichen Frauen in einem Rollenspiel vor. Simon, der ebenfalls „brotlos“ ist, geht zu Nathan, der ihm nachts die Türe öffnet und selbstlos Brot herausrückt, damit Ruben satt wird. „Lieber Gott, gib uns, was wir brauchen, lieber Gott, mach auch uns die Türe auf“, waren die Bitten. „Liebe Gott, du besch enne, liebe Gott, du besch osse, Du besch om mech ome, Du gesch mer feschte Stand, ech be geborge i Dinere Hand, Amen“, wird das neue Gebet der Familienfeier sein.

Nach der Teilung des Brotes stellte Ruth Portmann die anschliessende Bastelarbeit vor. Es galt mit Hilfe der Väter und Mütter aus einem Bastelbogen einen Würfel zu formen, damit der Gebetstext zu Hause geübt werden kann.

Getränke und Kuchen rundeten den gelungenen Anlass ab.

Die nächste Familienfeier findet  am  4. September um 10 Uhr im Josefshaus statt, der nächste Familiengottesdienst am 24. September um 19 Uhr in der Pfarrkirche.   

Text und Bild:Toni Duss 


Ministrantenanlass

4.6.2016

Petrus hatte kein Einsehen mit den Minis  

Bei gutem Wetter hätte man sich am Bahnhof Wolhusen besammelt, im Hinterland eine sportliche Aktivität unternommen, an idyllischer Lage gebrätelt und wäre nach sechs Stunden wieder in Wolhusen eingetroffen. Da es aber zweitweise wie aus Kübeln goss, kam das Alternativprogramm zum Zuge.

Lisbeth Wey, Religionspädagogin und Verantwortliche für die Ministranten, begrüsste die frohe Schar deshalb am letzten Samstag um neun Uhr im Josefshaus. Nach dem offerierten Morgenessen wurde draussen mit einem Gemeinschaftsspiel die Geselligkeit gepflegt.

Der Film „Die rote Zora und ihre Bande“, erzählt die Geschichte von Waisenkindern aus einem kroatischen Städtchen und wurde von den über 30 Minis gespannt verfolgt. Die Bürger des Städtchens behandeln die mittellosen Kinder wie Ausgestoßene; wilde Streiche sind die Reaktionen der Kinderbande. Das oberste Gebot der Bande, deren Chefin Zora ist, heisst Solidarität.

Eine Glace rundete den gelungenen Morgen ab. Ein paar von den Minis abgegebene Statements:“ Es war ein cooler Morgen“, „Der Film war äusserst spannend“, „Wir hatten es lustig bei den Spielen“, „Das Gemeinschaftsgefühl wurde gestärkt.“ Es war nicht die erste und wird nicht die letzte Zusammenkunft in diesem Jahr sein, denn „Mini sein macht einfach Spass und Freude“.

Text :Toni Duss; Bild  Wili Wey

 


Bei Musik und Tanz einander die Hand gereicht  

21. Mai 2016

Der internationale Begegnungstag am Samstagnachmittag, 21. Mai, auf dem Schulhausplatz Rainheim führte Menschen aus aller Welt zusammen.

Auf Einladung der Integrationskommission Wolhusen, der katholischen Kirchgemeinde Wolhusen sowie der Gemeinden Wolhusen und Werthenstein gab es einheimische und internationale Tänze und Musik unter dem Motto „Hände reichen – Fuss fassen“.

Die Trachtentanzgruppe Wolhusen, eine Frauengruppe des Turnvereins,  Oberstufenschülerinnen sowie die acapella-Gruppe Shaladrue luden zum Zuschauen, Zuhören und ganz besonders auch zum Mitmachen ein.

So reichten sich einheimische Menschen und Asylsuchende aus Eritrea, Syrien, Irak, Iran, Tibet, Serbien und Kosovo die Hand. Mit dabei war beispielsweise auch Asghar Mohammadi. „Ich habe gerne Kontakt mit den Leuten“, erklärte er im Gespräch mit dem EA. Der Tanznachmittag gebe ihm Gelegenheit dazu. In Afghanistan tanzten die Männer und Frauen in separaten Gruppen, erzählte er über die Kultur seines Herkunftslandes. Und schon stellte er sich wieder in den Kreis der Anwesenden und schwang sichtlich interessiert und erfreut das Tanzbein mit.

Bei Kaffee und Kuchen fand der Begegnungstag seinen Ausklang. Der Anlass wurde vor der eigentlichen Asylwoche durchgeführt und fand im Rahmen von „Luzern tanzt“ statt. „Die Asylwoche fällt auch dieses Jahr wieder in den Ramadan, das wollten wir umgehen“, erklärte Rita Gemperle vom Organisationskomitee im Gespräch.         

   Asyltag-1 Menschen aus aller Welt tanzen zusammen mit der Trachtentanzgruppe Wolhusen  

Asyltag-2 Unter der Anleitung der katholischen Seelsorgerin Doris Zemp (links) wird gemeinsam getanzt  

 Asyltag-4 „Hände reichen – Fuss fassen“ war das Motto des internationalen Begegnungstages, der den Dialog zwischen den Menschen aus aller Welt möglich machte.  

 Asyltag-6 Der internationale Begegnungstag verbindet Gross und Klein.

[Text und Bild: Lisbeth Wicki]



 
 
Wer am Donnerstag, 5. Mai, draussen unterwegs war, konnte das prächtige Wetter, blühende Wiesen und die Fernsicht in die weissen Berge geniessen, so auch auf der traditionellen Wallfahrt der katholischen Pfarrei Wolhusen. Diese führte die rund 40 Teilnehmenden von der Buechensagi (Menzberg) via Längenbüelschür und die Aetzleschwand zur Kirche Steinhuserberg. Auf der leichten Wanderung flochten Peter Brem und Conny Schärli Brügger vom Pfarreirat zwei Zwischenhalte mit Gedanken zum Tagesmotto „Dem Himmel so nah“ ein. Wer mit offenen Sinnen unterwegs war, konnte sich an der Natur erfreuen, im Gleichschritt gehend mit Weggefährten philosophieren oder ganz einfach seinen eigenen Gedanken nachgehen. Und das alles bei leichter Bise unter strahlend blauem Himmel. Wie für die Primarschüler vom Bärg der Himmel und himmlische Lebensmomente aussehen, zeigten die Lernenden im anschliessenden Familiengottesdienst in der Kirche Steinhuserberg auf. Anhand von Zeichnungen, kurzen Texten und Gesang. Seelsorgerin Doris Zemp hielt fest, dass der Himmel mitten unter uns und in unseren Herzen zu finden ist. Die Feier wurde musikalisch mitgestaltet von der Ländlerkapelle Echo vom Steinhuserberg. Zum abschliessenden Mittagessen, welches die Pfamigruppe in der Turnhalle organisiert hatte, gabs Älplermagronen. Und die Bäuerinnen vom Bärg hatten selber gemachtes Apfelmus und Kuchen bereitgestellt. Wie hatte jemand unterwegs so passend vermerkt: „Dem Himmel nah, der Arbeit fern, das sind wir gern.“


Text  und Bild Lisbeth Wicki

 

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